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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 28. Februar 2016

Dekoideen in gelb, weiß und blau: Schon ein bisschen Ostern ...!

By On 23:20
Heute gibt es entsprechend dem Blognamen einfach einen kunterbunten Beitrag. Im Garten tut sich noch nicht so viel Neues seit letztens, aber wir hatten endlich mal wieder Sonnenschein, so dass ich zumindest ein paar Bilder machen konnte. Zudem habe ich die Winterbepflanzung entsorgt. Ach herrje, die Erika sahen schon seit Längerem nicht mehr besonders gut aus. Allerdings dauert es dann doch immer ein wenig bis ich erstens Zeit habe und zweitens mich dann auch wirklich dazu aufraffen kann. Als ich ohnehin schon im Workflow war, wurde es auch gleich ein bisschen österlich.


Nachdem der Pflanztopf im Eingangsbereich immer so schwer war und ich eigentlich nie wirklich großes Grünzeugs einsetze, habe ich mich dazu entschlossen ihn zur Hälfte mit Leckersteinchen zu füllen. Er ist jetzt ungemein leichter und die Erde in den unteren Schichten sollte nun auch auftrocknen können.


Wie Ihr schon sehen könnt, ist die diesjährige Osterdeko für den Garten heuer das erste Mal recht einheitlich und in einem zarten Blau gehalten. Ich mags total gern. Die Ideen habe ich mir in einem bekannten Dekorationsgeschäft geklaut.


Im Wohnzimmer an der Wand habe ich mich für ein fröhliches Gelb entschieden. Letztes Jahr hingen an dieser Stelle Schmetterlinge. Diese kommen heuer später zum Einsatz.



Die Christrose endlich einmal im Sonnenschein. Kaum zu glauben, aber es war schon wieder eine Biene da. Das Wetter macht es uns ja im Moment gerade nicht leicht. Die meisten Tage sind sehr trüb.


Drei Winterlinge sind sogar wieder gekommen. Eingesetzt hatte ich vor zwei Jahren ein ganzes Töpfchen. Irgendwie möchten sich diese Schönheiten nicht mit meinem Garten anfreunden.




Bis bald und baba!

Sonntag, 21. Februar 2016

Heimische Pflanzen für den Garten!

By On 21:49
Dieses Wochenende hatten wir mal wieder grauenhaftes Wetter. Obwohl für Samstag milde und sonnige Witterung vorhergesagt wurde, hat es geschüttet und gewindet, dass man eigentlich das Haus nicht mehr verlassen wollte. Heute war es nach einer nassen Nacht überraschend etwas besser, doch der Garten versinkt nun stellenweise im Matsch. Daher nutzte ich die Regenpausen für eine kurze Stippvisite und machte mich auf die Suche nach heimischen Pflanzen in unserem Garten. 

(* Schneerosen) 



Angespornt dazu hat mich das im Ulmer-Verlag erschienene Buch der Bloggerin  Elke Schwarzer (Günstig Gärtnern) "Heimische Pflanzen für den Garten - 100 Blumen, Sträucher und Bäume für mehr Artenvielfalt". Allerdings gestaltet sich das Auffinden der hiesigen Flora in Anbetracht des derzeitigen Entwicklungszustandes - erst winzige Austriebe - als recht schwierig. Aber eine leidenschaftliche Gärtnerin gibt nicht so schnell auf.

Quelle: Verlag Eugen Ulmer

Elke stellt auf 128 Seiten untermalt mit wunderschönen Bildern, wie sie auch auf Ihrem Blog zu bewundern sind und im Titel schon erwähnt, 100 verschiedene heimische bzw. mittlerweile heimisch gewordene Pflanzen vor. Jede dieser Pflanzen wird kurz beschrieben, wobei insbesondere auf die jeweilige Anziehungskraft von Vögeln, Hummeln, Bienen und bestimmten Insekten hingewiesen wird. Zusätzlich gibt es noch einen besonderen Tipp zum Gewächs, wie z.B. eine Art die sich besonders für einen speziellen Standort eignet sowie eine kurze allgemeine Sortenliste. Abgerundet wird das Ganze durch einen Steckbrief, welcher auf die Eckdaten wie Größe, Blütenfarbe und Standort Bezug nimmt. Toll finde ich zudem den Hinweis, ob die Pflanze von Schnecken gemieden wird oder nicht. Gerade wenn ich an meinen eigenen Garten denke, ist ein diesbezügliches Hintergrundwissen Gold wert.




Da die Autorin von Beruf Biologin ist, sind sämtliche vorgestellten Pflanzen sowohl mit ihrem wissenschaftlichen als auch umgangssprachlichen Namen versehen. Wieso ich das extra erwähne? Weil gerade das nicht immer der Fall ist und man die lateinischen Bezeichnungen doch nicht immer so im Ohr hat.

(* Fette Henne)

(* Schneeglöckchen)

Mit Hilfe dieses Buches ist ein Leichtes einen naturnahen Garten zu gestalten. Denn die Auswahl der Pflanzen ist mehr als gelungen, von Stauden über Sträucher, Gehölze und Kletterkünstler ist alles zu finden. Zusätzlich gibt es noch Anleitungen für kleinere Gartenprojekte, wie z.B. ein Insektenhotel.

 (* Akelei, Kugeldistel)

Ich bin jedenfalls zum Schluss gekommen, dass mein Garten auf alle Fälle mehr heimische Pflanzen vertragen könnte.
 (* Holunder Sorte Haschberg, Moschus-Malve)

"Heimische Pflanzen für den Garten", ISBN 978-3-8001-8455-2, Verlag Eugen Ulmer, Kostenpunkt € 12,90 (DE), € 13,30 (AT).

Vielen herzlichen Dank an den Verlag Eugen Ulmer für das Rezensionsexemplar.

Bis bald und baba!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Ritschert!

By On 21:29
Heute möche ich Euch mal ein ganz tolles Rezept zur Verarbeitung von Käferbohnen (auch Feuerbohnen genannt) verraten. Es ist von meiner Oma. Ritschert - ein richtig toller, kräftigender Eintopf für kalte Wintertage! Ritschert gibt es in vielen Variationen und ist soweit ich recherchieren konnte vor allem in Kärnten und der Steiermark verbreitet. In der Steiermark macht man es natürlich mit Käferbohnen - mit was sonst?! In Kärnten werden häufig auch dicke, weiße Bohnen verwendet.


Der Eintopf ist relativ leicht zuzubereiten, erfordert jedoch ein gewisses Maß an verfügbarer Zeit. Am besten man beginnt schon am Vorabend mit den ersten Vorbereitungen. Dafür braucht es aber nicht viel, einfach die getrockneten Käuferbohnen in einem großen Topf mit ausreichend Wasser über Nacht einweicken. 



Nächsten Tag werden die Bohnen nun ca. 1 Stunde im selben Wasser gekocht, in welchem sie bereits die Nacht verbrachten. Grundsätzlich wird das Wasser nicht getauscht. Nach dem Kochen der Bohnen (dauert ca. eine halbe Stunde) werden ca. 1/4 Kilo mageres Gselchts, Lorbeerblätter, Majoran und drei bis vier Fäuste Rollgerste hinzugefügt. Weiters kommen noch Salz und Pfeffer sowie, je nach Menge, ein  bis zwei Würfel klare Rindsuppe hinzu. Natürlich darf auch Knoblauch nicht fehlen.

Nun muss der Eintopf so lange köcheln bis alles richtig durch ist. Am Ende wird noch eine Einbrenn aus Butter und glattem Mehl zubereitet. Die Mischung wird so lange am Herd geröstet bis sie hellbraun ist und anschließend dem Eintopf beigemengt. 

Tipp: Das Lorbeerblatt sollte rechtzeitig entfernt werden, damit der Eintopf nicht bitter wird.

Da es sich hierbei um ein Familienrezept handelt, gibt es keine bestimmten Angaben zu Menge und Kochdauer. Es geht hier nach Gefühl und einfach überhapps. 

Ich wünsche Euch gutes Gelingen! Bis bald und baba!

Sonntag, 14. Februar 2016

Healthy Living!

By On 17:44
Was bedeutet für Euch "Healthy Living"? Meiner Ansicht nach steht "Gesund Leben" für Vieles was uns täglich umgibt. Ich denke dabei jetzt nicht nur an "gesund Leben" im klassischen Sinn, was wohl die Meisten mit gesunder Ernährung assoziieren werden, sondern ebenfalls an das ganze Rundherum. Denn gesund Leben können wir vor allem einzig und allein nur dann, wenn wir uns auch wohlfühlen. Aus diesem Grund steht dieser Post ganz im Motto von IKEA "Wohnst Du noch oder lebst Du schon!?".

Für mein ganz persönliches "Healthy Living" brauche ich einen Ort um zur Ruhe zu kommen vom ganzen Alltagsstress und sämtlichen anderen Widrigkeiten, die sich ereignen und welchen man sonst nirgendwo entfliehen kann. Dieser Ort ist für mich eindeutig unsere Wohnküche, die wir vor ca. drei Jahren liebevoll eingerichtet haben. Im Frühling, Sommer und Herbst bildet sie auch das Herz sämtlicher Aktivitäten rund um den Garten. Denn hier wird geplant, ausgesät, gekocht und ein Vorrat für die kalte Jahreszeit angelegt. Gerade Letzteres erfordert  viel von unserer Küche. Da wir Tomatenmark vorwiegend einrexen (einwecken) ist der Backofen (KULINARISK) ab August im Dauereinsatz. Zur Info, wir beernten jedes Jahr etwa 32 Stauden.

(* Küche FAKTUM jetzt METOD, grüne Übertöpfe PAPAJA, Mikrowelle FRAMTID)

Die Aussaat im Frühling ist mir allerdings eine der liebsten Arbeiten. Neben all dem Gemüse gehören auch Kräuter dazu. Die zarten Pflänzchen müssen natürlich gehegt und gepflegt werden, wofür einige Utensilien notwendig sind. Angefangen bei Handschuhen (KRYDDNEJLIKA) und Sprühfläschen (TOMAT). Der Garten selbst ist ohnehin ein Sinnbild für gesundes Leben. 


Doch nicht nur der Backofen ist gefordert, sondern auch unser Induktionskochfeld (SMAKLIG), da wir ab dem Frühsommer ebenfalls gerne verschiedene Sirups einkochen. Die Leckereien werden dann praktisch in einer geeigneten Flasche (KORKEN) aufbewahrt.

 (* Topfuntersetzer LÄMPLIG, Trichter CHOSIGT)


Der Essbereich bildet das Zentrum unserer Wohnküche. Hier wird alles wichtige besprochen und die Erlebnisse des Tages ausgestauscht.

(* Stühle IVAR, Lampe KROBY, Tischläufer MÄRIT, Bilderrahmen RIBBA)

Doch auch einfach zum Entspannen ist unsere Wohnküche da. Gerade an den Wochenenden, wenn man einfach mal die Seele baumeln lassen will.

(* Kerzen FENOMEN, Übertopf KARDEMUMMA, Pflanze CAMPANULA)

Am liebsten im POÄNG-Sessel samt Schemel.

(* Einrichtung BESTA, Kissenüberzüge grün GURLI)

Und ist man einmal so richtig geschafft nach einem harten Tag oder ganz einfach vom vielen gärtnern, dann ist eine Auszeit im hauseigenen Wellnessbereich das Richtige.

(* Einrichtung GODMORGON, Pflanze DRACAENA, Handtücher BOKVIK und NIMMERN)


Ein herzliches Danke an IKEA für die großzügige Unterstützung.

Bis bald und baba!

Montag, 1. Februar 2016

Frühling im Februar!

By On 23:26
Bei uns spielt das Wetter vollkommen verrückt. An einem Tag gibt es Sonnenschein und warme Frühlingstemperaturen und am anderen abwechselnd Regen und Schneetreiben. Dabei haben wir noch gar nicht April. Jeden Morgen gibt es eine Überraschung und schön langsam weiß ich auch nicht mehr was ich anziehen sollte. Den Pflanzen im Garten scheint es ähnlich zu gehen, nur, dass diese im Moment wohl nicht wissen, ob sie schon austreiben sollten oder doch noch ein wenig warten. Die Meinung scheint geteilt zu sein, immerhin zeigen sich im Rasen bereits ein paar Gänseblümchen. Ein Schneeglöckerl habe ich auch entdeckt, aber das wollte sich nicht so recht fotografieren lassen.

Faszinierend sind jedenfalls die Stiefmütterchen - sobald das Wetter wieder passt, sind sie am Blühen. Die meisten von ihnen haben den bisherigen Winter gut im Blumenkisterl überstanden. Eigentlich hätte ich ja große Lust ein paar weitere Frühblüher zu pflanzen und die Kisterln und Tröge neu zu gestalten, aber ich traue der momentanen Wetterlage nicht so ganz. Wer weiß, vielleicht kommt doch noch Frost und Schnee?!


Am Samstag gab es jedenfalls einen kurzen, ersten Vorgeschmack auf den Frühling. Es war sogar so warm, dass wir den ersten Nachmittagstee draußen auf der Terrasse am Hausbankerl genießen konnten. Herrlich! Da merkt man so richtig was einem über den Winter fehlt. Erstaunlicherweise waren auch schon ein paar fleißige Bienen unterwegs. 


Nachdem ich aber im Herbst nicht alle Stauden zurückgeschnitten habe, findet man derzeit Verdorrtes nebem frischem Grün. Ein wunderbarer Kontrast, wie ich finde. 


Am Wochenende waren wir außerdem in Wasserburg. Auf dem Weg dorthin sind folgende beiden Bilder rund um den Waginger See entstanden.



Zum Abschluss zeige ich Euch noch, was ich bei Sabrina von KleineS.R.uebchen gewonnen habe. Ein paar ganz tolle Sachen: selbstgemachtes Apfel-Birnen-Gelee, eine handgeschöpfte Seife mit Mandelmilch-Honig-Duft, eine beklebte Kerze, Teelichthalter mit Scherenschnittmotiven und selbstbedruckte Polsterbezüge - vielen herzlichen Dank!



So, nun wünsche ich Euch eine gute Nacht. Bis bald und baba!