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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Zwischenbericht: Tomaten

By On 23:23
So nun ist es mal an der Zeit Euch von meinen Tomaten zu berichten. Wie Ihr bestimmt noch wisst, hatten wir zuerst eine "falsche" Erde gekauft, die viel zu lehmig für die Pflanzen war. So mussten alle umgetopft werden, was doch recht aufwändig war, aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Tomaten sind mittlerweile recht kräftig geworden und zeigen viele Blüten. Wenn Ihr Euch jetzt wundert, warum meine Tomaten erst jetzt zu blühen anfangen haben, mit Ausnahme ein paar weniger, die schon kleine grüne Früchte angesetzt haben, sollte ich erwähnen, dass der Garten recht schattig ist. Wir haben keinen einzigen Flecken, welcher den ganzen Tag Sonne hat. Bei schönem, klaremWetter bekommen meine Tomatenpflanzen je nach Standort höchstens zwei bis drei Stunden direkte Sonne ab, also recht wenig, daher auch die Verzögerungen. Aber der Anbau funktioniert und das ist das Wichtigste.

Am Weitesten sind im Moment die Zwergsorten wie Vilma, Minibell, Robin F 1 und die ebenfalls eher kleine Sorte Subarctic Plenty. Sie blühen schon länger sehr fleißig und nun zeigen sich auch die ersten Früchte.


Erste Früchte entdeckte ich ebenfalls an den Pflanzen der Sorten Black Plum (Samen aus einer Hofer-Frucht) und der Ponderosa/Crimson Cushion

Ponderosa/Crimon Cushion


Black Plum


Leider wird es ab heute Nacht recht kalt, die Temperatur soll sogar unter 10°C fallen, obwohl ich immer noch hoffe, dass es in Graz nicht so schlimm werden wird - meine armen Pflanzen!

Dienstag, 28. Juni 2011

Das Wurzenbeet rund um den Miniteich!

By On 23:36
Lange habe ich überlegt, wie ich das Rundherum um den Miniteich gestalten sollte, zum einen durfte es nichts sein, dass zu sehr in die Höhe wachsen würde und zum anderen liebäugelte ich schon länger damit mir ein paar Hauswurzen zuzulegen. Besonders da diese Pflanzen über die perfekten Eigenschaften für diesen Standort verfügen, sie sind niedrig, sie bedecken irgendwann den Boden, sie blühen wunderschön und sie sind pflegeleicht. Bei meiner Oma wachsen sie schon seit Jahren im Alpengarten - das war Beweis genug.
Die Hauswurzen habe ich in einer 12er Packung auf der Grazer Frühlingsmesse gekauft. Leider war dieser Sammlung keine genaue Sortenbeschreibung beigefügt, daher wachsen im Garten lauter Unbekannte :)


Um den Miniteich sieht es nun so aus:






Im Sumpfbeet blühen auch schon einige Pflanzen, aber seht selbst:

Sumpfstorchenschnabel


Pfennigkraut


Sumpfvergissmeinnicht


Zwergrohrkolben


Wollgras

Montag, 27. Juni 2011

Neue Lästlinge - Blattwespenlarven!

By On 23:51
Heuer scheint es ein perfektes Jahre für diverse Gartenschädlinge zu sein. Seit dem die Witterung umgeschlagen hat, werden meine Pflanzen, allen voran Kürbisse, Zucchini und Gurken, von der "Spanischen Roten Wegschnecke" geplagt. So fand ich heute an die fünf bis sechs recht schleimige Exemplare an einer einzigen Zucchini-Pflanze, die bereits während meiner Abwesenheit über das Wochenende ziemlich zugerichtet wurde. Aber wer nun der Meinung ist, ich kämpfe nur gegen gefräßige Schnecken, der irrt gewaltig, denn fast unbemerkt hat sich im Topfgarten ein neuer Schädling breit gemacht. Dieser Lästling hört auf den Namen Blattwespe. Blattwespenarten gibt es unzählige, laut meinem Insektenbuch gibt es allein von der "Echten Blattwespe" an die 4000 Unterarten. Allen gemeinsam ist aber, dass sie ihre Eier, je nach Gattung, auf bestimmten Pflanzen ablegen. Schlüpfen später die Larven ernähren sich diese vorwiegend von den Blättern ihrer Wirtspflanze. Aufgrund ihrer Winzigkeit und ihrer grünen Farbe fallen sie zuerst nicht auf, stutzig wird man erst, wenn sich die Löcher in den Blättern zu häufen beginnen. Lässt man sie ungestört, so nagen sie diese bis auf die Gerippe ab.
Jene Blattwespen, die bei mir Einzug hielten, reisten wohl in Eiform auf der einzigen gekauften Paprikapflanze an, die es heuer im Garten gibt. Es handelt sich dabei um einen Schokospitz von der Raritätenbörse im Frühling, welcher im Anlehngewächshaus wohnt. Diese Pflanze macht sich so verdächtig, weil sie am Stärksten geschädigt ist, ihre Nachbarinnen sind Gott sei Dank nicht so gepeinigt worden.
Jetzt fragt ihr Euch sicher, wie ich diese Biester wieder losgeworden bin? Nun ja, ich habe alle Paprikapflanzen mit einer Seifenlösung gründlich abgespritzt bzw "abgeschrubbt", danach abgeduscht und einige Larven händisch entfernt. Im Moment schaut es so aus, als hätte ich die meisten ungebetenen Gäste entfernt, aber mit Sicherheit sagen kann ich es noch nicht.

ungewohnte Umgebung...


Schreckstellung?



das Werk der Blattwespenlarven

Montag, 20. Juni 2011

Zwischenbericht: Gemüse!

By On 22:10
Der Salat, welcher geschützt hinter dem Schneckenzaun wächst, macht schon eine richtig gute Figur. Der Unterschied zum letzten Jahr liegt sehr deutlich darin, dass den Pflanzen nun mehr Erde zur Verfügung steht - die positive Auswirkung auf das Wachstum ist nicht zu übersehen. Zugegeben, mittlerweile habe ich den Salat schon einmal nachgesetzt, denn die erste Partie haben wir schon aufgegessen.


Aufgrund des Regens haben die Schnecken gerade wieder Hochsaison und sie sind gerade dabei sich an einer meiner Zucchinipflanzen zu laben, selbst das Schneckenkorn scheint nicht viel zu helfen.



Apropos Regen ... 



der Hokkaido zeigt bereits seine ersten weiblichen Blüten, wer meinen Blog kennt, der weiß, dass ich letztes Jahr auf diese eine kleine Ewigkeit gewartet habe, heuer scheint es wohl etwas aussichtsreicher zu sein


eine Zucchini "Gold Rush" ist schon am Wachsen, jetzt muss nur noch die Mutterpflanze vor den Schnecken beschützt werden


auch die ersten Gurken zeigen sich schon


an dieser Stelle muss gesagt werden, die Marienkäfer tun wirklich ihre Arbeit, fast alle Pflanzen sind jetzt lausfrei


allerdings so einen Marienkäfer habe ich noch nie gesehen - kennt wer diese Art?

Donnerstag, 16. Juni 2011

GBBD im Juni!

By On 22:34
Zwar wieder mit etwas Verspätung, aber so blüht es bei mir im Juni - kommt mit auf einen kleinen Gartenrundgang:

Anfang Juni blühte noch der Goldlauch, mittlerweile kann man nur noch seine Blütenstände bewundern. Von den vielen gesetzten Zwiebeln ist aber nur diese einzige Pflanze zur Blüte gekommen - schade eigentlich!


Diese Hauswurz blüht nun schon seit Wochen - ich habe sie schon ins Herz geschlossen, die pinken, sternförmigen Blüten sind so süß.


Die Lilie, auch nur ein Exemplar von vielen, lieferte sich nur ein kurzes Intermezzo. So schnell sie gekommen war, war sie auch wieder verblüht.


Ganz klassisch - meine Pelargonien.


Die ersten Ringelblumen zeigen sich.


Die Stiefmütterchen blühen noch immer - ungewöhnlich!


Dieser mir unbekannte Strauch steht nun auch in voller Blüte.


Meine winterharten Lilien blühen wunderschön, zwar sind die roten Lilien bereits verblüht, nun sind aber die weißen dran.


Mädchenauge


Fuchsien


Calla - nachdem sie mir letztes Jahr im Freien durch den vielen Regen kaputt wurden, stehen sie nun unter Dach auf einer Blumentreppe zwischen den Tomaten.


Eine meiner selbstgezogenen Tagetes - ich bin wirklich überrascht, dass die Pflanzen so gut anwuchsen.


Sulfinien


Eine meiner wenigen Rosen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Läuse!

By On 21:46
Schon im Herbst fragte ich mich öfters, worum es sich bei den weißen Pünktchen, die sich überall an den dünnen Ästchen fanden, handeln könnte, jetzt bei genaueren Hinsehen ist es klar! Es sind Deckelschildläuse, wahrscheinlich sind sie vom Weihnachtskaktus zur Kiwi gewandert, obwohl dieser ganz woanders stand. Gott sei Dank haben diese Gesellen den Winter nicht überlebt und die Pflanze treibt mittlerweile wieder ganz buschig aus und wirkt gesünder als im letzten Jahr. 
Doch ist gerade die eine Lausart überstanden, treibt schon die nächste im Garten ihr Unwesen. Dieses Mal handelt es sich um gewöhnliche Blattläuse, welche sich an den Rosen zu schaffen machen. Jungtiere sind bereits geschlüpft, der Platz wird immer rarer, nun scheinen die ersten geflügelten Läuse weitere Gefilde für sich zu erschließen. Was tun? Rückt man ihnen mit einer Schmierseifenlösung zu Leibe, hat man das Problem sicher schnell im Griff, allerdings zerstört damit auch einige Nützlinge wie Larven von Marienkäfern, Schwebfliegen usw, die sich von Läusen ernähren. So hat alles sein Für und Wider. 




doch mittlerweile sind auch die Marienkäferlarven aktiv




Mein Foliengewächshaus muss ich allerdings mit der Verpiss-Dich-Pflanze schützen, damit es die Katzen nicht als Klo benützen! Zugegeben Katzen sind keine Läuse :)


Montag, 13. Juni 2011

Restaurierungsarbeiten - Teil 1!

By On 22:38
Mittlerweile ist Jakob bei der Renovierung des Lis Jollenkreuzers Daria schon ein ganzes Stückchen weitergekommen. So testete er zum Beispiel den zehn Jahre alten Außenborder der Marken Johnson mit rund 4 PS. Doch dafür musste er zuerst eine Halterung konstruieren damit dies auch in der Garage möglich war.




Der Außenborder funktioniert bereits für einige Minuten, stirbt dann allerdings wieder ab. Woran es liegt, hat Jakob noch nicht heraus gefunden, eventuell ist das Gemisch zu fett oder zu mager - mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht.
Der nächste Schritt bestand darin den Mast abzumontieren, damit das Boot für weitere Arbeiten in die Garage gestellt werden konnte. Dies war Gott sei Dank nicht besonders schwer.




Im Inneren war unser Jollenkreuzer mit Klebekork ausgeschmückt. Wahrlich kein schöner Anblick, warum sich einer unserer Vorbesitzer für so etwas entschieden hatte, ist uns bis jetzt schleierhaft. Die Entfernung desselben war jedenfalls sehr viel Arbeit. Mit einer normalen Spachtel gab es kein Weiterkommen, also musste mit moderner Technik ausgeholfen werden. Zum Glück hatten meine Eltern zu Hause einen elektrischen Schaber von Bosch, dieser erwies bei dieser Fitzelei gute Dienste.









Die Entfernung des gesamten Klebekorks war auch recht zeitintensiv -. Jakob investierte einige Abende in diese Arbeit. Aber seit dieser entfernt ist, stinkt es in der Kajüte wesentlich weniger. Nun war auch der Weg frei einen neuen U-Bolzen in den Bug einzubauen, denn der alte war recht klein und klapprig. Dafür wurden zwei Stückchen Holz in die passende Form geschnitten und schließlich im Rumpf einlaminiert.


hier auf diesem Bild kann man auch sehr gut die erneuerte Trailerwinde erkennen, die alte Winsch wurde aufgrund von Ermüdungserscheinungen ersetzt 




alt und neu


ein großer Moment - das Boot wird angebohrt


passt perfekt



nun wird der Bolzen einlaminiert


Für die Batterie schnitt Jakob eine neue Halterung zu und begann weiters ein Regal zu bauen.


Natürlich werden auch die Sitzauflagen erneuert, denn die altern sind schon etwas schmuddelig und in die Jahre gekommen. Vor allem riechen sie schon etwas streng. Das Zuschneiden erforderte ein bisschen Geduld, aber nun ist der Rohschnitt fertig.