Enter your keyword

Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Green-Blogging!

By On 21:03
Heute möchte ich Euch gerne das Buch "Green Blogging - Selbstversorgung zwischen Lust und Frust" von Jutta Profit vorstellen - ein Blog in gebundener Form. Anfangs, muss ich zugeben, war ich ein wenig skeptisch - ein Garten- und Selbstversorgungsbuch in Tagebuchform? Kann das überhaupt was? Immerhin außerhalb des Internets eine etwas unübliche Erscheinungsform. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt! Bereits nach ersten Seiten war ich gefesselt. Was sich wohl jeder Hobbygärtner laut oder leise denkt, schreibt sich die Autorin, wunderbar verpackt in kurze Geschichten, von der Seele.


Beginnend mit den wohl allseits üblichen guten Vorsätzen für das neue Gartenjahr im Jänner, begleitet  das Buch  den Leser nachfolgend durch die gesamte Saison bis zum nächsten Winter. Es werden Hochs und Tiefs beschrieben, der Kampf gegen Schädlinge aller Art, die heiß ersehnte Ernte des eigenen Gemüses als auch die Haltung von Hühnern, welche der Autorin sehr am Herzen liegt. Jutta Profit schafft es selbst dann gute Laune zu erzeugen, wenn nicht alles so funktioniert wie es das Gärtnerherz begehrt. Ein weiterer großer Themenblock in diesem Buch ist der Imkerei gewidmet. Auch dieses Sachgebiet wird dem Laien unterhaltsam wie informativ geschildert und macht bestimmt so manchem Lust zum nachmachen.


Nachmachen ist ein gutes Stichwort, denn im Laufe geschilderten Zeitraums von einem Jahr setzt die Autorin diverse Projekte im Garten um. Mein Interesse hat insbesondere das Rottebeet (Mistbeet) für das Gewächshaus geweckt. Damit soll relativ früh im Jahr eine solche Temperatur im Häuschen erreicht werden, dass zeitig mit dem Anbau von Gemüse begonnen werden kann. Außerdem sollte ein solches Beet auch im Winter allzu tiefe Temperaturen verhindern, so dass es ebenfalls möglich sein sollte dort nunmehr empfindlichere Pflanzen zu überwintern.


Die kurz gehaltenen Episoden sind gespickt mit guten, wertvollen und vor allem leicht umsetzbaren jeweils zur Jahreszeit passenden Tipps, die in dieser Form nicht in normalen Gartenbüchern zu finden sind. Untermalt werden die einzelnen Beiträge zudem mit ansprechenden Bildern. Das Buch ist äußerst  kurzweilig zu lesen und somit eine perfekte Sommerlektüre!


So und nun drückt mir bitte die Daumen, dass der Regen bald aufhört und die Schnecken nicht doch noch über mein Gemüse herfallen!

Bis bald!

Samstag, 24. Mai 2014

Gartenarbeit!

By On 00:09
So, die letzten Tage waren wir wieder einmal sehr aktiv im Garten, zum Fotografieren bin ich dabei fast nicht gekommen, daher gibt es heute nur eine beschränkte Bilderausbeute.

Als erstes haben wir uns um den Steinhaufen im Vorgarten gekümmert, wie Ihr vielleicht noch wisst, ist er das letzte Überbleibsel der alten Terrasse gewesen und lag nun schon seit Monaten im Weg herum. Heute wurde er aufgelöst und diese Aufgabe viel uns um einiges leichter, weil ein Nachbar einen Großteil von ihnen verwenden konnte. Dadurch haben konnten ein weiteres Schneckeneldorado beseitigen. Leute, ich bin aber sehr froh, dass Jakob die meisten Steine weggeräumt hat, denn die Spinnen, die dort ebenfalls hausten waren nicht nur zahlreich, sondern richtig grauslig.


In das nun von Jakob neu angelegte Beet wurden jene geschenkten Dahlien, Hyazinthen und Gladiolen, gepflanzt, die nicht bereits in den Terrassentöpfen oder anderen Gefäßen einen Platz gefunden haben. Beim Auspacken der Knollen, Rhizome und Co zeigte sich auch deren gute Qualität. Ich bin daher überzeugt, dass sich schon bald die ersten Pflänzchen zeigen werden. Als Lückenfüller werde ich morgen noch ein paar Einjährige aussäen.

Nachbarin's Katze hat sich inzwischen auch bei uns im Garten eingelebt. Immer öfter entdecke ich sie beim Sonnenbaden auf der alten Gartenbank. Neuerdings hat sie auch den Miniteich für sich entdeckt, vielleicht hofft sie darin doch irgendwann einmal einen Fisch zu finden.


Auch im hinteren Gartenteil hat sich einiges getan - wir haben den kaputten Zaun entfernt und rund um die Beete gehörig aufgeräumt. Es sieht nun wesentlich ordentlicher aus und in nächster Zeit werden wir die Natursteine durch Rasenkanten ersetzen. Es mäht sich dann doch leichter!


Das Gewächshaus wurde auch von Jakob repariert und ist nun wieder einsatzfähig - leider wurde es letztes Jahr durch einen Sturm stark beschädigt und gammelte seither im Garten herum.


Mittlerweile folgt schon das nächste Gartenprojekt - Jakob ist gerade dabei eine Überdachung für eines der Hochbeete zu bauen. Insbesondere sollen damit die Paprikapflanzen vor zu starker Witterung geschützt werden, denn bisher war die Ernte doch immer recht mager.


Mit dem Bilder dieser wunderschönen Pfingstrose, die ich neben dem Rhododendron entdeckt habe, wünsche ich Euch allen eine Gute Nacht!


Bis bald!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Zwiebelige Überraschung!

By On 22:37
Man mag es kaum glauben, aber es gibt sogar in diesen regnerischen, kalten Tagen einige sonnige Minuten. Noch besser ist es, wenn diese am Abend sind und ich sie für einen Streifzug durch den Garten nutzen kann.

Dieses Mal galt mein Augenmerk insbesondere einer noch eher scheußlichen Stelle des Gartens. Denn hier lagern derzeit einige Steinreste von der alten Terrasse - aber im Laufe der nächsten Wochen sollte die "Deponie" einem neuen Blumenbeet weichen, welches ich vorwiegend mit Dahlien, Gladiolen, Lilien, Galtonia Candicans (Riesenhyazinthen) und anderen Sommerblühern bepflanzen möchte. 


Ermöglicht wird mir diese abwechslungsreiche Gestaltung von der Firma Bruno NEBELUNG GmbH, die mir eine vielfältige Auswahl an Blumenzwiebeln der Marke Kiepenkerl zukommen hat lassen. Vielen Dank!


Farblich passen die Blumenzwiebeln perfekt zu den beiden Rhododendren in der Nachbarschaft des zukünftigen Blumenbeetes!



Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, damit ich endlich loslegen kann - bis Freitag soll es ja noch ziemlich schlecht sein, doch danach soll es, schenkt man den Wetterfröschen Glauben, sommerlich werden. Immerhin trotzt das bereits gepflanzte Gemüse wacker den kalten Nächten und nicht gerade warmen Tagen. Die Erbsen, auch die blauen Kapuzinererbsen, und ebenso die Radieschen sind schon aufgelaufen, allerdings kaum gewachsen. 
Jedenfalls möchte ich heuer unbedingt versuchen von den Kapuzinererbsen Samen zu nehmen - hat das von Euch schon jemand versucht? Welche Erfahrungen habt Ihr dabei gemacht?


Der Salat wächst und gedeiht, seit dem er sicher vor den Schnecken ist. Es hat ohnehin lange genug gedauert bis der letzte Plagegeist das Hochbeet verlassen hat. Gut, ich gebe zu, er ging nicht freiwillig - ich habe nachgeholfen! 

Die Flockenblumen wurden heuer von den Schleimern auch noch nicht so übel zugerichtet. Das Schneckenkorn (jenes, welches nicht gefährlich für Igel & Co ist) scheint auch hier geholfen zu haben. 



Neben der Flockenblume blühen mittlerweile auch die Akeleien. Es freut mich besonders, dass auch die gelbe Sorte wieder gekommen ist. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, nachdem mir einige Pflänzchen eingegangen sind.



Das Tränende Herz vom kleinen Pflänzchen zum richtigen Busch mutiert. Der Standort dürfte also ideal sein!


Zum Abschluss zeige ich Euch noch die beiden Bilder vom See. Wir sind gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten Regenschauer nach Hause gekommen - wir leben im Moment in unsicheren Zeiten, überhaupt, wenn man ohne Schirm unterwegs ist.


In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Nacht!

Sonntag, 11. Mai 2014

Verlegt!

By On 21:31
Dieses Wochenende haben wir es endlich geschafft - die Platten wurden verlegt. Gott sei Dank hat das Wetter zumindest Freitag und Samstag gehalten, obwohl der Wetterbericht anderes prophezeite. Doch bevor wir endgültig mit dem letzten Arbeitsschritt beginnen konnten, mussten für das zukünftige Plätzchen des Gartenhäuschens noch die Randsteine betoniert werden.


Anschließend wurde innerhalb der Randsteine grober Schotter verteilt und mit der Rüttelmaschine verfestigt. Bevor der feine Kies ausgebracht wurde, wurde in ausreichender Menge Geotextil verlegt, damit später weniger Unkraut durch die Fugen sprießt. 


Es galt fast zwei Tonnen Kies und an die 80 Platten zu verarbeiten - ein ganz schöne Menge für zwei Tage!


Links unten seht Ihr die beiden Rüttelmaschinen - zwei verdammt schwere Geräte. Auf das Geotextil wurde feiner Kies ausgebracht, auf dieser Schicht schwimmen quasi die Betonplatten. Kleinere Unebenheiten wurden mit noch feinerem Kies ausgeglichen - die Platten sollten ja schließlich in der Waage sein.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen - mein Onkel und Jakob haben auch fleißig geschuftet. Die Platten passen perfekt zum Sockel und später wohl auch zur Hausfarbe - irgendwann möchten wir es zartgelb mit weißen Faschen streichen.


Bitte achtet auf die Beschriftung des Benzinkanisters - ein solches Wundermittel stand uns bislang noch nie zur Verfügung :)


Gefällt Euch das Ergebnis? Die Bereiche um die Lichtschächte werden dann demnächst von einem Profi gemacht.


Während die Männer mit dem Legen der Platten beschäftigt waren, waren auch meine Mama und ich ganz schön fleißig - wir haben alle Hecken geschnitten und ausgemistet, Rasen gemäht und, und, und. Der Garten ist zwar noch nicht perfekt, aber schön langsam bekommt er ein Gesicht.


In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine gute Nacht!

Dienstag, 6. Mai 2014

Garten-Starter!

By On 23:04
Das neue Buch von Sebastian Ehrl "Garten-Starter", welches ich bei der Green Blogging Aktion des BLV-Verlages gewonnen habe, passt perfekt zur derzeitigen Situation des Gartens. Denn nach den umfassenden Erdbauarbeiten letzten Spätsommer, bin auch ich wieder zum Gartenstarter mutiert, denn alles muss neu angelegt werden, egal ob Blumenbeet oder Gemüsegarten.


Doch damit ein Garten erst richtig lebendig wird, braucht es die passende Bepflanzung und diese muss natürlich richtig gepflegt werden, um sie zu erhalten - wer dahingehend Lektüre sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Auf spritzige Art und Weise wird dem interessierten Leser geschildert, auf welche Eigenschaften (z.B. gut durchwurzelter Ballen) geachtet werden muss, bevor man sich neues Grünzeug in das eigene Refugium holt. Weiterführend wird auf die Beschaffenheit des Bodens und auf Standortansprüche eingegangen. Selbst den kleinen und großen Gartenhelfern wie Gießkanne und Fugenkratzer, die ihriges zur grünen Oase vor der Haustüre oder am Balkon beitragen, wurde ein eigenes Unterkapitel gewidmet.


Das Buch bietet eine perfekte Schritt für Schritt-Anleitung zur Planung des eigenen Gartens. Sebastian Ehrl vergisst dabei allerdings nicht auf den Hinweis, dass trotz der vielen helfenden Geräte, die es im Handel gibt, oftmals nicht auf Handarbeit verzichtet werden kann. Viele wichtige Tipps sind zudem in Form eines Steckbriefs zu finden. Ich persönlich finde zum Beispiel die Schautafel über die gängigsten Gartenunkräuter als fortgeschrittener Keimling und im adulten Stadium sehr informativ, von mir aus hätte der Autor noch wesentlich mehr Pflanzen vorstellen können, vor allem, da viele von ihnen auch bestimmte Bodenverhältnisse anzeigen.


Natürlich ist auch den häufigsten Schädlingen und Krankheiten ein eigenes Kapitel gewidmet, gespickt mit Anregungen, wie man bakteriellen, viralen und tierischen Plagegeistern Herr wird, sofern dies überhaupt möglich ist. Den Tipp gegen den Dickmaulrüssler mit Nematoden zu Leibe zu rücken werde ich jedenfalls sobald wie möglich umsetzen, denn meine beiden Rhododendren leiden massiv unter diesem Käfer. Positiv überrascht hat mich auch der Hinweis, dass Herr Ehrl gegen Schnecken Absammeln empfiehlt und nicht nur darauf verweist, dass ein Igel das Problem schon erledigen wird.


Die Vorstellung von verschiedenen Pflanzen kommt ebenfalls nicht zu kurz. 

Das Buch ist perfekt für ambitionierte angehende Bio-Gärtner/-innen, die gerade damit starten dieser Leidenschaft zu frönen. Es hält jedoch auch gute Tipps für alte Hasen parat. Der dynamische, beschwingte Schreibstil sticht im Vergleich mit anderen Gartenbüchern ganz besonders hervor.

Sonntag, 4. Mai 2014

Betoniert!!

By On 22:07
Gewisse Dinge im Leben verlangen ganz einfach nach Beton - in unserem Fall sind es die Randsteine unserer neuen Gehwegplatten im Design Magma Black der Firma Häusler. Wie der Name schon verrät, sind die Platten in einem dunklen Anthrazit/Schiefergrau gehalten, welches perfekt zum Sockel des Hauses als auch zur teakfärbigen Holzterrasse passt. Aber um überhaupt erst einmal loslegen zu können, sind einige Vorarbeiten notwendig, unter anderem mussten wir 20 Säcke zu je 40kg Beton und 25 Randsteine (auch verdammt schwer) ankarren - unser Hänger (gerne auch das Wagerl genannt) ging dabei fast in die "Knie". Der Rest (Platten, Bigbags mit Kies und Schotter) wird Gott sei Dank geliefert!


Danach war Jakob dahingehend gefordert die Randsteine einzupassen - eine sehr diffizile Aufgabe, Vermessen tabu! Die alten Gehwegplatten verwendete er teilweise als Fundament für die neuen Randsteine - ganz im Stil der Bauweise des Hauses, dessen Fundament ebenfalls auf einer Platte im Moorboden schwimmt.



Im nächsten Schritt konnten die Randsteine in der Waage gesetzt werden. Nachdem uns am Samstag das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, konnten wir heute einen Großteil der Betonierarbeiten erledigen.


Im Garten gab es aber nicht nur diese eine Baustelle, sondern noch ein weitere entlang der Hecke. Verborgen unter Grünzeug lagen Steine und Scherben von Töpfen und Geschirr (u.a. Gmundner Keramik) versteckt (sie brachten am Freitag unseren kleinen Rasenmäher zum Streiken). Anscheinend wurden sie von unseren Vorbesitzern dazu verwendet die Erde hin zur Hecke des Nachbarn zu befestigen. Es war jedenfalls eine Heidenarbeit das Zeug zumindest oberflächlich zu entfernen.


Da nun auch das Chaos bei der Hecke beseitigt ist und dort  in Zukunft ordentlich gemäht werden kann, wird sich hoffentlich die Schneckenplage von selbst verringern - außerdem haben wir dadurch einige Zentimeter Grundfläche zurück erobert :) 

Leider gibt oder gab es im Gemüsegarten noch eine "Bestandschnecke", die sich an meinem Salat vergriffen hat. Trotz des feuchten Wetters ließ sie sich bislang nicht erwischen - vielleicht hatte aber das Schneckenkorn Erfolg!


Doch wir haben nicht nur geschuftet - am Samstag gab es einen Geburtstag zu feiern. Ein perfekter Zeitpunkt um das neue Geschirr zum Einsatz zu bringen. Perfekt ist zudem, dass die Wassergläser vom Weihnachtsgeschirr auch grandios zu diesem Dekor passen!



Habt Ihr in letzter Zeit auch öfter Probleme beim Laden des Blogs? Bei mir öffnet sich die Sidebar nur extrem langsam, obwohl ich an den Standardeinstellungen nichts verändert habe? Könnt Ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben?

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Nacht!