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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Über das Salzkammergut in die Steiermark!

By On 16:04
Wie Ihr mittlerweile ja sicher schon mitbekommen habt, sitzen wir im Moment recht viel im Auto, da wir laufend zwischen Salzburg und Graz hin- und herpendeln. Manchmal ist das ganz schön anstrengend, da eine Fahrt in eine Richtung etwa drei Autostunden beansprucht, Pause inbegriffen. Aber gerade im Sommer hat man mehrere Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Es ist ja auch mal sehr schön etwas anderes zu sehen als immer ein und dieselbe Autobahnstrecke.

Dieses Mal entschieden wir uns für eine richtige Ausflugsroute heimwärts Richtung Steiermark. Über das Salzkammergut, allen voran Hallstatt, weiter über den Koppenpass ging es über den Sölkpass zuerst in die Obersteiermark zu meinen Eltern und später nach Graz. Die Strecke über den Triebener Tauern ist seit den letzten schweren Unwettern leider auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Hallstadt ist ein UNESCO Weltkulturerbe und wurde unlängst von den Chinesen nachgebaut. Der Ort ist winzig, aber es wimmelt nur so von Touristen :) Der Ort ist aber nicht nur bekannt für den ehemaligen Salzabbau, sondern auch für die Gräberfunde aus der sogenannten Hallstattzeit.





Der Koppenpass ist zwar verglichen mit anderen Pässen nicht besonders hoch, aber dafür hat es die Straße in sich. Eine Spitzkehre folgt der nächsten.


Das Murtal erreichten wir schließlich über den Sölkpass. Dieser ist in den Wintermonaten gesperrt und nur im Sommer, meistens erst ab Ende Mai, befahrbar. Leider hat sich in den Bergen schon das nächste Regenwetter angekündigt und die Temperatur lag dem entsprechend auch nur bei etwa 16°C. Selbst der Schnee war Ende Juni noch nicht vollständig geschmolzen.


Montag, 25. Juni 2012

Ein Besuch im Ibmer Moor!

By On 22:55
Heute möchte ich Euch ins Ibmer Moor mitnehmen. Diese beeindruckende Landschaft liegt bereits in Oberösterreich, ist aber dennoch nur etwa 30 Autominuten von uns entfernt. Im Gegensatz zum Wenger Moor ist es durch Stege erschlossen und somit für Besucher offen. Der Tag unseres Besuches war vom Wetter her leider nicht der schönste, es war die meiste Zeit über bedeckt und es sah nach Regen aus.


Gerade diese Witterung war es, die dem Moor eine richtig mystische Stimmung verlieh. Die abgestorbenen  Bäume wirkten durch das fahle Licht umso bizarrer in ihrer Erscheinung. Im Moor liegen Leben und Tod nah zusammen, sie folgen sich auf Schritt und Tritt.


diese Schmetterlingsraupe (Brauner Bär) versteckte sich im hohen Gras


Ist man am Ende des großen Rundweges angelangt und überquert anschließend noch die Barfuß-Wiese, hat man einen traumhaften Blick auf den kleinen See. 


Am Rückweg zum Auto entdeckte ich am Wegesrand einige Horste von Prachtnelken. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern verströmen auch einen sehr angenehmen Duft.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Bekämpfung von Lilienhähnchen!

By On 21:52
Wie ich Euch im letzten Post zu diesem Thema bereits berichtet habe, hilft gegen Lilienhähnchen nur das Absammeln. Wobei gesagt werden muss, dass die Raupen größere Schäden an der Pflanze verursachen als die adulten Tiere. Allerdings ist es gar nicht so einfach alle Kotballen inklusive der in ihnen versteckten Larven zu erwischen, denn diese werden, verteilt über die ganze Pflanze, gut versteckt.

Kotballen in denen sich die Larven verstecken - aufgrund des bitteren Geschmacks verschmähen selbst Vögel diese Tierchen


hier ist die Larve schon gut zu erkennen


adultes Tier


ich habe die Larven samt Blatt entfernt und entsorgt, werden die Larven von der Futterpflanze entfernt, verhungern sie 


meine Lilien ließen sich aber von diesen kleinen Gesellen nicht unterkriegen und zeigen im Moment ihre Blütenpracht 


Hier geht es zu meinem ersten Bericht über das Lilienhähnchen!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Zwischenbericht Gemüse 2012 und erste Ernte!

By On 21:32
Langsam aber sicher kann ich die Früchte meiner Arbeit genießen - mittlerweile konnten wir schon einige Male eigenen Salat essen, welcher einfach herrlich schmeckte, kein Vergleich zu Supermarktware. Heuer habe ich übrigens zum ersten Mal Pflücksalat (Lolo Rosso, Lolo Bionda und Eichblattsalat) angebaut und bin richtig begeistert - in regelmäßigen Abständen können jeweils die äußersten Blätter geerntet werden.


Meine Radieschen, Sorte rundes halbrot-halbweißes Radieschen, können sich auch sehen lassen. Ich kann mich nicht erinnern bisher überhaupt einmal so große Radies geerntet zu haben.



Hin und wieder dürfen auch wir eine leckere Erdbeere naschen, die meisten wurden von den Vögeln geholt.


hier seht Ihr eine meiner selbst ausgesäten Erdbeerpflanzen der Sorte Rügen - sie gedeihen prächtig


unsere Vormieter haben uns jede Menge Salbei und Minze da gelassen, beides wächst wie verrückt, letzteres besonders gerne in meinem Blumenbeet, dass ich kaum mit dem Ernten nachkomme - die Kräuter habe ich übrigens getrocknet - Salbeitee ist ja sehr wirksam bei Erkältungen


die Kremser Perle, eine zugekaufte Pflanze, hat heuer das Rennen um die erste Frucht gemacht


ganz begeistert bin ich heuer von meinen Freilandgurken, sie tragen schon die ersten Früchte und zeigen trotz des vielen Regens noch keine Anzeichen von Mehltau


kleine Paprika gibt es schon viele: Naschzipfel, Paradeisfruchtiger Frühroter, Chili Lombardo und Spitzpaprika tragen bereits


Zuckererbsen wird es auch eine Menge geben

Treibt ein scheinbar toter Olivenbaum wieder aus?!

By On 00:06

Treibt ein scheinbar toter Olivenbaum wieder aus?

Diese Frage habe ich mir nach dem Winter auch gestellt, denn mein im letzter Jahr gekaufter Mini-Olivenbaum sieht nach einigen Monaten im Keller ziemlich erbärmlich aus. Sämtliche Blätter hat er verloren, die meisten Ästchen sind abgestorben - mir blieb nichts anderes übrig als ihn radikal zurück zu schneiden. Doch gibt es noch Hoffnung auf einen Neuaustrieb?
Laut jenen Informationen, die ich im Internet gefunden habe - ja! So lange das Stämmchen noch grün ist, besteht die Möglichkeit, dass der Olivenbaum von unten her nochmals austreibt. Unterstützen kann man dies, indem man es immer wieder mal mit Wasser ansprüht. Hin und wieder kann man dem Sprühwasser sogar stark verdünnten Flüssigdünger hinzugeben, um den Austrieb zu beschleunigen. Das klingt ja mal nicht so schwer, ob es funktioniert? Abwarten, Tee trinken, Geduld haben!

Wie man sieht ist vom einstigen Olivenbäumchen nicht viel übrig geblieben. Als ich es das erste Mal nach dem Winter zurück geschnitten habe, war dies alles noch grünes Holz, mittlerweile hat sich das noch saftige Holz eher zur Basis hin verlagert. Übrigens, wenn man die Rinde besprüht, erspart man sich das ankratzen um zu sehen, welche Zweige noch mit Leben erfüllt sind und welche nicht, denn das Grün ist durch die Feuchtigkeit deutlich zu erkennen.

Gartenblog Topfgartenwelt mediterrane Pflanzen: Olivenbaum ist unter der Rinde noch grün

Olivenbaum hat (fast) alle Blätter verloren - was nun?

Hat der Olivenbaum lediglich die Blätter verloren und ist ansonsten noch recht vital (kaum abgestorbene Zweige), muss man sich nicht allzu große Sorgen machen. Eine halbwegs gesunde Pflanze treibt nach einigen Wochen an der frischen Luft und im Sonnenschein wieder aus. Mein jetztiger Olivenbaum, den ich mittlerweile seit etwa 3 Jahren habe, überwintert im hellen Stiegenhaus und verliert trotz liebevoller Pflege (er verdurstet nicht) über den Winter fast alle Blätter, die er im letzten Sommer gebildet hat. Das liegt wohl einfach daran, dass der Überwinterungsplatz suboptimal ist. Etwas Besseres kann ich ihm jedoch leider nicht bieten. Meiner Erfahrung nach, haben vor allem diese kleinen Bonsai-Olivenbäume, wie mein erstes Bäumchen, schlechte Karten, wenn es darum geht den Winter zu überstehen.

Was muss ich tun, damit ich möglichst lange Freude am Olivenbaum habe?

Ganz einfache Antwort - die Erde wechseln! Wie Zitruspflanzen werden Olivenbäume meist in Lehmerde verkauft. Lehmerde ist der perfekte Boden für diese Pflanzen in Ländern mit heißen Sommern und wenig Regen. Aber seien wir uns ehrlich, diese Sommer haben wir in Mitteleuropa überwiegend nicht. Es gibt immer wieder intensive Regenphasen und diese sind für einen Olivenbaum in Lehmerde meist das Todesurteil, weil die Wurzeln in der Lehmerde faulen. Also am Besten nach dem Erwerb den Wurzelballen mit Hilfe eines Gartenschlauchs so gut wie möglich vom Lehm befreien und in gute, luftige Erde pflanzen. Zudem solltest Du einen Tontopf zur Luft- und Feuchtigkeitsregulation verwenden. 

Nachtrag

Trotz intensiver Pflege hat es mein Bäumchen damals trotzdem nicht geschafft. Es ist schlussendlich eingegangen. Einige Jahre später haben wir uns einen neuen Olivenbaum gekauft, welcher sich nun wacker schlägt. Dieser war allerdings keine Miniaturausgabe, sondern von normalen Wuchs. Entscheidend ist wohl die Überwinterung. Er steht nunmehr über die Wintermonate kühl und hell im Treppenhaus. Bestimmt ein wichtiger Faktor, um länger Freude an der Pflanze zu haben.

Bis bald und baba!

Montag, 18. Juni 2012

Mit dem Fiat ins Salzkammergut!

By On 00:18
Den heutigen Sommertag, wir hatten an die 30°C, nutzten wir für einen Ausflug mit unserem Fiat 500 ins Salzkammergut. Es war einfach herrlich - wie im Urlaub, aber kommt doch einfach mit! Unser Kurztrip führte uns von Salzburg über Fuschl nach St. Gilgen und St. Wolfgang am Wolfgangsee über Traunstein und Traunkirchen nach Gmunden am Traunsee und über Vöcklabruck wieder zurück nach Hause.

von Fuschl kommend hat man einen perfekten Ausblick über den Wolfgangsee und über St. Gilgen


trotz der Hitze um die Mittagszeit waren am See einige Boote unterwegs - manch Mutiger hüpfte sogar schon ins kühle Nass


einen großen Besucheransturm gab es in St. Wolfgang


immer wieder faszinierend - das klare Wasser des Sees


nicht weit vom Wolfgangsee entfernt, mündet die Traun in den Traunsee


wenn man schon am Weg nach Gmunden ist, dann sollte man unbedingt einen kurzen Halt im malerischen Örtchen Traunkirchen machen



in Gmunden befindet sich Schloss Ort, welches durch die Fernsehserie "Schlosshotel Orth" einen großen Bekanntheitsgrad erlangte, außerdem gibt es fast überall Gmundner Keramik zu kaufen; der Raddampfer Gisela, welcher hier vor Anker lag, ist seit 1872 in Betrieb und gehört somit zu den ältesten Dampfern der Welt, die heute noch in diesem Zustand erhalten sind


Sonnenuntergang am Traunsee



inzwischen stand unser Heimathafen unter Wasser - der viele Regen in den letzten Tagen hat dazu geführt, dass der Wasserspiegel des Sees rasant angestiegen ist, erst langsam beginnt er wieder zu sinken


die Fische scheint das weniger zu stören, sie haben ganz einfach ihr Revier erweitert


Freitag, 15. Juni 2012

GBBD im Juni 2012!

By On 23:15
Einige der Bilder sind bereits Ende Mai entstanden, ich wollte sie zwar schon früher posten, aber es hat irgendwie nie so richtig gepasst.

die Glockenblume zeigte sich von ihrer besten Seite


im Sonnenlicht sieht man deutlich wie fein doch die Blütenblätter sind


die Margeriten, den Klatschmohn und die Acker-Witwenblume habe ich von einem nahen Feld geholt, ich würde mich freuen, wenn sie sich dauerhaft im Garten ansiedeln würden



die Acker-Witwenblume ist bei den Bienen sehr begehrt


der Klatschmohn ist heuer mein großer Favorit, seine knalligen roten Blüten haben einfach etwas unbeschreiblich fröhliches an sich, allerdings wurde die Blütenpracht immer wieder von starken Regenfällen heimgesucht




Samenstände von Mohn und Acker-Witwenblume


eine Hummel auf der Bergflockenblume


zum ersten Mal blühte die gelbe Iris... wenn ihre Pracht nur nicht so kurzlebig wäre


von den Akeleien sind nur noch die Samenstände zu sehen und auch der Zierlauch ist bereits verblüht



die Schnirkelschnecke darf gerne bleiben .... Sumpfstorchenschnabel und Edelweiß




bodendeckende Glockenblume, Mädchenauge, Jungfer im Grünen, Spiere