Enter your keyword

Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Sonntag, 27. April 2014

Fenster - Teil 2 und Überarbeitung des Gemüsegartens!

By On 22:53
Eigentlich wollte ich schon früher Bilder von den neuen Fenstern zeigen, aber es war einfach so viel zu tun, dass es einfach nicht geklappt hat, denn wir waren von früh bis spät mit den unterschiedlichsten Arbeiten beschäftigt.

Mittwoch wurde das Lichtband eingesetzt. Es sieht einfach toll aus. Im Stiegenhaus ist nun um einiges mehr Licht, genau so, wie wir es uns vorgestellt haben. 


Gleich nachdem die Handwerker im Obergeschoss fertig waren, waren wir schon zur Stelle um die zerbrochenen Fliesen im Badezimmer zu tauschen und den Rest zu verputzen. 


Doch damit war es nicht getan, außen musste das Fenster neu verschalt und gedämmt werden. Eine ziemliche Pfrimelei aber Jakob hat es perfekt gemeistert.


In den nächsten Tagen wird das Lichtband im Innenbereich eingeputzt - dies geht jedoch nur in Etappen, da einiges an "Wand" aufgebaut werden muss.


Hoffentlich klappt es auch - vorsorglich hat Jakob die alten/neuen Zeigel mit Haftgrund gestrichen, damit der Verputz auch wirklich kleben bleibt, denn bei der Haustüre vor einem Jahr kam uns beim ersten Versuch alles wieder entgegen. Zusätzlich hat er die Schaltafeln mit WD40, einem feinem Kriechöl, besprüht, damit eine bessere Lösbarkeit zwischen den unterschiedlichen Materialien gegeben ist.


Vergangene Woche bekamen wir auch eine Ladung Pellets geliefert - es ist doch sehr interessant zu sehen wie diese in den Lagerraum geblasen werden. Allerdings ist es auch eine ziemlich staubige Angelegenheit und eine gute Gelegenheit den Heizraum zu putzen :)


Nachdem wir letztes Jahr ziemlich große Probleme mit der Schneckenpopulation im Gemüsegarten bzw. überhaupt im Garten hatten, musste für die heurige Saison eine bessere Lösung her - ein gut fixierter Schneckenzaun, eine gestochene Rasenkante, um diverses Kräutelwerch unter der Schneckenkante zu entfernen und zum Abschluss eine Rasenkante aus Metall. Allerdings war damit die Arbeit nicht getan, denn auch die Erde musste aufgrund des vielen Katzendrecks ausgetauscht werden - kommenden Winter wird wirklich alles mit Drahtgitter abgedeckt! Drei Kubikmeter Erde an einem Tag schaufeln zu müssen, ist dann doch ein bisschen viel.


Doch Rasenkante hin- oder her, sie nützt nichts, wenn sie wieder zuwächst, also wurde alles fein säuberlich mit Geotextil ausgelegt, auch unter den Platten des Gewächshauses sahen wir ein solches vor, um ebenso dort das Unkraut einzudämmen. 
Inzwischen wurden auch die ersten Tomaten gepflanzt.


Anschließend wurde der Bereich zwischen Schneckenzaun und Rasenkante mit Schotter aufgefüllt. Nun müsste Ruhe sein mit Unkraut und Schnecken. Zur Probe habe ich die ersten Salatpflänzchen ins Hochbeet gesetzt, wenn sie morgen noch da und nicht angeknabbert sind, dann ist das Projekt, welches doch sehr arbeitsintensiv war, schon mal auf Erfolgskurs.


So, jetzt wünsche ich Euch aber eine gute Nacht! Bis bald und baba!

Dienstag, 22. April 2014

Neue Fenster - Teil 1!

By On 22:32
Zwei Monate lang haben wir gewartet und nun ist es soweit, Baumeister und Fenstertischler rückten an, um unsere neuen Fenster einzubauen als auch alles für das Lichtband im Stiegenhaus vorzubereiten. Leute, ich sag's Euch dreckig war's :)

Also in der Früh war noch alles beim alten und wir trafen die letzten Vorbereitungen, damit es beim Stemmen nicht so arg in die Wohnung staubt. Aus diesem Grund haben wir jede Ritze der Tür mit Malerkrepp und das Stiegengeländer mit Folie abgeklebt.


Nach etwa zwei Stunden war der Durchbruch geschafft!


Inzwischen wurde auch an anderer Front  fleißig gearbeitet - im Obergeschoss wurden die alten Fenster ausgebaut und der Einbau der neuen vorbereitet. Das Fenster-Team schaffte heute 2 Balkontüren und 2 normale Fenster - der Rest kommt morgen.


Am späteren Nachmittag waren die Maurer mit dem Durchrechen der Wand fertig, putzten einen neuen Fenstersturz ein und verkleinerten die Laibung. Die Perspektive ist im Moment etwas ungewohnt, aber eines merkt man schon jetzt, das Stiegenhaus ist um vieles heller und das Fenster wird perfekt die Abendsonne einfangen. Einen Wermutstropfen gibt es aber, die Maurer haben nicht aufgepasst und das Abdeckblech der Sockeldämmung eingedellt, es muss getauscht werden.


Im Moment fehlt noch der Feinschliff - die Schnüre für die Rollo gehören noch montiert und die Fensterflügel fein justiert. Die Räume wirken jedoch durch die hellen Fenster um vieles freundlicher. Beim Einbau des Badezimmerfensters sind dieses Mal auch kaum Fliesen zu Bruch gegangen, die Ausbesserungsarbeiten sind daher auch weniger aufwendig.


Am Ende des Arbeitstages wurde zum Großputz ausgerufen, immerhin musste der viele Betonstaub im Eingangsbereich als auch im Stiegenhaus entfernt werden.


Den Leerlauf am Nachmittag nützte Jakob um die Fenster vom Boot zu tauschen und ich kümmerte mich um unsere Gartengarnitur. Sie hat letzten Winter leider sehr gelitten und musste neu geschliffen und geölt werden.


Sobald die Baustelle vorbei ist, habe ich bestimmt wieder Zeit eine Blogrunde zu drehen, sofern auch Blogger mitmacht, denn ich habe immer öfter das Problem, dass die Seitenleiste meines Blogs nicht geladen wird...

bis bald, baba

Donnerstag, 17. April 2014

Auf dem Dach!

By On 22:55
Heute zeige ich Euch ein paar Bilder aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive. Jakob war nämlich am Dach unterwegs und dabei sind die heutigen Fotos entstanden. Das Blumenbeet entlang dem Zaun werde ich heuer wohl im Laufe des Sommers auflassen bzw. umgestalten, denn es dient vorwiegend dazu die übersiedelten Pflanzen so lange "aufzubewahren" bis sie an ihren endgültigen Standort übersiedelt werden können. Im Moment ist es noch ziemlich voll, aber schön langsam wird es. 
Zudem sind noch einige der mitgekauften Terrassenplatten zu sehen, einen Großteil haben wir bereits verkauft, denn wir werden demnächst neue in einer anderen Farbe verlegen und dafür laufen auch bereits die Vorbereitungen.


Am Dach befindet sich ein Wetterhahn mit einem Glöckchen unter der Kuppel. In besagtem Glöckchen sind die Namen der Vorbesitzer samt Jahr der Fertigstellung des Dachstuhls eingraviert. Das war anno 1983, 2013, also genau 30 Jahre später haben wir das Haus gekauft. Leider ist die Konstruktion schon etwas renovierungsbedürftig, sobald wir etwas mehr Zeit haben, werden wir uns darum kümmern.


Auf diesem Foto seht Ihr mal die Hinterseite unseres Hauses, welche in den nächsten Tagen verstärkt in unseren Fokus rücken wird. Jakob hat bereits damit begonnen die Fassade für den Baumeister so vorzubereiten, dass dieser nur noch die Wand aufstemmen muss, damit dann das neue Fenster, ein Lichtband, anstatt der Glasziegel eingesetzt werden kann.


Über die Dämmung müssen wir uns keine Sorgen machen, denn sie wurde völlig exakt und präzise angebracht. Ein großer Vorteil sollten wir später einmal die ganze Fassade renovieren. 

In den nächster Zeit wird also viel zu berichten geben :) Baba und gute Nacht! Ach ja, meine neuen Leser möchte ich auch ganz herzlich willkommen heißen!

Sonntag, 13. April 2014

Palmsonntag im Garten!

By On 23:10
Ach liebe Leute, in Salzburg gibt es einen Villeroy & Boch-Outlet-Store, da sollte ich besser nicht hingehen, denn ich verlasse ihn selten ohne etwas gekauft zu haben. Dieses Mal waren es zwei Tassen, ein Milchkännchen sowie eine Zuckerdose als Starterset für ein Osterservice. Ich konnte einfach nicht vorbei gehen, ich konnte es einfach nicht :)


Na, gefällt es Euch auch? Wir haben jedenfalls das Frühstück mit frischen Semmerln und vor allem dem hübschen Geschirr  sehr genossen! Außerdem passt es perfekt zur Frühlingsdeko im Wohnzimmer und in der Küche. Ich weiß ja nicht, wie es Euch dabei geht, aber mir ist es immer sehr wichtig, dass alles so gut wie möglich aufeinander abgestimmt ist.


Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle beim blv-Verlag bedanken. Ich habe bei der Aktion Green Blogging einen Minigarten mit automatischer Bewässerung sowie drei Bücher (Green Blogging, Gartenstarter, Das Garten Kritzelbuch) gewonnen. Die Bücher werde ich Euch natürlich gerne in den nächsten Wochen vorstellen.


Der Eingangsbereich ist im Moment das Schönste was ich Euch vom Außenbereich des Hauses zeigen kann. Aufgrund des Regens versinkt der restliche Garten eher im Matsch. Zudem können wir noch nicht wirklich den Rasen mähen, weil noch zu viele Steine herumliegen. Aber wir sind schon fleißig am Werkeln, damit sich dieser Zustand so bald wie möglich ändert.


Jakob hat heute schon einen Teil der Garage gespachtelt und geweißnet, damit dort in den nächsten Tagen Regale für das Werkzeug montiert werden können und somit etwas mehr Platz geschaffen wird, um auch jene Stelle betonieren zu können, wo sich letztes Jahr noch das verflieste Podest befand. Außerdem haben wir seit gestern eine neue Werkbank, die uns hoffentlich gute Dienste leisten wird, immerhin ist noch eine Kleinigkeit in der Küche zu erledigen als auch das Geländer auf der Terrasse zu montieren. Aber letzteres fällt eher unter die Rubrik Großprojekt.

Beim Gewächshaus hat Jakob zudem die Sturmschäden vom letzten Jahr entfernt. Bevor wir es jedoch wieder aufstellen, wird es hinsichtlich der Lüftungsmöglichkeiten noch ein wenig überarbeitet, ansonsten gibt es wieder einen Hitzestau und wenig Bienen im Häuschen.

Ich hingegen habe mich um unseren "Rasen" gekümmert. Ich war Stunden damit beschäftigt Löwenzahn zu entfernen. Mir ist schon klar, dass es sich bei dieser Pflanze um eine wichtige Bienenweide handelt, doch wir haben davon einfach zu viel im Garten - viel zu viel. Teilweise sind die Pulks so dicht, dass nach dem Entfernen nur noch große Löcher übrig sind. Am Ende der Schufterei war eine ganze Scheibtruhe gefüllt und ich fühle mich wie ein Röhrlsalat-Don Quijote, nur, dass ich nicht gegen Windmühlen, sondern gegen kleine gelbe Blümchen kämpfe. 
Allerdings möchte ich nicht sagen, dass es aussichtslos wäre, denn die Vorarbeit im Herbst hat sich bereits bezahlt gemacht, denn an den bereits "überarbeiteten" Stellen hält sich der Neubewuchs in Grenzen.


Am Samstag habe ich das Blumenbeet überarbeitet und wieder auf Vordermann gebracht. Die zentrale Sichtachse bilden nun zwei Schmetterlingsflieder. Auch habe ich die Pflanzen nun so geordnet, dass man sie als aufsteigend sortiert bezeichnen könnte - die Wuchshöhe steigt stetig vom Bodendecker bis zum Strauch an. Sobald es mehr zu sehen gibt, zeige ich Euch eine ausgiebige Bilderserie.


Obwohl es noch so früh im Jahr ist, ist schon reichlich viel Ungeziefer im Garten unterwegs. Unter den entfernten Löwenzahnpflanzen fand ich z.B. jede Menge kleine rote Schnecken. Die Blätter sind ideal zum Verstecken, denn darunter ist es stets feucht und dunkel. Aber zum Futtern suchen sich die Tierchen dann doch lieber einen Leckerbissen, wie meine Kuhschellen, Narzissen, usw. usf.


Die Lilienhähnchen sind auch schon ganz schön aktiv und haben meine Kaiserkronen fleißig angeknabbert. Vor zwei Jahren ließen sie meinen Schnittlauch nicht in Ruhe - eine Katastrophe!


So, jetzt wünsche ich Euch aber eine gute Nacht. Drückt mir die Daumen, dass ich diese Woche eine Blog-Runde schaffe!! Baba und bis bald!

Dienstag, 8. April 2014

Der Obstgarten!

By On 22:58
Ach herrje, eigentlich wollte ich Euch heute ein paar Bilder meiner blühenden Obstbäume im Garten zeigen, doch was ist? Im Laufe des Tages hat sich eine dicke Wolkenfront über unser kleines Städtchen gezogen, die am Abend einen gehörigen Regenguss brachte. Meine Freude darüber hielt sich in Grenzen, wollte ich doch ein paar Bilder für den Blog knipsen, aber für die Natur war es total wichtig, die Erde ist in den letzten Wochen ziemlich ausgetrocknet.


Passend zur Jahreszeit der Obstbaumblüten durfte ich ein neues Buch vom BLV-Verlag probelesen - "Der Obstgarten - Sortenvielfalt, Rezepte, Reportagen" von Karen Meyer-Rebentisch. Das Buch ist so gegliedert, dass jeweils eine Obstsorte (Apfel, Birnen, diverse Beeren usw.) vorgestellt wird, dann eine passende Reportage, z.B. über einen Hobby-Winzer, folgt und das jeweilige Kapitel durch Rezepte abgerundet wird. 


Im Einführungskapitel weist Fr. Meyer-Rebentisch darauf hin, dass Sie in Ihrem Buch großes Augenmerk auf die Vielfalt im Obstgarten legen und daher auch Sorten vorstellen möchte, die nicht mehr so sind, um diese wieder mehr ins Bewusstsein des Lesers zu rücken. Dieses Versprechen wird nur teilweise erfüllt, ein Großteil der behandelten Sorten ist allseits bekannt und leicht zu bekommen. Ich werte dies als großen Vorteil, denn was nützt mir eine tolle Beschreibung, wenn ich die gewünschte Pflanze auch mit viel Mühe nicht auftreiben kann.


Grundsätzlich muss aber gesagt werden, wirklich umsetzen kann man die Ideen dieses Buches nur, wenn man wirklich einen großen Garten hat und vielleicht sogar plant eine Streuobstwiese anzulegen. Mein Garten hat nur 460 m² samt Haus, ein Umstand, welcher den verfügbaren Platz für Bäume sehr begrenzt und die Qual der Wahl bei der Auswahl der grünen Gartengesellen steigen lässt.

Fazit - das Buch gibt viele Anregungen für Gartenobst, dessen Pflege als auch den Reife- und Schnittzeitpunkt. Nicht so gut gelungen ist allerdings, dass sich teilweise Passagen im Buch mehrmals wiederholen. Hingegen finde ich die Vielzahl der Rezepte, die die Autorin mitliefert, ganz toll, sie wecken die Lust diese selbst auszuprobieren.

Dienstag, 1. April 2014

Gelobtes Land - Tirol!

By On 22:25
Am Wochenende statteten wir der Therme Längenfeld einen Besuch ab. Leute, ich kann sie Euch nur wärmstens empfehlen. Eingebettet die wunderschöne Landschaft des Ötztals, findet sich diese Wellness-Oase und lädt zum Plantschen im warmen Nass ein. 
Aber da wir nicht so oft nach Tirol kommen - jetzt vielleicht öfter, denn es ist ja nun nicht mehr so weit entfernt wie früher - nutzten wir auch die Möglichkeit Innsbruck zu besichtigen. Eine tolle Stadt, die ich Euch auch gerne ans Herz legen möchte. Ich war jedenfalls begeistert.


Damit man sich allerdings wirklich etwas anschauen könnte, bräuchte man viel mehr Zeit als einen halben Tag. Vielleicht werden wir das demnächst mal wieder hinfahren, vorausgesetzt, dass wir zwischen Hausrenovierung und Garten ein bisschen Zeit finden.


Nachdem ich in der Therme viel Zeit zum Schmöckern hatte, möchte ich Euch demnächst ein neues Buch über den Obstanbau vorstellen. 


Ansonsten, gibt es im Moment nicht viel zu berichten, daher wünsche ich Euch eine gute Nacht!