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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Dienstag, 29. März 2016

Mein Heilpflanzenbalkon!

By On 22:20
Auch wenn das Wetter noch so seine Kapriolen schlägt, irgendwann ist es noch immer Frühling geworden. So wird es auch dieses Mal sein. Hinsichtlich des Gärtnerns war ich zwar noch nie auf einen Balkon beschränkt, aber man kann sich auch tolle Tipps aus Büchern holen, die grundsätzlich für sehr kleine Anbauflächen, wie z.B. einen Blumenkasten, gedacht sind. Christina Freiberg hat ein solches Buch geschrieben: "Mein Heilpflanzenbalkon". Es ist im Ulmer-Verlag erschienen.


Seit 2014 bin ich ja stolze Besitzerin einer Kräuterschnecke. Sie steht vor unserer Terrasse und ist derzeit mit Olivenkraut, Lavendel (Fehlkauf - gedacht es wäre Rosmarin), Rosmarin, Petersilie, Schnittlauch und Oregano bepflanzt. Daneben gedeiht noch ein mittlerweile stattlicher Busch an Zitronenmelisse. Kurz und gut die klassischen Kräuter eben. Manches verwenden wir in der Küche, anderes eher nicht. Aber das sich darunter auch klassische Heilpflanzen befinden, war mir bislang gar nicht so bewusst.

(*Quelle Ulmer-Verlag)

Im Buch werden 12 verschiedene Rezepte vorgestellt. Je nachdem was dem interessierten Leser wichtig ist, gibt es eine Kombination für Frauenleiden, Anti-Aging, Stress, usw. Sämtliche Zusammenstellungen beinhalten mehrere verschiedene Kräuter, die gut aufeinander abgestimmt sind und somit auch problemlos in einem Blumenkasten gemeinsam wachsen können. 


Ganz wichtig bei der Anwendung von Kräutern, und darauf nimmt auch die Autorin Rücksicht, ist, dass auf Gefahren für Allergiker oder Schwangere hingewiesen wird. Dies sollte nämlich keinesfalls unterschätzt werden. 


Insgesamt werden ca. 49 verschiedene Pflanzen im Portrait vorgestellt. Die Auswahl reicht von klassisch (Ringelblume, Frauenmantel, Hauswurz, Rosmarin, usw.) über modern (Stevia, Goji-Beere, Kraut der Unsterblichkeit, usw.) bis zu exotisch (z.B. indisches Basilikum). Die Gewächse werden kurz und bündig beschrieben - inklusive Habitus, Standortbedingungen, Lebenszyklus und bestem Zeitpunkt für die Ernte. Die Beschreibungen sind zudem mit wunderschönen Bildern untermalt.

Ich werde jetzt jedenfalls meinen Garten durchforsten und schauen, wo sich bei mir überall Heilkräuter verstecken. Wenn ich das Buch mir ansehe, sind jedenfalls um einige mehr als die in der Kräuterschnecke wachsen.

"Mein Heilpflanzenbalkon", Ulmer-Verlag, ISBN-978-3-8001-0361-4, Christina Freiberg, 128 Seiten, €14,90 (DE) / € 15,40 (AT).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!

Sonntag, 27. März 2016

Osterspaziergang - Pol- und Neutraldichtefilter im Einsatz!

By On 22:52
Wir nutzten heute das herrliche Wetter um einen ausgiebigen Spaziergang in der Natur zu machen. Zudem war es die perfekte Gelegenheiten die neuen Filter für die Kamera auszuprobieren, die der Osterhase gebracht hat. Aussuchen durfte ich mir einen variablen Neutraldichtefilter (von der Firma Gobe) und einen Polfilter von Dörr. Beide Filter finden sich im mittleren Preissegment und erfüllen prima ihren Zweck. 


Die Frühlingsknotenblume habe ich bei voller Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit mit Hilfe des Polfilters aufgenommen. Für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden, wenn es auch ein bisschen eine Umstellung im Handling ist.


Der Polfilter kam auch bei dieser Narzisse und beim Krokus, welcher mitten auf einer Wiese stand, zum Einsatz. 


Die Palmkatzerl sind auch schon am Verblühen, liefern dabei aber perfekte und geduldige Fotomotive.


Der Teich ist noch nicht ganz aus dem Winterschlaf erwacht.


Auf den nachfolgenden Bildern kam der ND-Filter zum Einsatz. Diese Bilder sollte man, im Nachhinein bedacht, lieber mit einem Stativ machen, denn je kleiner der Blendenwert, umso schwieriger wird es mit freier Hand ein Foto zu machen.




Bis bald und baba!

Montag, 21. März 2016

Ostern 2016 - Dekoideen für Haus und Garten!

By On 06:30
Jetzt haben wir doch wirklich schon Ostern - wie die Zeit vergeht. Wenn ich mir jetzt allerdings die Wettervorhersage für die Feiertage anschaue, komme ich ein bisschen ins Grübeln. Wir hätten so viel im Garten vorgehabt, werden aber wohl nur einen Bruchteil davon umsetzen können, wenn es so bleibt. Regen, Schnee und Kälte sind die Schmankerln, die Petrus zu bieten hat. Hach, wie schön wäre es gewesen, wenn wir den Gemüsegarten samt Gewächshaus fertig hätten machen können. Aber jammern bringt ohnehin nichts, die Osterstimmung muss man dieses Mal wohl mit anderen Mitteln herbeizaubern.

Immerhin hatten wir Glück und beim Ostermarkt im Freilichtmuseum war das Wetter wunderbar. Wir fahren immer wieder gerne dahin, da es nicht nur ein Museum ist, sondern auch viel Natur zu bieten hat. Dieses Mal wurden wir mit einer reichlichen Blüte an Leberblümchen und Huflattich belohnt. Diese Blümchen sind allerdings verdammt schwer zu fotografieren, wenn es zu viel Sonnenlicht gibt. Von gefühlten 20 Bildern lässt sich lediglich zwei verwenden. Aber es kommt ja der Osterhase ... :)



Dort habe ich auch diese traumhaft bemalten Ostereier erstanden. Lange habe ich allerdings nach Mustern gesucht, die nicht ganz so traditionell sind. Wenn ich ehrlich bin, musste ich zwei Ostermärkte besuchen, um solche Eier zu finden.




Auch der Garten wurde noch ein wenig österlich dekoriert - genau genommen das Tischi-Banki vorm Haus. Ein Plätzchen, das wind- und regengeschützt ist, und sich somit perfekt für Deko und Pflanzen eignet, die nicht nass werden oder ersaufen sollten. Ein Umstand der in Salzburg stets zu bedenken ist :)




Unser Osterservice hat diese Tage auch noch seinen großen Auftritt bis zum nächsten Jahr wieder im Gläserschrank verschwindet.



Ich wünsche Euch allen wunderschöne und frohe Osterfeiertage!

Bis bald und baba!

Sonntag, 20. März 2016

Gestalten mit Pflanzen - das große Handbuch!

By On 22:51
In den letzten Tagen konnten wir endlich ein bisschen Frühling genießen. Schön war es! Ab morgen sind wieder Schnee, Regen und Kälte angesagt. Eine gute Gelegenheit ein neues Buch aus dem Callwey-Verlag vorzustellen. Doch zuvor möchte ich Euch recht herzlich für Euer Feedback hinsichtlich der Filter bedanken. Wie es scheint, verwenden die wenigsten von Euch spezielle Filter für die Kamera. Ich war aber einfach zu neugierig und habe mir aber nun doch welche ausgesucht - einen ND- und einen Pol-Filter. Gebracht werden sie aber erst vom Osterhasen, so dass ich mich noch ein wenig gedulden muss.


Der Garten ist seit heute wieder richtig aufgeräumt. Die Stauden wurden alle zurückgeschnitten, Unkraut wurde gejätet und nun ist Platz für neue Ideen. So lange das Chaos herrscht, tue ich mir persönlich etwas schwer neue Vorstellungen zu entfalten. Geht es Euch genau so?

 
Mit Hilfe der Bücher "Blühende Beete - 365 Tage Gartenglück" (hier) und "Gestalten mit Pflanzen - das große Handbuch" von Matt James, ein vor allem in Großbritannien und den USA bekannter Gartendesigner und Dozent für Gartenbau, habe ich es nun geschafft, ein Konzept für das Problembeet Nr. 1 zu erstellen. Es ist bestimmt nicht perfekt, aber ich bin für's erste zufrieden.

 (*Quelle Callwey-Verlag)

Werden im Buch "Blühende Beete - 365 Tage Gartenglück" von Nick Bailey überwiegend verschiedene Pflanzen- und Pflanzenfolgen vorgestellt, so greift "Gestalten mit Pflanzen - das große Handbuch" vielmehr die Anlage von Beeten an sich auf. Man erhält eine Reihe an Tipps und Gestaltungskniffen wie man vorzugehen hat, damit ein Garten größer erscheint als er ist, nach welchen Mustern Pflanzen kombiniert werden können (Gruppen, Blöcke, Driften, Bänder, usw.) und wie man zum Beispiel die richtigen Fokuspunkte und Akzentpflanzen setzt. In jedem Kapitel finden sich auch die passenden Vorschläge für Pflanzen, mit welchen man genau eine solche Gestaltung erreicht kann.




Großartig finde ich, dass der Autor auch zahlreiche Pflanzpläne mitliefert, die man lediglich an die eigenen Beetverhältnisse anpassen muss. Spielraum für Variationen wird natürlich auch gelassen. Wer selbst einen Plan ersellen möchte, der erhält eine tolle Anleitung wie man dabei genau und vor allem richtig vorgeht. Entsprechend der vorgefertigten Skizzen kann unter anderem ein pflegeleichtes als auch ein mediterranes Beet angelegt werden. Grundsätzlich korrelieren die Vorschläge mit den vorgestellten Gartenstilen, welche von urban modern bis traditionell reichen. 


Wie beim letzten Buch ist auch hier der Autor Brite. Die Pflanzvorschläge sind allerdings so gehalten, dass sie auch im klimatisch rauheren Mitteleuropa umgesetzt werden können. Andernfalls können leicht Änderungen vorgenommen werden. Einmal wird die Verwendung des Schlafmohns vorgeschlagen. Dabei sind allerdings die rechtlichen Vorgaben im jeweiligen Land zu beachten. Österreich ist z.B. liberaler als Deutschland, wo der Anbau von Schlafmohn unter das Suchtmittelgesetz fällt.

"Gestalten mit Pflanzen - das große Handbuch", Matt James, ISBN-978-3-7667-2207-2, 288 Seiten, Callwey-Verlag.

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Baba und bis bald!

Sonntag, 13. März 2016

Lichtspiele am Wallersee!

By On 22:45
Das Wochenende haben wir vorwiegend zum Entspannen, Genießen und Spazierengehen genutzt. Wettermäßig war es eher bescheiden. Freitag war es total trüb, heute ein bisschen sonnig, dafür sehr windig. Naja, man kann es nicht ändern. Entsprechend dieser Situation gibt kaum etwas Neues aus dem Garten. Außer den Krokussen, Schneeglöckchen und Winterlingen findet sich noch rein gar nichts Blühendes. Vielleicht ändert sich das ja, wenn es doch endlich mal wärmer wird.

Wallersee

Wallersee

Apropos Winterlinge. Ich möchte mich ganz herzlich bei Edith von Staudenflüstern bedanken. Sie hat mir Winterlinge und Lenzrosen aus ihrem Garten geschenkt. Vielen herzlichen Dank! Inzwischen habe ich schon alles eingesetzt und hoffe darauf, dass es nächstes Jahr mehr Winterlinge im Garten geben wird und vielleicht auch schon die Lenzrosen blühen.

Stockente Wallersee

Hat von Euch jemand eigentlich Erfahrung mit der Benutzung von Filtern (Farbverlauf, Poli, usw.)? Ich spiele nämlich gerade mit der Idee mir welche zuzulegen. Der Einsatz eines Graufilters z.B. sollte helfen Überbelichtungen zu verringern. Polifilter lassen den Himmel blauer erscheinen. Wie Ihr seht es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Also falls wer einen Tipp hat, bitte Bescheid geben.

Am Weg zum Wallersee haben wir heute einen für uns neuen Tümpel entdeckt. Er ist uns vorher noch nie wirklich aufgefallen, da er hinter einigen Weiden versteckt war. Diese wurden jedoch gerodet oder von einem Biber gefällt. Rund um den Sumpf wuchsen auch etliche Frühlingsknotenblumen. Die Bilder davon sind leider nicht so toll geworden, weil das Weiß durch die Sonne einfach zu grell erschien.


Ich denke, gerade bei solchen Aufnahmen wie der Frühlingsknotenblume bei Sonnenschein, wäre ein Filter hilfreich. So erscheint das Bild überbelichtet und grell. Trotz aller mir bekannten Kniffe bei der Bildbearbeitung kam am Ende kein ordentliches Ergebnis heraus.

 

Das ist übrigens ganz sicher das Werk der Biber. Sie haben bei der Schleuse zwischen Fischach und See richtig gewütet. Dort steht kein größerer Baum mehr.

Biberschäden bei Schleuse Wallersee

Im Gegensatz zu Freitag, wo es einfach nur graz und trüb gewesen ist, war heute das Lichtspiel am See spektakulär. Die Sonne schien zweitweise durch die Wolken und ließ diese in manchen Momenten richtig bedrohlich erscheinen. 

Wallersee

Wallersee

Wallersee zu Frühlingsbeginn

Wallersee

Über die großen Muscheln im Wallersee waren wir richtig erstaunt. Bislang sind uns immer nur ganz kleine untergekommen, die aber sind riesig.

Muscheln im Wallersee

Zu guter letzt noch ein paar Krokusse aus dem Garten - ich konnte sie endlich mal bei Sonne fotografieren.

Krokus

Bis bald und baba!


Donnerstag, 10. März 2016

Blühende Beete - 365 Tage Gartenglück!

By On 22:37
Nachdem es draußen noch immer so winterlich ist (wir hatten gerade erst vor ein paar Tagen wieder 10 cm Neuschnee), ruht der Garten. Mir juckt es eigentlich schon gewaltig unter den Fingern und ich möchte lieber heute als morgen mit der Arbeit draußen beginnen, doch es ist nun einmal so wie es ist. Immerhin liefert das mieserable Wetter die perfekte Möglichkeit sich noch jede Menge neuer Ideen für den Saisonstart zu holen. Insbesondere, wenn es um die Anlage bzw. Überarbeitung von Blumenbeeten geht. Diesbezüglich stehen im Garten zwei Projekte an. Zum einen möchte ich die Gestaltung des "Sonnenbeets" gegenüber den beiden Rhododendren endlich zum Abschluss bringen. Zum anderen braucht das Rosenbeet noch den letzten Schliff. Aus derzeitiger Sicht sollte es unter anderem anstatt des weißen Storchenschnabels eine Bepflanzung mit der Sorte "Rozanne" erhalten.

(* Sonnenbeet --> Problembeet Nr. 1)

 (* Quelle Callwey)

Aber zurück zum "Sonnenbeet", es ist wohl die größere Baustelle von beiden. Sonnenhüte, Mohn, Margeriten, Flieder und Forsythien sollten gut miteinander kombiniert darin ihren Platz finden. Nunja, die Pflanzen sind genau genommen jetzt auch schon dort, aber aufgrund der Zaunbaustelle letzten Herbst und der Rodung der Hecke kurz davor, herrscht im Moment heiloses Durcheinander. Die Pflanzen wirken wild zusammengewürfelt und nur mäßig aufeinander abgestimmt. Dies sollte sich ändern, am besten mit Hilfe der passenden Literatur. Das Buch, dass ich zu diesem Thema gelesen habe, möchte ich Euch nun gerne vorstellen. Es ist von Nick Bailey, erschienen Callwey-Verlag: "Blühende Beete - 365 Tage Gartenglück".

(*Quelle Callwey-Verlag)

Unter Beachtung der Farblehre taucht der Autor gemeinsam mit dem interessierten Leser in die Welt der Gartengestaltung ein. Ein toller Ansatz, denn immerhin sollte das "gepflanzte" Endergebnis auch farblich harmonisch wirken. Untermalt wird das Konzept mit zahlreichen Bildern von Beeten, die in den verschiedensten Farbkombinationen gestaltet sind. Führe ich mir den Farbkreis vor Augen, so wird sich das "Sonnenbeet"  wohl im gelben bis violetten ev. noch blauen Bereich abspielen. Es wird soweit wohl ein buntes Beet.

 (* Rosenbeet --> Problembeet Nr. 2)

 (* Quelle Callwey)

Ziel des Buches ist es, Ideen zu liefern um das ganze Jahr über blühende Blumenbeete zu haben. Ein gar nicht so leichtes Unterfangen, denn es sind viele Faktoren wie Blühdauer, Größe oder Standort zu beachten. Hier greift das Buch unterstützend ein und liefert eine Vielzahl an Pflanzvorschlägen - passend zu den Jahreszeiten. Einige Pflanzen sind genauer beschrieben, insbesondere hinsichtlich Wuchshöhe bzw. -breite, Kombinationsmöglichkeiten usw. Andere hingegen finden sich lediglich in der Aufzählung.

(*Quelle Callwey)

Neben Pflanzvorschlägen für schwierige Standorte und Arrangements für Töpfe liefert Nick Bailey auch Tipps für Bodenverbesserung und Schädlingsbekämpfung. Ganz toll finde ich übrigens die Übersicht von Pflanzen, die mehr als 6 Monate lang blühen. Alles in allem ein gelungenes Buch, dass viele tolle Anregungen liefert. Einen Einblick in die Kunst englischer Gartengestaltung erhält man jedenfalls.

"Blühende Beete - 365 Tage Gartenglück", Nick Bailey, ISBN 978-3-7667-2208-9, erschienen bei Callwey, 224 Seiten.

Herzlichen Dank für das Rezensions-Exemplar.

PS: Ihr findet meinen Blog nun auch auf Instagram, Facebook und Pinterest ;)

Sonntag, 6. März 2016

Nach langer Zeit ...!

By On 22:37
... waren wir mal wieder im Wenger Moor. Obwohl es nur etwa 10 bis 15 Minuten mit dem Auto von unserem Haus entfernt ist, waren wir das letzte Mal vor drei Jahren dort. Kaum zu glauben, oder? Das Wetter war zwar nicht so fein - es war windig und kalt - doch es hat immerhin nicht, wie vorhergesagt, geregnet. 


Im Moment blühen im Moor überall Frühlingsknotenblumen. Es ist einfach wundervoll. Unter den knorrigen vermoosten Bäumen hat sich ein weißer Teppich ausgebreitet. Doch manche Besucher können es einfach nicht lassen und pflücken diese unter Naturschutz stehenden Kostbarkeiten. Für was frage ich mich?! Damit die hübschen Blümlein vielleicht einen halben Tag in der Vase auf dem Esstisch halten und dann ein Fall für den Biomüll sind? So etwas macht mich wirklich wütend! Wie seht Ihr das?


Aufgrund der dichten Bewölkung das Licht so schlecht zum Fotographieren, dass es mir richtig leid tat, denn dieses Naturschauspiel dauert nicht allzu lange. Mein Makro-Objektiv hatte ich deswegen schon gar nicht mitgenommen. Die Bilder wären ohnedies nichts geworden.



Zwar hat es in den vergangenen Tagen relativ viel Niederschlag gegeben, aber trotzdem war das Moor gut begehbar. Sprich, die Sumpflöcher hielten sich in Grenzen. Wir schafften es sogar bis zur Eisbachmündung beim Wallersee.


Dieser Weg ist wegen der Wiesenbrüter nur noch bis Mitte März offen, danach wird man bis zum Ende der Brutzeit angehalten, dieses Gebiet zu meiden. Ab Herbst ist es wieder zugänglich.





Beim nach Hause gehen, entdeckte ich dann auch noch die ersten Leberblümchen. So bald es ein bisschen wärmer sein wird, wird es richtig bunt im Moor. 


Zum Abschluss möchte ich noch fragen, wer von Euch auch zur Garten Messe in Stuttgart Anfang April eingeladen worden ist?

Bis bald und baba!