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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Mittwoch, 19. August 2015

Tomaten einwecken/einrexen!

By On 22:57
Ich habe Euch bestimmt schon mal erzählt, dass 32 Tomatenpflanzen in meinem Garten gedeihen. Die Sortenwahl verläuft quer durch die Bank - frühe und späte Sorten, gesprenkelte, gestreifte, gelbe, rote sowie fast schwarze Früchte lassen sich im Moment ernten. Die Gemüseeule hat zwar einiges an Schaden angerichtet (vor allem im freistehenden Foliengewächshaus), aber im Großen und Ganzen darf ich mich nicht beklagen.


Letztes Jahr haben wir das gesamte, gekochte Tomatensugo im Tiefkühlschrank eingefroren. Doch das Fassungsvermögen des Eiskastens ist beschränkt. Ein gar nicht zu unterschätzendes Problem, wenn es eine größere Menge an zu verarbeitenden Gemüse gibt und dieses dann den gesamten Platz beansprucht und für nichts anderes mehr rein passt. Heuer sollte daher alles a n d e r s werden. Zeitig habe ich mich daher im Internet über das einrexen bzw. einwecken im Backofen schlau gemacht. Eine altbewährete Konservierungsmethode, die schon meine Uroma, wenn auch in etwas abgewandelter Form ohne Backofen, anwandte. 


Das Prinzip des Einrexens ist eigentlich ganz einfach, aber auch wieder kompliziert, wenn man es noch nie zuvor gemacht hat. Zum Einkochen benötigt man als erstes spezielle Gläser, hitzebeständige Gummiringe und Klammern. Gut dieses Zubehör kann leicht im Internet oder im nächsten Supermarkt erstanden werden. Hier besteht noch keine Schwierigkeit, ebenfalls nicht bei der Vorbereitung des Einkochgutes. Die große Unbekannte war, zumindest für mich, das Zusammenspiel von Temperatur und Einkochdauer. Diesbezüglich waren einfach so viele Angaben zu finden, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte.

Nach einem Probelauf und einiger Beobachtung, bin ich zu folgendem Schluss gekommen:
  • ganze Tomaten --> Tomaten gut waschen, in das Glas stapeln, je nach Größe des Behälters ein Teelöfferl oder ein bisschen mehr Salz dazu geben und anschließend mit abgekochtem Wasser auffüllen. 
  • Tomatensugo --> Sugo kochen und je nach Lust und Laune würzen, in die Gläser abfüllen und verschließen.

Fettpfanne auf der untersten Halter des Backrohrs einschieben, die Gläser so platzieren, dass sie sich nicht berühren und dann so viel Wasser einfüllen, dass die Gläser schlussendlich in einem Wasserbad von etwa 2cm Höhe stehen. Das Backrohr auf 120°C aufheizen und nach erreichen der Temperatur mindestens eine halbe bis dreiviertel Stunde zuwarten und danach regelmäßig kontrollieren, ob in den Gläsern bereits Bläschen aufsteigen. Sobald kontinuierlich Bläschen aufsteigen, kann man das Backrohr ausschalten und die Gläser darin, bei geschlossener Backofentür, abkühlen lassen.


Das Einrexen war erfolgreich, wenn sich ein Vakuum gebildet hat und die Deckel ohne Klammern auf den Gläsern halten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss natürlich sauber gearbeitet werden. Ach ja, beim Einfüllen sollte ein Rand von ca. 2 cm gelassen werden.

Die Paprika haben wir nicht eingerext, sie wurden zu gefüllten Paprika verarbeitet :)


Zum Abschluss möchte ich mich noch bei allen bedanken, die für meinen Garten beim Gewinnspiel von Bellaflora  abgestimmt haben. Es läuft noch bis zum 6.9.2015, bis dahin könnt Ihr noch oder nochmals Eure Stimme abgeben.

Baba und bis bald!

Montag, 17. August 2015

Unterwegs in Salzburg - Teil 2!

By On 22:27
Zuerst vielen, vielen Dank an alle die für meinen Garten beim Gewinnspiel von Bellaflora für mich abgestimmt haben. Es läuft noch bis zum 6.9.2015, bis dahin könnt Ihr noch oder nochmals Eure Stimme abgeben.

Nun möchte ich Euch aber ein paar Fotos von unseren Ausflügen rundum und in der Stadt Salzburg selbst zeigen. Wir sind jetzt seit ca. 4 Jahren hier, haben aber noch nie Salzburger Nockerl gegessen. Das wurde am Samstag nachgeholt. Also für die Portion wie am Bild sollte man mindestens zu dritt sein, denn ansonsten ist man schnell überfordert - die Nockerl bestehen ja vorwiegend aus Ei. Genossen haben wir die Salzburger Nockerl im Cafe Sacher in Salzburg. Die Nockerl waren ausgezeichnet, leider war das Lokal mit dem restlichen Service ein wenig überfordert. Bei der Bestellung eines Sacherwürstels wurde jedes "Trumm" (Teller, Besteck, Würstel, Semmel + Senf und Krenn) extra im Verlaufe einer halben Stunde serviert. Das geht bestimmt ein wenig besser!!


Anschließend besuchten wir den Alpenzoo in Hellbrunn. Dieser ist im Sommer an den Wochenenden bis halb elf  am Abend geöffnet. Wirklich toll, so konnten wir die Fütterung des Vielfraßes  mitverfolgen. Ein wirklich spezielles Erlebnis, denn dieses Tier bekommt unter Tags nicht oft zu sehen. Auf dem nachfolgenden Bild ist allerdings ein Faultier zu sehen.


Die Tapire haben es nicht so mit der Hygiene mussten wir feststellen. Das Bassin wird zum Schwimmen, aber auch gleichzeitig als Klo benutzt. Überhaupt übte das Durchtauchen unter den eigenen Fäkalien eine gewisse Faszination auf einen der Tapire aus. Dass die Häufchen dieser Gesellen nicht gerade klein sind, muss ich wohl nicht extra betonen :)


Woher der Affe den Schnuller hatte, konnten wir nicht eruieren, er war aber sichtlich begeistert von seinem neuen Spielzeug und wollte es mit niemanden teilen.


Den Namen dieser Tiere habe ich leider vergessen. Sie sahen aber richtig süß aus, so zusammengekuschelt. Familienleben wird bei ihnen wohl recht groß geschrieben :)


Gestern waren wir dann noch auf der Burg Hohenwerfen im Salzburger Pongau. Die imposante Festung ist wirklich sehenswert. Aufgrund der vielen Besucher und der Weitläufigkeit des Geländes sollte man genügend Zeit einplanen. Ein Abstecher zur Eisenriesenwelt, die gleich in der Näher ist, ist an einem Tag fast nicht schaffbar, außer man steht wirklich früh auf - haben wir aber nicht gemacht, es war ja Wochenende :)


Das Wetter stellte sich im Laufe des Tages auf Regen um, welcher schließlich am Abend auch einsetzte. Die Abkühlung tut aber wirklich gut. Die letzten Wochen mit Temperaturen weit über 30°C waren doch sehr anstrengend.


Zum Abschluss noch Blick auf die Salzach und Werfen.


Bis bald und baba!

Sonntag, 16. August 2015

Unterstützung gesucht!

By On 23:08
Liebe Leser und Leserinnen, mein Garten nimmt beim Gewinnspiel der österreichischen Gartencenterkette Bellaflora teil. Ihr findet ihn hier! Im Moment kann er noch etwas Unterstützung von Euch gebrauchen. Für die Abstimmung sind keine persönlichen Daten notwendig.


Vielen herzlichen Dank!

Baba und bis bald!

Freitag, 7. August 2015

Gemüseeule!

By On 00:03
Bis gestern war ich der Meinung, dass es nicht viel auf der Welt gibt was meinen Tomaten, abgesehen von der alljährlichen Braunfäule, den Garaus machen kann. Ich wurde eines Besseren belehrt - das könnt Ihr mir glauben. Total abgefressene Blätter an einer Pflanze ließen mich einen kritischen Blick ins Foliengewächshaus werfen. Anfangs war außer Fraßschäden - selbst an den noch grünen Früchten - nichts zu sehen. Überhaupt nichts. Doch die Übeltäter blieben bei intensiver Suche nicht lange verborgen: RAUPEN!!! Überall an den Pflanzen fanden sich Raupen. Das hatte ich noch nie!!


Die Raupen sind die Nachkommen der Gemüseeule. Nähere Infos über diesen unscheinbaren Schmetterling, der wie bei mir, schon locker mal ein halbes Kilo Tomaten im Nu vernichtet (überwiegend meine Ochsenherztomaten und die Pink Brandywine), findet Ihr hier. Ich mag die grundsätzlich bunten Flattermänner sehr gerne, doch der angerichtete Schaden an meinen selbst gezogenen Pflanzen ist mehr als ärgerlich. Immerhin habe ich mich schon sehr auf eine reiche Ernte und viel eigenes Sugo gefreut.



Fast der gesamte Boden des Gewächshauses ist mit Kotkügelchen der Raupen überzogen. Zum Überdruss finden sich die Tierchen mittlerweile fast an allen Tomatenpflanzen im Garten, wenn auch nicht im selben Ausmaß wie im Foliengewächshaus. 


Die Farbe der Raupen ist recht unterschiedlich und reicht, zumindest bei mir, von braun bis grün. Die möglichen Bekämpfungsmaßnahmen sind ernüchternd - es hilft nur Absammeln, aber man findet diese Tierchen noch schlechter als Schnecken. Doch was tut man nicht alles, wenn man die Tomaten gerne selbst essen würde.



Naja, mal sehen, wie viel am Ende noch zum Ernten übrig bleibt, wenn die Raupen in der bislang vorherrschenden Geschwindigkeit weiterfressen.

Aber von diesem Dilemma abgesehen, möchte ich Euch noch einmal auf das BLV-Gewinnspiel "Gartenhelden 2015" in Kooperation mit "meine ernte" aufmerksam machen.  Die schönsten Fotos von Euch im Garten oder am Balkon gewinnen einen rundum betreuten "meine ernte"-Gemüseacker für das Jahr 2016. Zudem werden 5 Gartenbuchpakete verlost. Einsendeschluss ist der 30. September 2015. Die Bilder sind an facebook@blv.de zu senden. Nähere Infos gibt es hier

Bis bald und baba!


Montag, 3. August 2015

Unterwegs in Salzburg!

By On 23:08
Hallo Ihr Lieben, im Moment ist einfach der Hund drin'. Aufgrund des schönen Wetters und zahlreicher Freizeitaktivitäten komme ich einfach nicht zum Bloggen - an Fotos würde es jedenfalls nicht mangeln. Ich hoffe, Ihr habt ein wenig Nachsehen. 

In den letzten Tagen waren wir viel in Salzburg unterwegs. Das Wetter hat meistens mitgespielt und wir konnten das gewählte Programm genießen. Die folgenden Bilder stammen aus dem Freilichtmuseum in Großgmain. Dieses Mal waren weniger Leute dort und man konnte die einzelnen Gehöfte viel besser auf sich wirken lassen. Ich habe Euch aber ausschließlich Bilder von den tollen Pflanzen, die in den Museumsgärten wachsen mitgebracht. Achtung - es folgt eine Bilderflut!


Nach wie vor begeistert bin ich von dieser Blumentreppe, aber es fehlt zu Hause einfach der Platz...


Die Farbkombination aus pinken und roten Pelargonien kann sich sehen lassen - gefällt mir total gut!


Nachhaltigkeit wird im Museum groß geschrieben. Daher finden sich bei jedem Bauernhof alte Fässer zum Sammeln von Regenwasser mit welchem am Abend die vielen Blumentragerl gegossen werden.


Herrlich, oder?




So nostalgisch die alten Landwirtschaftsgeräte auch sein mögen, die Arbeit mit Ihnen muss früher höllisch gewesen sein.




So, jetzt fehlt mir ein wenig die Überleitung zum nächsten Thema. Egal. Am Samstag den 1. August haben wir jedenfalls am Bootskonvoi des Tourismus-/Skiverbandes Seekirchen auf der Fischach teilgenommen. Es war einfach toll. Ca. gegen 21 Uhr starteten etwa 13 Boote ausgehend vom Stadthafen in Richtung Bootsverleih Kapeller. Voraussetzung war, dass das Boot über einen Elektromotor und Beleuchtung verfügte. Unser Segelboot Daria war für den Konvoi zu groß, daher holten wir unser Mariechen nach etwa zwei Jahren wieder aus ihrem Lager unter der Terrasse hervor.


Mariechen hat Jakob vor etlichen Jahren selbst gebaut. Sie kann besegelt, mit Motor oder mit Ruder gefahren werden. Ideal. Einen passenden Bootswagen haben wir kurzfristig noch über das Internet und die Beleuchtung noch schnell in einem Einrichtungshaus organisiert.


Mit Einbruch der Dunkelheit begann die Fahrt. Nahezu alle Gärten entlang der Fischach waren, wie aufgerufen, hübsch beleuchtet. Auf den Fischachbrücken sowie auf den angrenzenden Liegenschaften fanden sich einige Zuschauer ein.


Ein richtiges Highlight war die Fahrt durch die Schleuse. Zwar ist der Höhenterschied Richtung See nur minimal, wir fanden es trotzdem klasse.


Hier sind wir bereits am Ziel angekommen.

 

Mittlerweile sind im Garten die Reste der Hecke entfernt worden. Ansonsten ist leider noch nicht so viel passiert. Aber wir bleiben diesbezüglich natürlich am Drücker.


So, für heute reicht es aber. Bis bald und baba!