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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Goldene Tage adé!

By On 20:05
Mit heute war es das wohl mit den warmen Tagen im Herbst. Draußen tobt ein Gewitter und laut Wetterbericht sollen sich in den nächsten Stunden die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend angleichen. Gut, dass wir davor noch alle wichtigen Gartenarbeiten erledigen konnten und sich sogar noch ein ausgiebiger Spaziergang ins Wenger Moor ausging.

Im Garten blüht nun immer weniger. Wirklich üppig sind nur noch die Chrysanthemen. Letztens habe ich Euch von diesem Strauch eine Detailaufnahme gezeigt, nun folgt jedoch der Gesamteindruck.

Chrysantheme vom Discounter nach drei/vier Jahren


Der Blutweiderich hat in seinem kleinem Bottich, das Jahr überlebt und zeigt sich derzeit in einem wunderschönen roten Blätterkleid. Kommenden Frühling möchte ich unbedingt einen neuen Miniteich in der Nähe der Terrasse anlegen und das Arrangement mit Sumpfblumen, unter anderem dem gezeigten Blutweiderich, ergänzen. Dieses Mal kann ich die Mörteleimer Gott sei Dank wieder vergraben und mit Flußsteinen kaschieren.  Für den Sonnenhut muss ich mir allerdings ein neues Plätzchen suchen, denn die Pflanze wuchert im Beet allzu sehr, sie lässt dem Storchenschnabel sowie anderen Pflanzen keinen Lebensraum. 
Ein letztes Aufflackern gibt es beim Schmetterlingsflieder und den verbliebenen Pelargonien im Dachrinnentopf. Letztere werden wohl bald dem Frost zum Opfer fallen.


Storchenschnabel


Die Pflanzen im Eingangsbereich (Chrysanthemen, Purpurglöckchen, Pfeifenputzergras, Erika, Stiefmütterchen, Pfennigkraut und Silberblatt) sind wie es scheint gut angewachsen, obwohl die Sonne um diese Jahreszeit dort nur selten vorbei schaut. Zudem machen die Zierkürbisse aus Ton eine gute Figur und faulen nicht :)


Der ausgiebige Spaziergang ins Wenger Moor muss heute auch noch erwähnt werden. Hin- und zurück haben wir wohl an die 10 km zurück gelegt. Ganz schön anstrengend, wenn man das nicht mehr gewohnt ist. Aufgrund des warmen Wetters sind noch viele Insekten unterwegs, unter anderem dieser Grashüpfer. 


Neben den Insekten gab es jedoch massig Pilze zu entdecken. Einige Hotspots sind mir schon vom letzten Jahr bekannt...

... aber dieses Mal war ich mit einem richtigen Makroobjektiv ausgerüstet :)

kammförmige Koralle


diese Pilze sehen zwar klasse aus, aber ich kann sie leider nicht zuordnen


... wohl ein Samthäubchen


Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagabend!

Montag, 21. Oktober 2013

Goldene Tage im Oktober!

By On 22:48
Im Moment ist uns das Wetter hold, es ist warm und die Sonne scheint. Kaum zu glauben, dass es heuer doch noch so etwas wie einen goldenen Oktober gibt. Also beste Voraussetzungen um die noch ausstehenden Arbeiten zu erledigen, damit der Garten auch wirklich winterfest ist. Insbesondere gilt es die Hochbeete katzensicher über die kalte Jahreszeit zu bringen. Die Samtpfoten aus der Nachbarschaft sollen diese vor allem nicht wieder als Klo benutzen. Nachdem vom Frühling bis zum Herbst in dieser Hinsicht die Verpiss Dich Pflanze gute Dienste leistet, wird diese Aufgabe nun hoffentlich ein gespannter Hasendraht erfüllen.


Die Fischach liegt so ruhig in ihrem Bett, man will es kaum wahrhaben, dass dieser Fluss heuer über die Ufer getreten ist.


holzkeulenartiger Pilz


Schwefelköpfe - sie wachsen am selben alten Baumstumpf wie letztes Jahr


Ansonsten gibt es aus dem Garten nicht viel Neues zu berichten. Der wunderschöne Chrysanthemenstock, welchen ich vor ein paar Jahren einmal beim Discounter gekauft habe, beginnt gerade seine Blüten zu öffnen. Er ist immer wieder ein Hingucker und bleibt mir hoffentlich noch lange erhalten. Neben den Chrysanthemen blühen noch der Sonnenhut und vereinzelt ein paar Sommerblumen.


Die letzten Blumenzwiebel sind auch vergraben, aber vielleicht besorge ich mir noch ein paar Schneeglöckerl und Krokusse davon kann man bekanntlich nie genug im Garten haben.

Freitag, 18. Oktober 2013

Neuigkeiten!

By On 23:26
Ihr fragt Euch bestimmt wo ich den ganzen Oktober gesteckt habe. Naja, es gab so einiges zum Vorbereiten, denn ein großes Fest stand an...


Na, habt Ihr es schon erraten? Ihr versteht, dass dies einiges an Vorbereitungszeit erfordert, überhaupt, wenn man nebenbei ein Haus renovieren muss!


Schön war es!


Der Blumenschmuck war traumhaft!



Leider gab es dieses Kaiserwetter erst am Tag danach!






Die Zeit verging einfach zu schnell!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Kürbisse und andere Kostbarkeiten aus dem Garten!

By On 22:55
Wann ist ein Kürbis denn nun reif? Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen wiederholt gestellt. Auch wenn es tagsüber meistens noch recht angenehme Temperaturen hat, so sind die Nächste schon recht kalt und auch mit Bodenfrost ist bereits zu rechnen. 

Ein Kürbis ist reif, wenn er hohl klingt oder der Stängelansatz eintrocknet. Letzteres dauert allerdings recht lange und bis jetzt hat das Wetter bei uns noch nie so lange ausgehalten, dass dies auch geklappt hätte, ohne, dass ein Kälteeinbruch dazwischen gekommen wäre. Meine Kürbisse klangen hohl und hatten die typische Färbung eines Butternut-Kürbisses erreicht, also entschloss ich mich guten Gewissens zur Ernte.


Insgesamt habe ich vier Kürbisse geerntet - einen haben wir zum Zeitpunkt als ich diese Bilder aufgenommen habe, allerdings schon verarbeitet :) Der schwerste Kürbis wog 3 kg der leichteste 2 kg - nicht schlecht, oder? Die Einkerbungen an den Früchten kommen von den Bauarbeiten, diese gingen nicht ganz spurlos an ihnen vorüber. Aber wenn man die Größe der Baustelle bedenkt, haben sie diese wirklich gut überstanden.


Einen Teil der Kürbisse werden wir verschenken, denn im Tiefkühler ist einfach kein Platz mehr - Zucchini gab es dieses Jahr auch in Hülle und Fülle. Aus dem Rest wird Kürbiscremesuppe gekocht.


Aber genug von den Kürbissen - diesen Paprika konnte ich auch ernten. Es handelt sich um die Sorte Schokospitz. Dieser Paprika hat eine rotbräunliche Färbung, die leider unter dem Kunstlicht nicht so gut zu erkennen ist.


Da die wenigsten Paprika zum jetzigen Zeitpunkt reif waren, habe ich die Stauden kopfüber im Keller aufgehängt. Vielleicht reifen sie hier noch etwas nach, ansonsten war es heuer wohl nichts mit Paprika.


Ach ja, eigene Zwiebel konnte ich heuer auch ernten. Nachdem es so gut mit diesem Gemüse geklappt hat, werde ich es wohl kommendes Jahr auch anbauen.


Gute Nacht!