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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Sonntag, 27. Juni 2010

Hibiskus

By On 23:23
Lange hat es gedauert bis der Hibiskus, welchen ich irgendwann am Anfang des Jahres gekauft habe, wieder geblüht hat, aber jetzt ist es soweit - es hat sich eine wunderschöne, große, pinke Blüte geöffnet und hielt sich zwei Tage lang. Allerdings stimmt es, dass Eibische nicht gedreht werden dürfen, da sie sonst die Blütenansetze verlieren und es eine Ewigkeit dauert, bis wieder welche nachkommen. Der Umzug vom Baumarkt auf den Esstisch, von dort auf die Fensterbank und schließlich nach draußen auf die Blumentreppe fürs Eck haben ihm doch einiges an Energie abverlangt - erschwerend kam noch hinzu, dass Temperaturen um die 10 Grad für einen neuen Austrieb auch nicht besonders förderlich sind. Aber seitdem das Wetter einigermaßen stabil ist, geht es aufwärts.
Weiters habe ich heuer viel mehr darauf geachtet, dass ich die Pflanze regelmäßig, sprich einmal in der Woche, mit einem Dünger für mediterrane Gewächse dünge. Genau das habe ich letztes Jahr verabsäumt, so blieb der Eibisch den ganzen Sommer über mickrig und ging schlußendlich ein. Auch ist es wichtig den Hibiskus ausreichend feucht zu halten - ganz trockene Füße mag er nämlich überhaupt nicht.


Kürbis und Zucchini

By On 23:15
Einer der Hokkaido-Kürbisse, die ich angepflanzt habe, und die runde Zucchini sind bereits fleißig am blühen und das Beste: neben männlichen Blüten, bilden sie bereits die ersten weiblichen aus - mal schauen vielleicht kann man bald einem Kürbis oder einer Zucchini beim Wachsen zu sehen.


Endlich Licht im Gewächshaus

By On 23:12
Nachdem Jakob die Baumkronen rund um das Gewächshaus ein wenig ausgelichtet hat, bekommt es nun zweimal täglich gut Sonne - einmal am Vormittag bzw zu Mittag etwa von 11 Uhr bis halb eins. Sowie am Abend von 18 Uhr bis zum Sonnenuntergang. Seitdem wachsen die Pflanzen auch um einiges besser und damit die Wärme länger gespeichert wird, habe ich ihnen Steine in die Töpfe gelegt - mal sehen was es bringt, bei den Zitruspflanzen und co funktioniert es nämlich ganz gut.

Wir waren wieder einmal beim Baumax!!

By On 23:06
So kann es einem gehen - eigentlich wollte ich nur weitere Tomatenstäbe kaufen, da meine für die Pflanzen nicht ausreichten und zum Teil auch zu kurz waren. Doch der Baumax hat einfach so tolle Dekogefäße für den Garten, da kann man kaum vorbeigehen. Dieses Mal habe ich so kleine Tonkörbchen gefunden für das Blumenbeet. Pro Körbchen hat genau eine Pflanze Platz. Ich habe mich für zwei Pegonien und eine Dahlie entschieden - wir kauften nämlich drei solcher Gefäße.
Sie stehen jetzt auf den noch leeren Flächen im Blumenbeet und sollen es den Amseln erschweren ständig im Rindenmulch zu buddeln. Diese Vögel spatzen nämlich unseren mühsam verteilten Rindenmulch laufend aus dem Beet raus oder begraben damit die anderen Pflanzen bzw den weißen Kies rund um den Miniteich herum. Leider helfen sie nur bedingt, denn diese lustigen Zeitgenossen finden noch immer ein Fleckchen, wo sie wüten können.

Dienstag, 22. Juni 2010

Kumquat

By On 23:14
Die Kumquat, die ich, wie so Vieles, auch beim Hofer gekauft hatte, verlor anfangs eine Menge an Blättern und Blüten. Nun aber treibt sie neue Blüten:


Bericht von der Calla

By On 23:12
Mittlerweile blühen bereits drei Callas und eine Vierte ist kurz davor:


Meine Weinreben wachsen und gedeihen, genauso die Ribisel

By On 23:10
Dieses Jahr dürfen wir uns erstmals über eigene Weintrauben freuen. Unser Rebstock hat drei Reben angesetzt, die fleißig vor sich hinwachsen und täglich größer werden. Die Ribisel sind mittlerweile reif und nicht mehr so sauer wie vor wenigen Tagen.


Bougainvillea

By On 23:07
Lange hat sich nichts getan, aber überhaupt nichts, doch in den letzten paar Wochen hat sie endlich angetrieben und ist nun sichtlich größer und kräftiger als beim Kauf. Erworben habe ich die Bougainvillea beim Hofer irgendwann im März um etwa 1,79 Euro das Stück. Ich setzte zwar keine großen Hoffnungen in die Pflanze, aber für das hat sie sich bis jetzt nicht schlecht gemacht, besonders seitdem man wirklich merkt, dass sie auch wächst. Blüten wird sie heuer wahrscheinlich noch keine bekommen, aber vielleicht nächstes Jahr, wenn sie den Winter übersteht.


Was sonst noch so blüht im Gemüsegarten...

By On 23:01
Tja leider ist es im Moment nicht viel, denn das Wetter in den letzten Tagen war alles andere als warm und sonnig. Gestern hatte es in der Früh nur 10 Grad Celsius und auch tagsüber wurde es nicht wirklich freundlicher, ich musste sogar einheizen um nicht im Haus zu frieren. Die Tomaten haben natürlich fast alle Blüten verloren, die Paprika sowieso. Die Melanzanis blühen zwar, allerdings ebenso erfolglos wie die meisten anderen Pflanzen. Bei einer Zucchini haben sich die ersten zwei männlichen Blüten geöffnet, bis die weiblichen kommen, wird es wohl noch ein bisschen dauern.
Eine der Wildtomaten hat allen widrigen Bedingungen zum Trotz bereits zwei rote Früchtchen ausgebildet, mal sehen wie sie schmecken werden. Die Minibell- und Robin F1-Tomate habe ich ins Wohnzimmer übersiedelt und werde sie als Zimmertomaten weiterkultivieren - ob das funktionieren wird?
Weiters habe ich meine Tomaten ausgegeizt, hochgebunden und alles überschüssige Laub weggeschnitten - so können sie besser abtrocknen, falls sie einmal der Regen erwischt. Zwar ist es an und für sich nicht schlimm, wenn sie nass werden, aber bleiben die Blätter lange feucht, kann sich gut jener Pilz darauf ansiedeln, der die Braunfäule verursacht (habe ich gerade jetzt erst in einem tollen Gartenforum gelernt). Da ich auch Kartoffeln im Garten anbaue, muss ich noch mehr auf verdächtige Blätter achten, weil Kartoffeln meistens als ersters von dieser Krankheit befallen werden. Einen weiteren Wirt für die Sporen stellen Petunien dar, Melanzani und Paprika bleiben davon eigentlich verschont, obwohl sie zur selben Gattung gehören.


Kartoffelblüte

By On 22:02
Zum ersten Mal ist es mir geglückt, dass eine Kartoffel auch zu blühen angefangen hat. Es ist sogar die violette Trüffelkartoffel vom Naschmarkt in Wien.


Montag, 21. Juni 2010

Es reicht! Schnecke im Haus!

By On 23:00
Vor ein paar Tagen, es regnete natürlich wieder, entdeckte ich in unserem Vorhaus eine Schnecke - wie ist die da rein gekommen? Reicht es nicht, wenn sie schon im Garten omnipräsent sind? Müssen sie jetzt auch noch das Haus bevölkern?


Donnerstag, 17. Juni 2010

Rosen und Mini-Petunien

By On 00:35
Mittlerweile haben die zwei roten Rosensträucher vom Baumax ihre ersten Blüten geöffnet und sie blühen einfach wunderschön, wenn auch diese Pracht mit Schneckenkorn geschützt werden muss, denn Fraß- und Schleimspuren habe ich bereits an den Blättern entdeckt. Diese Biester lassen einfach gar nichts in Ruhe. Der weiße Rosenstock hat auch eine Vielzahl von Knospen aufgesetzt, die allerdings noch fest verschlossen sind.


Die Mini-Petunien sind schwer vom Regen gezeichnet und ich hoffe sie erholen sich bald wieder:


Kirschen geerntet

By On 00:30
Heute war es soweit und ich konnte endlich meine ersten Kirschen ernten, doch die Enttäuschung folgte auf dem Fuß, sie schmeckten wässrig und viele waren schon am Bäumchen oben verfault. Die Erdbeeren machten sich besser, sie waren hervorragend. Auch konnte ich die ersten Johannisbeeren versuchen - diese sind aber noch recht sauer.

Die Himbeeren gedeihen prächtig und beginnen schön langsam rot zu werden. Auch die Brombeeren haben bereits erkennbar Früchte ausgebildet - übrigens habe ich die dürren Zweige entfernt, ich hoffe es sterben keine weiteren ab.

Foliengewächshaus optimiert

By On 00:22
Schon länger hatte ich das Gefühl, dass mein Foliengewächshaus nicht optimal belüftet wird, denn es gab laufend Stauwärme und auch die Feuchtigkeit zog nicht richtig ab. Nachdem wir das Wochenende über weg waren und die Pflanzen danach schlimmer aussahen als zuvor - sie waren welk, hatten alle Blütenansätze verloren -  war akuter Handlungsbedarf gegeben um noch so viel wie möglich zu retten.
Zuerst grub ich die Enden der Folie aus der Erde aus und klipste sie mit Wäscheklammern hinauf, so dass voerst einmal die Luftzirkulation im unteren Teil des Hauses gegeben war. Allerdings stand das Haus direkt auf der Erde und war nur mit Platten ausgelegt, die Schlitze blieben daher recht klein. Die Lösung des Problems war es wohl nicht. Es ließ mich in der Nacht in der Ruhe und kommenden Morgen hatte ich dann die zündende Idee - ich fuhr in den Baumarkt und kaufte noch weitere 13 Waschbetonplatten, damit legte ich das Fundament für das Haus. Auf diese stellte ich dann die Folien-Stangen-Konstruktion und beschwerte sie wie gehabt mit vier weiteren Platten. Nun konnte ich die Enden der Folie besser hochstecken und vorallem das gewonnene Luftloch auch frei halten. Weiters entfernte ich das sinnlose Fliegengitter an der Rückseite - nun zieht nicht nur der Wind durch und ich muss nicht mehr laufend meine Tomaten für die Bestäubung schütteln gehen, sondern auch die Insekten können wieder hinaus und sterben nicht im Haus.

Das erste Fazit: obwohl es sehr viel geregnet hat, war es nicht mehr so feucht wie vorher, im Grunde war es ziemlich trocken. Es sieht schöner, gepflegter aus und das Unkraut kann man eher im Schach halten.


Mittwoch, 16. Juni 2010

Gefressige Biester im Garten! Braunfäulevorbeugung! Kranker Apfelbaum!

By On 23:54
Nachdem es wieder einmal eine sehr feuchte und doch relativ warme Witterung hat, gedeihen vorallem Pilzkrankheiten und Schnecken gut. Letztere sind heute aus allen Ritzen und Erdhöhlen gekrochen um mich zu ärgern. Die Wiese war voll von diesen Biestern, ja man musste richtig aufpassen, wo man hinstieg, damit man nicht so einen Flatschga am Schlapfen picken hatte. Nach dem Mittagessen hatte ich genug und ging auf die Pirsch - bewaffnet mit einem kleinen Eimer, einer Zange, Einweghandschuhen und einem Plastiksackerl. Auch Schneckenkorn durfte nicht fehlen. Jede einzelne rote spanische Wegschnecke, die ich fand, sammelte ich auf und entsorgte sie samt Schneckenkorn im Sack, welcher anschließend im Restmüll landete. Wie jedes Jahr veranstalten sie mit Vorliebe am Komposthaufen ihre Fressgelage, natürlich könnte ich ihnen dort wie in den Beeten mit "Gift" zu Leibe rücken, doch was würde dann aus den Häuselschnecken werden? Nachdem dort auch so viele Weinbergschnecken leben, brachte ich es nicht übers Herz, sofort auf die Chemiekeule zurückzugreifen.
Wäre es nicht genug, sie überall im Grünen zu finden, verirrten sich einige große Exemplare auch noch auf die Garagen- und Hausmauer, das war einfach zu viel - Tod den Schnecken! Die Schnecke, die sich in meiner Chilli-Pflanze eingenistet hatte, habe ich mittlerweile den Gar aus gemacht, allerdings etwas zu spät, denn seht selbst, eine Frucht und größere Grünteile sind ihr schon zum Opfer gefallen.
Um solche Kapitalschäden im Gemüsebeet zu vermeiden, muss ich es wohl absichern wie Fort Knox - der Schneckenzaun, welchen Jakob zusammengenietet hat, leistet bis jetzt gute Dienste.




Die Braunfäule ist ja wie hinglänglich bekannt ist ein Pilz der besonders bösen Sorte. Bekommt man ihn nicht rechtzeitig in Griff - eine durchaus schwierige Aufgabe, weil meistens aussichtslos - gibt es keine Rettung mehr für Kartoffeln und Tomaten.
In einem Garten-Forum habe ich jedoch folgenden Tip gelesen, man sollte in jener Zeit, wo ein hohes Risiko zur Infektion besteht, die Pflanzen aber noch gesund sind, mit einer Wasser-Backpulver-Mischung spritzen. Backpulver macht die Oberfläche der Blätter basisch und macht es dadurch Pilzen schwerer sich wo anzusiedeln, wo man es so gar nicht will. Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht - wir werden sehen, wenn das Wetter so bleibt wie es ist, kann ein Versuch zumindest nicht Schaden. Vorallem hoffe ich, dass ich damit meine Gewächshaustomaten retten kann, die durch meine Unerfahrenheit im Zusammenhang mit Folienhäusern, über längere Zeit etwas zu feucht-warm gestanden sind.

Tja und nun zum letzten Punkt - mein Apfelbaum (Campanillo-R) hat irgendeine Krankheit bekommen und ich weiß bei Gott nicht welche. Zuerst fingen sich die Blätter komisch verfärben an und wurden blass. Sie sahen irgendwie verbraucht aus, schließlich verlor er seine einzigen drei Mini-Äpfelchen. Heute habe ich ihn, in einem Aufwaschen mit den Tomaten, mit der Backpulver-Wasser-Mischung behandelt, dabei tropfte eine bräunlich-rote Flüssigkeit von den Blättern. Es wirkte als hätte ich damit einen Belag, vielleicht Sporen, weggeschwemmt. Ich vermute ganz stark, dass er sich eine Pilzinfektion durch das feuchte Wetter geholt hat. Aber vielleicht finde ich es noch heraus, was ihm fehlt.



Schon wieder Regen!

By On 23:23
Es ist einfach schier unglaublich, aber heute Vormittag und die Nacht davor hat es wieder einmal heftig durchgeregnet. Nein nicht einfach normaler Landregen, sondern Starkregen. Der Schöckelbach ist in Andritz über die Ufer getreten und verursachte schwere Überschwemmungen. Bei uns ist Gott sei Dank nichts passiert, außer, dass der Garten erneut abgesoffen ist und in den Töpfen mittlerweile die Algen besser wachsen als meine Pflanzen.
Die Wettervorhersage sieht nicht besonders aus, eigentlich deutet sie vorwiegend Regen an. Wenn das so weitergeht, muss ich ehrlich gestehen, glaube ich nicht, dass sich die Obst- und Gemüsesaison 2010 noch großartig entwickeln wird.
Positiv ist allerdings, seitdem Jakob die Dachrinne gereinigt hat, geht sie nicht mehr bei jedem Unwetter über und überschwemmt meine Zitruspflanzen und diverse andere Sachen.


Sonntag, 13. Juni 2010

Zirbitzkogel

By On 23:12
Heute waren Jakob und ich sowie meine Mama und Tante am Zirbitz oben - unser Hausberg. Natürlich hatte ich meine Kamera zum Fotographieren mitgenommen. Das Wetter war zwar etwas trüb, aber eigentlich hat es genau gepasst, da es nicht so heiß war wie in den Tagen zuvor. Da vorallem Jakob und ich nicht gerade sehr sportlich sind, war der Aufstieg doch ein wenig anstrengend. Als Belohnung gab es aber eine gute Brettljause im Schutzhaus, nachdem wir den Berg erklommen hatten.