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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Dienstag, 26. Februar 2013

Wie verputze ich eine Wand!

By On 22:53
Es hilft nichts, aber heute gibt es wieder einen Post von der Baustelle. Bei einem meiner letzten Berichte konntest Du sehen, dass wir eine ehemalige Ofenöffnung in einer Zwischenwand wieder mit Ziegeln geschlossen haben. Doch diese Wand braucht auch einen Verputz und um diesen haben wir uns in den letzten zwei Tagen gekümmert, wenn auch vorerst nur um den groben.

Damit der Mörtel auf den Ziegelsteinen hält, müssen diese zuerst gut befeuchtet werden. Dies geht am Besten mit einem festen Malerpinsel, mit welchem man gut spritzen kann.


Für die erste Schicht Mörtel sollte dieser stichfest sein. Ist er zu nass, hält er nicht und fällt immer wieder zu Boden - Du kannst mir glauben, wir haben es ausprobiert :) 


Damit der Verputz später keine Risse bekommt; arbeitest Du in regelmäßigen Abständen ein Netz aus Silikon ein. Wir haben das Netz vorwiegend dort eingesetzt wo die Ziegelreihen aneinander gestoßen sind oder unregelmäßig gemauert war.


Hast Du es geschafft und die Mörtelgrundierung klebt dort wo sie soll, muss kontrolliert werden, wo es noch Unterschiede zur bestehenden Wand gibt. Um die bestehenden Unebenheiten auszugleichen, verwendeten wir einen etwas flüssigeren Mörtel.


Damit der Verputz einigermaßen gleichmäßig wird, haben wir ein Maurerbrett mit Schwamm und ausreichend Wasser verwendet.


Voila - das Ergebnis! Es ist unser Erstlingswerk.


Sobald es soweit ist, gibt es auch eine Fotoserie für den Feinputz!

Sonntag, 24. Februar 2013

Kinderstube!

By On 19:00
Nachdem es in letzter Zeit so viele Baustellenfotos gegeben hat, werfen wir heute mal einen Blick in meine Tomaten-Kinderstube. Mittlerweile sind schon die meisten der gesäten Pflanzen gekeimt und wachsen ganz brav in der Grow-Box vor sich hin. Diese bewährt sich auch heuer wieder - die Keimlinge schießen aufgrund des ausreichenden Lichts nicht aus.


Einige Pflanzen zeigen sogar schon im Ansatz die ersten richtigen Blattpaare. Bis es Zeit zum Umtopfen wird, wird es wohl noch dauern. Bislang kann ich aber über die Kokosquelltabs nichts Negatives berichten. Obwohl die Luftfeuchtigkeit als auch die Temperatur in den Anzuchtkisterln recht hoch ist, ist nichts geschimmelt.


Leider ist der Frühling im Salzburger Land noch in weiter Ferne. Erst heute hat es wieder geschneit. Einziger Trost - es war nicht mehr so klirrend kalt wie an den vergangenen Tagen. Die folgenden Bilder habe ich mit meinem Makro-Objektiv gemacht und hinsichtlich der Farbtemperatur ein bisschen bearbeitet.



Vorbei mit der Stemmerei!

By On 11:23
Kaum zu glauben, aber die wilden Stemmarbeiten sind vorbei. Die Stufe in der Garage, das Fischbecken, die Kaminattrappe, der Kaminaufbau im ersten Stock und die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer sind Geschichte. Innerhalb einer Woche sind wir mit unseren Umbauarbeiten ein großes Stück vorangekommen und schön langsam rückt die Aufbauphase näher.

hier siehst Du wie Jakob gerade die Stromleitungen in der Wand freilegt


damit später die Ziegel nicht irgendwie aus dem Verbund herausbrechen, sondern eine richtige Kante entsteht, ist es wichtig die Wand an der betreffenden Stelle mit der Flex einzuschneiden


nachdem endlich das erste Loch geschafft war, ging es Ziegel für Ziegel dahin




Erkennst Du schon meine neue Wohnküche?


in der Garage wurde noch das letzte Bröselchen Schutt entfernt, sobald es ein bisschen wärmer ist, können wir den Boden fertig machen


in der Küche im ersten Stock, ist nun auch schon ein Großteil der Fliesen entfernt, der Raum wirkt nun um einiges größer


In diesem Raum stand ein alter Meller-Ofen. Er war ursprünglich als Zusatzheizung gedacht, wird nun aber nicht mehr benötigt. Das Podest hatte ich im Vorfeld schon entfernt. Es war aus Ytong-Ziegeln gebaut, welche recht unkompliziert zum Stemmen waren. 

Wie Du siehst hat Jakob bereits die ersten Vorbereitungen für das Aufziehen einer Mauer getroffen. Als Ersters wurden in die bestehende Wand Löcher gebohrt, um diese "aufzurauen", damit sich alt und neu besser verbinden. 

Mit genügend Mörtel im Eimer stand dem Aufbau nichts mehr im Wege.


Für ein Erstlingswerk ist das Ergebnis ganz gut gelungen. Nun muss alles erst einmal gut trocknen, dann können wir uns ans Verputzen machen.


Während mein Onkel und Jakob fleißig schleppten und stemmten, haben meine Mama und ich begonnen das erste Zimmer zu spachteln. Um wirklich zu einem guten Ergebnis zu kommen, muss man ein paar Dinge beachten. Bevor man die Spachtel ansetzt, sind alle losen Teilchen des bestehenden Verputzes zu entfernen. Dies geht am Besten mit einem kleinen Hammer. Danach wird die Stelle gut mit einem nassen Pinsel befeuchtet und zugleich abgebürstet. Ist dies geschehen, kann mit einer guten Spachtelmasse gearbeitet werden. Sobald diese genug eingetrocknet ist, sollte man aus Gründen der Struktur mit einem Maurerbrett drüber wischen. Wir haben dafür eines mit einem orangen Schwamm verwendet. 


Mit solchen Schrauben waren in der oberen Küche, die alten Regale befestigt. Sie fanden, aber auch in den selbst gezimmerten Stellagen Verwendung. 


Im Vorhaus haben wir die Holzdecke entfernt. Sie hat den Raum ziemlich erdrückt und war auch nicht schön verarbeitet. Bei den Arbeiten haben wir auch entdeckt, dass die Dachschrägen wesentlich besser gedämmt sind als erwartet. Hinter der Gipskartondecke verstecken sich 20 cm Dämmwolle.


Nach einer Woche Arbeit ist die Schuttmulde fast voll. Alles in allem haben wir an die 12 Tonnen Schutt aus Haus, Keller und Garage entfernt. 


Eines vorweg - der nächste Post wird ein bisschen grüner :)

Donnerstag, 21. Februar 2013

Der erste Teil ist geschafft!

By On 22:23
Nachdem wir diese Woche fast gänzlich auf unserer Baustelle geschuftet haben und anschließend hundemüde ins Bett gefallen sind, bin ich nicht wirklich zum Posten gekommen, aber dafür habe ich Dir heute sehr viel zu erzählen.

Am Anfang der Woche wurde uns die bestellte Schuttmulde geliefert, um das gesamte Abbruchmaterial elegant entsorgen zu können. Wir konnten es zwar selbst kaum glauben, aber nach einer Woche harter Arbeit ist dieses Ding fast voll. In veränderte Form fasst die Mulde nun das Fischbecken, die vielen Fliesen, einige Podeste usw., usf.! Ein großes Dankeschön an meinen Onkel, ohne den wir die vielen Stemmarbeiten nicht in so kurzer Zeit hätten erledigen können und an meine Mama sowie Jakobs Eltern, die den gesamten Oberstock enttapeziert und viele weitere Arbeiten erledigt haben.

die Schuttmulde wird gerade geliefert - der Fahrer ist ein Könner und schafft es auch in unsere Einfahrt 


Mist zum Entsorgen gab es auch genug - ein altes Duschbecken, die Wände vom Kohlenlager, der Küchenboden ...


danach wurde erstmal der Schutt vom Fischbecken im Keller entfernt...


... dann das Fischbecken selbst


die Stufe in der Garage musste auch weg - nun hat wirklich ein Auto Platz


die Tapeten ließen sich nur mit Hilfe des Kärchers entfernen ...


nach vielen Stunden Arbeit war der Oberstock endlich frei von allen Tapeten


die obere Hälfte der Kellerwände war mit Schaumstoff beklebt, welcher im Laufe der Jahre vergilbte


ach ja, unsere Kamine sind  Gott sei Dank in Ordnung und müssen laut Rauchfangkehrer nicht aufwendig saniert werden


mittlerweile funktioniert auch das WC wieder richtig - Dank sei dem neuen Spülkasten

Sonntag, 17. Februar 2013

Schutt, Schutt und noch mal Schutt!

By On 23:00
Die Abbrucharbeiten im Haus scheinen kein Ende zu nehmen. Zwar haben wir bereits die Kaminattrappe entfernt, aber es gibt einfach noch so viele Baustellen. Im ersten Stock war ein Meller-Ofen eingebaut, welcher mit Ytong-Ziegeln eingefasst war. Diese ließen sich Gott sei Dank ohne "großen" Aufwand entfernen (freistehende Ziegel).


Tag 1 - Schwieriger ist es schon das Fischbecken im Keller abzumontieren. Die Entfernung der Fliesen und der Duschwanne ging recht schnell. Doch das Becken an sich ist ein Klotz aus Beton und gibt dem Schlagbohrhammer nicht einfach klein bei.


Der Abbau des Fischbeckens ist an einem Tag nicht schaffbar - das mussten wir gestern schon feststellen. Irgendwann ist man am Ende seiner Kräfte und braucht eine Pause.


Inzwischen sind auch schon die Kohlebricketts aus dem Keller verschwunden. Wir fanden dafür wider Erwarten einen Abnehmer, der sie auch selbst abgeholt hat. Während Jakob und ich mit den Stemmarbeiten beschäftigt waren, hat meine Mama schon mal damit begonnen die Tapeten in den Zimmern des ersten Stocks zu beseitigen. 


Tag 2 - Das Fischbecken wurde aus Betonziegeln gebaut, welche zusätzlich mit Mörtel ausgegossen wurden. Teilweise wurde auch ein Eisenzugband eingesetzt. Du siehst, die Entfernung dieses Teils ist ganz schön anstrengend. Bis es wirklich vollständig weg ist, wird es wohl noch einen weiteren Tag dauern.


Bei der Entfernung der Tapeten war das Ergebnis viel schneller zu sehen. Sie ließen sich schlussendlich mit dem Kärcher (Wasserdampf) relativ problemlos von der Wand lösen.


Samstag, 16. Februar 2013

Aussaat 2013!

By On 21:29
Endlich habe ich es geschafft mit der Aussaat für 2013 zu beginnen. Nachdem ich heuer wieder richtig Platz habe, musste ich es auch nicht so genau mit der Anzahl der ausgesäten Pflanzen nehmen. Tomaten und Paprika wird es daher wieder reichlich geben.

In den letzten Jahren habe ich die Samen immer in kleinen Tontöpfchen ausgesät. Das hat zwar gut funktioniert, war aber recht umständlich. Dieses Mal habe ich mich aber für Kokosquelltabs entschieden. Sie machen in der Wohnung ganz einfach weniger Mist als die Aussaaterde und sind auch so recht praktisch zum Handhaben.


Manche Blogs berichteten darüber, dass die Quelltöpfchen recht leicht zu schimmeln beginnen. Dies und der relativ hohe Preis haben mich recht lange vom Kauf abgehalten. Mal sehen, ob die Tabs wirklich halten, was sie versprechen. Ich werde jedenfalls berichten.

Sonntag, 10. Februar 2013

Und weiter geht's...!

By On 23:04
Wie versprochen, zeige ich Dir heute meine neuen Rosenprimeln. Es handelt sich dabei um eine relativ neue Züchtung - mir gefallen sie total gut und sie schmücken nun eine der Fensterbänke in unserem Häuschen. Leider haben die Pflänzchen die letzte Nacht im Auto verbracht und sehen nun etwas mitgenommen aus, immerhin hatte es fast -10°C.


Heute waren wir auf der Häuslbauer-Messe. Ich muss ganz ehrlich sagen, jedem der baut, umbaut oder renoviert kann ich diese Messe nur wärmstens empfehlen. Man kann dort Kontakt mit jedem namhaften Hersteller aufnehmen und sich eine gute Vorstellung von den Preisen für die einzelnen Produkte holen. Ganz toll fand ich es, dass auch die Energiespar- und Förderungsberater des Landes Salzburg anwesend waren und mit guten Ratschlägen im österreichischen Förderdschungel zur Seite standen. Immerhin wissen wir jetzt mit Sicherheit, dass die ersten Angebote für eine neue Heizung nicht sehr realistisch waren und dringend einer Überarbeitung bedürfen.

In der Küche sind nun die Metallstützen entfernt, dafür ist nun alles mit weißem Staub von den Styroporkugerln übersät. Selbst der Staubsauger war damit überfordert.  Übrigens die Müllsäcke sind auch voll mit dem Zeug. Leider gibt es im Haus noch mehr davon - der Vorbesitzer hat dieses Material überall dort zum Dämmen benutzt, wo mehrere Rohrleitungen verlegt wurden.


Bei der Heizung haben wir den Betonsockel so weit wie möglich entfernt. Leider ist uns dabei eine der Leitungen kaputt gegangen - sie musste geflickt werden. 

Wo liegt der Hund begraben?!

By On 00:06
Wenn man ein älteres Haus kauft, gibt es zwangsläufig ein paar Überraschungen. Wir haben dieser Tage die erste entdeckt. Unter dem gefliesten Teil des Küchenbodens versteckte sich ein richtiger Pfusch. Der Unterboden und teilweise der Bodenaufbau bestand aus einzelnen Brettern, alten Zementsäcken als Unterlage und einer Schicht, die aussah wie vergammelter Kork. Doch damit nicht genug - wurde unter dem Parkettboden Dellwolle verwendet, tauchten hier plötzlich Millionen von kleinen Styroporkugerln auf. Wahrscheinlich handelt es sich um den verbliebenen Rest des Thermoputzes.


dieses weiße Zeug liegt nicht unter einem Teil des Küchenbodens, sondern auch auch im Vorzimmer unter den Fliesen


hier sieht man ganz gut wie der Mist auch hier aus dem Bodenaufbau herausrieselt



nach etwa zwei Stunden schaufeln (wir konnten 4 große 100 Liter Säcke füllen), war der ranzige Bodenauf- und -unterbau entsorgt sowie die Rohrleitungen sichtbar


Du willst bestimmt nicht wissen, wie wir danach ausgesehen haben - der feine Staub hat sich fast in jeder Pore festgesetzt. Bei den Bildern sieht man eigentlich ganz gut wie staubig die Luft im Raum trotz offener Fenster war.

Wenn ich dazu komme, zeige ich Dir morgen meine neuen Rosenprimeln, die ich mir heute geleistet habe.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Noch ein bisschen Frühlingsdeko!

By On 20:33
So nachdem das Wetter derzeit nicht weiß, ob es eher Winter oder doch schon Frühling sein sollte, musste ich zumindest unsere Wohnung ein bisschen frühlingshafter gestalten. Die Mooskugeln habe ich schon letztes Jahr besorgt - je nach Jahrszeit lassen sie sich ohne viel Aufwand richtig gut in Szene zu setzen.


Beim Haus haben wir im Moment aus beruflichen Gründen nicht so viel "praktisches" gemacht. Im "Verborgenen" haben wir natürlich fleißig gewerkelt und viele Telefonate geführt - hauptsächlich mit Installateuren damit unsere neue Heizung bald Gestalt annimmt. Allerdings ist das mit den Handwerkern immer so eine Sache, ein paar Schmankerl kann ich Dir schon erzählen.


Da wäre zum Beispiel die obligatorische Anfahrtspauschale, um sie kommt man wohl nicht herum, aber warum zum Kuckuck € 72,00 für eine "Anreise" im selben Ort, nur ein paar Straßen weiter!? Gewundert habe ich mich auch, dass man nun eine Arbeitszeit von 4,5 Stunden für den Anschluss eines Heizkörpers benötigt - so langsam arbeitet doch hoffentlich kein Profi?!


Zudem musste ich die Erfahrung machen, dass manche Installateure genau die Idee umsetzen möchten, die ihnen gerade im Kopf herumschwebt. Dies führt zum Teil soweit, dass man als Kunde nicht mehr selbst entscheiden dürfte, ob man die Solaranlage heizungsunterstützend oder doch nur für die Warmwasseraufbereitung ausführt. Aber man darf nicht aufgeben!