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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Grossglockner: Frühling im Gebirge - mit Buchtipp!

By On 06:30

Pflanzenvielfalt in den Hohen Tauern (Großglockner)

Vielen herzlichen Dank für Eure lieben Worte zu meinem letzten Beitrag. Ich war wirklich gerührt, auf wie viel Resonanz er gestoßen ist. Auch freut es mich sehr, dass Euch die Bilder so gut gefallen haben. Aber ich habe noch ein paar übrig. Im Gebirge herrschte gerade Frühling. Einen besseren Zeitpunkt für unsere Reise konnten wir somit gar nicht finden. Frühling in den Alpen ist einfach ein unbeschreiblich schönes florales Erlebnis.

Aufgrund der teilweise starken Sonneneinstrahlung waren die vielfach weißen und gelben Blüten nur schwer zu fotografieren. Dies, obwohl ich mich bemüht habe, stets den Polfilter zu benützen. Hach, leider kann man nicht einfach nicht noch einmal hinfahren und ein weiteres Foto machen.

Gemswurz am Grossglockner
*Gemswurz

Hahnenfuß am Grossglockner
*Hahnenfuß

Passend zum Thema möchte ich Euch heute den "BLV Taschenführer Pflanzen" von Thomas Schauer und Claus Caspari vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein Pflanzenbestimmungsbuch mit über 350 Zeichnungen zu Blumen, Gräser, Bäumen und Sträuchern.

Vergissmeinnicht am Grossglockner
*Vergissmeinnicht

Das Büchlein ist sehr logisch aufgebaut und man findet sich schnell zu recht. Die Pflanzen sind nach den Blütenfarben weiß, gelb, rot, blau und unscheinbar sortiert. Zudem wird eine weitere Unterteilung nach der jeweiligen Blütenform vorgenommen. Insbesondere die unterschiedlichen Blütenformen werden bereits im umklappbaren Umschlag näher beschrieben. Ein eigenes Kapitel ist den Sträuchern gewidmet.

Samenstand Küchenschelle am Grossglockner
*Samenstand Küchenschelle

Hauswurz am Grossglockner
*Hauswurz

Überhaupt im Umschlag findet sich eine Vielzahl an Informationen. Aufbau der Pflanze, Stellung der Blätter, Gestalt einfacher Blätter, Gestalt zusammengesetzter Blätter und Blattrand werden hier näher erklärt.

Teufelskralle am Grossglockner
*Teufelskralle

Teufelskralle mit Bläuling am Grossglockner

Die ausgesuchten Pflanzen werden natürlich auch kurz beschrieben. Dabei fehlen auch der lateinische Name sowie Blütezeit, Vorkommen und sonstige interessante Details nicht.

Alpenrebe am Grossglockner
*Alpenrebe

Die Bilder des heutigen Posts habe ich an der Fuscher Lacke, dem Schöneck und in den Nockbergen aufgenommen. Gerne hätte ich Euch auch eine der vielen Trollblumen gezeigt, doch diese wollten sich nicht so recht ablichten lassen.

Bläuling

Türkenbundlilie am Grossglockner
*Türkenbundlilie

Bläuling

Auf den vielen Blumenwiesen waren auch jede Menge Schmetterlinge anzutreffen. Meistens Bläulinge. Welche Art genau kann ich Euch leider nicht sagen, dafür kenne ich mich zu wenig aus.

Bärtige Glockenblume
*Bärtige Glockenblume

Glockenblume

Frühlingsenzian am Grossglockner
*Frühlingsenzian

Allzu viel Text gibt es heute nicht, die Bilder sprechen ohnehin für sich.

Hahnenfuß am Grossglockner
*Hahnenfuß

Echtes Alpenglöckchen am Grossglockner
*Echtes Alpenglöckchen

Gold-Fingerkraut am Grossglockner
*Gold-Fingerkraut

Der BLV Taschenführer Pflanzen

"Der BLV Taschenführer Pflanzen - über 350 Blumen, Gräser, Bäume & Sträucher", BLV-Verlag, Thomas Schauer und Claus Caspari, ISBN-978-3-8354-1330-6, € 9,99 (D) / € 10,30 (A) - mittlerweile in neuer Auflage.

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Den Bericht über unsere Großglocknerreise findet Ihr hier!

Bis bald und baba!

Freitag, 22. Juli 2016

Mit dem Fiat 500 auf den Grossglockner! Eine Oldtimerfahrt mit Genuss!

By On 06:30
Ich möchte mich ganz herzlich für all die lieben Kommentare auf meinen letzten Beitrag bedanken. Grundsätzlich versuche ich ja immer so schnell wie möglich auf Eure Nachrichten zu antworten, aber dieses Mal ist es mir einfach nicht gelungen. Das lag daran, dass ich unsere Urlaubsfotos aufarbeiten musste und das waren ganz schön viele. In vier Tagen sind in etwa 500 Bilder zustande gekommen und mussten nun für den Blog zurecht gerückt werden.

Großglockner Hochalpenstraße

Edelweißhütte am Großglockner

Fiat 500 Baujahr 1974 Großglockner Hochalpenstraße

In die Ferne hat es uns heuer nicht gezogen, wir machten Urlaub im eigenen Land. Es war dennoch etwas ganz Besonderes. Jakob hat unseren Oldtimer wieder fit gemacht und wir bezwangen mit dem alten Herren, einem 42 Jahre alten Fiat 500, den Großglockner. Das war ein richtiges Abenteuer!

Fiat 500 Baujahr 1974 vor Edelweißhütte am Großglockner

Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße

Damit aber auch Ihr, meine Blogleser, davon etwas habt, gibt es am Blog nun eigene Seite, die sich ganz allein dieser Reise widmet. Ihr findet sie hier:



Johannisberg mit Pasterze und Mondlandschaft

Erzherzog-Johann-Hütte

Großglockner Hochlapenstraße Wasserfall

Der Bericht ist gespickt mit vielen Bildern aus einer traumhaften Gebirgswelt. Ich wünsche Euch viel Spass beim schmöckern.

Windebensee in den Nockbergen

Almrausch in den Nockbergen

Bis bald und baba!

Sonntag, 17. Juli 2016

Buchtipp: Schädlinge in Haus und Garten! Was tun gegen Dickmaulrüssler und Co?

By On 07:00

Die Plagen einer Gärtnerin

Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht, aber in unserem Garten tummeln sich haufenweise Viecherl, die wir ganz und gar nicht haben möchten. Jedenfalls nicht im teils vorhandenen Ausmaß. Der Garten ist grundsätzlich naturnah gestaltet und bietet Platz für Nützlinge. Dennoch fragen wir uns immer häufiger, wo sind diese? 

Biene auf gelber Blüte

Problem 1: Schnecken

Zwar konnten wir das Schneckenproblem im Garten durch zahlreiche Fallen ein wenig eindämmen, dennoch gibt es noch immer genug von diesen schleimigen Biestern. Der Gemüsegarten ist inzwischen durch einen Schneckenzaun gut geschützt, aber aufgrund der manchmal mäßigen Wetterlage (viel Regen und Wind) findet sich oft für die Schnecken die Möglichkeit diese Barriere zu umgehen und an einen voll gedeckten Tisch zu gelangen. Igel leben hier einige, aber die Spanische Wegschnecke verschmähen sie. Ebenso die Vögel. Daher bleibt lediglich Absammeln und Gift übrig.

Schneckenfalle aus Ton mit Schneckenkorn

Problem 2: Dickmaulrüssler

Der Rhododendron im Garten war leider schon beim Kauf verseucht mit diesen Insekten. Mittlerweile hat er sich ausgebreitet und auch das Topfobst erobert. Jedes Jahr auf's Neue killt er zudem meine Erdbeerpflänzchen, schädigt meine Marille und frisst die Rosen an. Repellents und Nematoden sollten helfen. Aber wo ansetzen bei diesen vielen Baustellen?

gefurchter Dickmaulrüssler auf Erdbeere

gefurchter Dickmaulrüssler auf Erdbeere

Problem 3: Gemüseeule

Bei der Gemüseeule handelt es sich um einen Nachtfalter dessen Raupen irrsinnig gefräßig sind. Bei uns fühlten sie sich am Wohlsten auf den Tomaten- und Mangoldstauden. Die Raupen vernichteten gut und gerne ein Kilo Tomaten. Sie sind recht groß, in unterschiedlichen Nuancen gefärbt und können angesammelt werden. Eine Sisiphusarbeit, da man nie alle erwischt. Auch heuer konnte ich schon wieder die ersten Raupen entdecken.

Gemüseeule Raupe

Problem 4: Gelsen

In Jahren wie diesen nimmt ihre Population total überhand. Es regnet häufig und überall stehen Lacken. Die Lästlinge sind zum Teil auch tagaktiv und können einem den Spass im Garten schnell vergehen lassen. Hausmittel helfen bei der oftmals großen Anzahl nicht mehr viel, auch gängige Repellents geben w.o.

Problem 5: Lilienhähnchen

Der eigentlich hübsche rote Käfer liebt Lilien aller Art, aber auch Lauchgewächse. Mit dem Hähnchen kamen wir erstmals im Salzburger Seenland in Kontakt, in Graz ist es uns nie aufgefallen. Ihnen zum Opfer gefallen sind sämtliche Kaiserkronen. Der Schnittlauch ist mittlerweile wüchsig genug, um trotz Befalls nicht einzugehen. Bei diesen Tierchen hilft ebenfalls nur Absammeln.

Lilienhähnchen und Biene auf Schnittlauchblüte

Problem 6: Ameisen

Ameisen sind bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, doch wenn sie in Massen auftreten, sind sie kaum noch zu tolerieren und schon gar nicht ihre Lausfarmen. Allerdings muss man froh sein, wenn sie sich nicht einen Weg ins Haus bahnen und sich irgendwo in der Küche einnisten. In Graz ist uns das zweimal passiert, einmal bauten sie ein Nest im Überlauf der Abwasch und ein anderes Mal in einem Hohlraum der Kaffeemaschine. Sie sind also nicht sehr wählerisch. Manchmal war die Bekämpfung mit Backpulver erfolgreich, ein anderes Mal mussten spezielle Ameisenköder eingesetzt werden.

schwarze Blattläuse

Schädlinge in Haus und Garten - Erkennen, Vorbeugen, Bekämpfen

Die Liste könnte ich noch um einige Beispiele erweitern. Es ist eigentlich unglaublich, mit welchen Tierchen man im Garten in Kontakt kommt. Im Leopold Stocker Verlag ist zu diesem Thema ein überaus interessantes Buch von Hubert Untersteiner erschienen "Schädlinge in Haus und Garten - Erkennen, Vorbeugen, Bekämpfen". Der Autor ist Zoologe und hat viele nützliche Informationen zu Schädlingen und Lästlingen zusammengetragen. Ein paar der im Buch vorkommenden Übeltäter habe ich schon herausgepickt.

Schädlinge in Haus und Garten

Das Nachschlagewerk ist in folgende Kapitel unterteilt: unerwünschte Mitbewohner in Haus bzw. Wohnung, Schädlinge von Garten- und Zimmerpflanzen, Nützlinge erkennen und fördern sowie natürliche Pflanzenschutz- und -pflegemittel (zahlreiche Rezepte für Brühen und Auszüge). Der größte Teil des Buches ist der Beschreibung der Tierchen, aber auch so manchen gängigen Pilzkrankheiten gewidmet. Es werden stets Aussehen, Biologie, Vorkommen, Schadbild sowie Vorbeugungs- und Bekämpfungsmaßnahmen beschrieben. Die Texte sind kurz und prägnant gehalten. Zudem gibt es zu fast jeder Beschreibung ein Bild. 

Ein tolles Lexikon um herauszufinden, welches Getier sein Unwesen treibt!

"Schädlinge in Haus und Garten - erkennen, vorbeugen, bekämpfen" 135 Seiten, Hubert Untersteiner, ISBN-978-3-7020-1126-0,  Leopold Stocker Verlag, € 16,90.

Vielen herzlichen Dank für das Rezesionsexemplar.

Baba und bis bald!

Dienstag, 12. Juli 2016

Buchtipp: Das Gartenfotobuch! Fotokniffe für tolle Bilder aus dem eigenen Garten.

By On 06:30

Fotoequipment für den Gartenblog

Mittlerweile gibt es meinen Blog "Topfgartenwelt" seit 2010, kurzum schon seit 6 Jahren. Wenn ich mir heute die ersten Beiträge ansehe, muss ich oft ein wenig schmunzeln - die Bilder recht klein und ohne viel Überlegung geschossen. Verfolge ich meine Entwicklung, werden die Fotos besser. Viel besser sogar und vor allem überlegter. Zwar war ich schon von Anfang an mit einer Spiegelreflexkamera, einer Pentax K100D, unterwegs - ich bekam sie von meiner Oma im Zuge einer großen Reise 2008 geschenkt - aber es fehlte naturgemäß die Übung (im Garten) gute Fotos zu schießen. Ausgestattet mit zwei Kit-Objektiven (18-52 mm und 50-200mm) ging ich ans Werk diesem Blog Leben einzuhauchen.

Biene auf hohem Ehrenpreis
*Blende 4, Spiel mit dem Hintergrund, Makro

Rose Spellwark
*Blende 4, unterschiedlicher Fokuspunkt, Makro

Von jeher hatte ich eine Vorliebe für das Kleine - zierliche Blüten, Insekten, Samenstände und weiß Gott was alles. Doch wirklich gut war dies mit der vorhandenen Ausstattung nicht abzubilden. Von Jakob bekam aus diesem Grund zu einem meiner Geburstage Makrovorsatzlinsen geschenkt - ein Highlight. Diese wurden irgendwann durch ein 100mm Makro-Objektiv ersetzt. Letztes Jahr kaufte ich mir dann schlussendlich einen neuen Kamerabody. Es durfte wieder eine Pentax sein - dieses Mal eine Pentax KS1. Hinzu kam eine 35mm Festbrennweite sowie ein passender Pol- sowie. ND-Filter.  Also grundsätzlich bin ich für meine Ansprüche gut ausgerüstet. Doch was nützt einem die beste Ausrüstung, wenn am Know-How noch ein wenig gefeilt werden könnte? Man lernt ja bekanntlich nie aus.

Das Gartenfotobuch

Das Gartenfotobuch 

Nun ist im dpunkt.verlag ein Buch von Karen Meyer-Rebentisch erschienen, welches sich ausführlich mit der Gartenfotografie beschäftigt: "Das Gartenfotobuch - Fotografieren im Wandel der Jahreszeiten". Die Freude war groß, das Interesse geweckt. Ich habe zwar die einen oder anderen Unterlagen zum Thema Fotografieren zu Hause, aber keine Zeitschrift und kein Buch nehmen dezidiert darauf Bezug. Aber auch im Garten gibt es einiges zu beachten - man muss gar nicht in die Ferne schweifen, um die Technik an ihre Grenzen zu bringen. Auf höfliche Nachfrage wurde mir vom dpunkt.verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich recht herzlich dafür!

Wallersee mit Boot
*Blende 11, 35 mm Festbrennweite

Viele Bücher über Fotografie aus meiner laienhaften Sicht den Fehler viel zu kompliziert an die Materie heranzugehen.  Dies passiert in diesem Buch jedenfalls nicht. Die Autorin legt in den ersten Kapiteln sehr verständlich die Grundlagen des Fotografierens (Blende, Zeit, ISO) dar ohne dabei den Leser zu überfordern. Die zahlreichen Beispielbilder, welche stets mit Infos zu den vorgenommen Einstellungen versehen sind, tragen wesentlich dazu bei - insbesondere dann, wenn Unterschiede erklärt werden sollten.

Schilfstreifen am Wallersee
*Blende 11, 35 mm Festbrennweite, Weißabgleich 5500 Kelvin

Schilf am Wallersee
 *Blende 11, 35 mm Festbrennweite, Weißabgleich 6500 Kelvin


Reflexionen am Wallersee
*Blende 11, 35 mm Festbrennweite, Weißabgleich 6500 Kelvin

Ein Kapitel ist der Bildwahl gewidmet.  Was möchte man abbilden? Welches Motiv steht im Fokus? Wie möchte man die Szene darstellen? In der Supertotalen, in der Halbtotalen oder doch lieber in der Nahansicht? Wie auch immer, es werden sämtliche Vor- und Nachteile sowie sämtliche mit der jeweils gewählten Ansicht verbundene Möglichkeiten ausführlich erklärt und veranschaulicht. Hier wird ganz deutlich, welches Potential in der Hand des Fotografen liegt um die passende Hintergrundgestaltung zu finden oder mit dem jeweils gewählten Bildausschnitt eine Geschichte zu erzählen.

Sonnenuntergang am Wallersee
*Blende 11, 35 mm Festbrennweite, Weißabgleich 6500 Kelvin

Immer wieder finden sich innerhalb der Themenabschnitte Exkurse und Gastbeiträge zu entsprechenden Teilbereichen, z.B. Schwarz-Weiß-Fotografie, abstrakte Darstellung von Blüten, Insekten, Gartenteich, Fotografieren in Bodennähe, Tomatenfotografie, Vogelfotografie oder Gartenfotografie nach Sonnenuntergang von Renate Waas. Mein persönliches Lieblingskapitel ist die Tomatenfotografie. Paradeiser habe ich jedes Jahr unzählige im Garten, doch sie auch perfekt in Szene zu setzen ist gar nicht so leicht.

Libelle am Miniteich
*Blende 4, Makro, Glückstreffer ;)

Wespe auf Blatt
* Blende 4, Makro, Glückstreffer ;)

Entsprechend dem Untertitel "Fotografieren im Wandel der Jahreszeiten" gibt es im Buch auch die jeweiligen Kapitel für Frühling, Sommer, Herbst und Winter - gespickt mit hilfreichen Tipps. Ein Kapitel am Ende des Buches zur Bildbearbeitung fehlt auch nicht. Verfüge ich zwar so wie die Autorin über eine Pentaxkamera, muss ich bei Photoshop Lightroom passen. Ich selbst arbeite nur mit kostenlosen Programmen - für mich ausreichend.

Kartoffelblüte
*Blende 4, Makro, Freistellung vom Hintergrund

Mir hat dieses informative Buch bislang sehr viel Freude bereitet und einiges habe ich bereits im Garten ausprobiert. Leider ist das heuer aufgrund des Wetters ein wenig schwierig. Es regnet sehr oft und dementsprechend bedeckt ist der Himmel.

"Das Gartenfotobuch - Fotografieren im Wandel der Jahreszeiten", ISBN-978-3-86490-339-7, 277 Seiten, Karen Meyer-Rebentisch, dpunkt.verlag, € 29,90 (DE) / € 30,80 (AT).

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!

Sonntag, 3. Juli 2016

Unwetter!

By On 22:58
Eigentlich wollte ich heute einen anderen Beitrag veröffentlichen. Eigentlich wollte ich heute ein gutes Buch vorstellen, welches sich mit Gartenfotografie beschäftigt. Eigentlich. Aber dann kam alles ganz anders. Gestern am frühen Nachmittag, etwa gegen halb drei, zog aus Richtung Salzburg kommend ein heftiges Unwetter über unser kleines Städtchen hinweg. Es dauerte nicht lange. Nein. Der Spuk hielt vielleicht 10 Minuten an. Aber was sich innerhalb dieser 10 Minuten abspielte war enorm. Hier bei uns gab es, im Gegensatz zu anderen Gemeinden, weder viel Regen noch Hagel, aber dafür heftige Sturmböen. Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung.


Da Gott sei Dank bei uns rund um Haus und Garten nichts passiert war, gingen wir im ersten Moment trotz des kurzzeitigen Stromausfalls gar nicht davon aus, dass es wegen des Sturms zu weitreichenden Schäden gekommen wäre. Aber damit lagen wir falsch. Etwa zwei bis drei Stunden nach dem Unwetter war schließlich in den Nachrichten zu lesen, dass es unter anderem unser Strandbad schwer getroffen hat und auch die daneben liegenden Bootsliegeplätze. Unser Boot, Daria, liegt auch dort. War wohl noch alles in Ordnung?


Jakob fuhr hin und hielt Nachschau. Daria war noch ganz. Sie hatte zwar ein paar Schrammen, stand aber noch auf dem Hänger. Andere hatten weniger Glück. Einige leichte (sauteure) Katamarane lernten fliegen und waren nur noch Schrott. Teilweise waren Boote auch von den Trailern gestürzt oder lagen übereinander.


Entwurzelt wurden vor allem Birken und Weiden. Davon gibt es aber unzählige hier im Ort. Viele Birken säumen den Weg zum Strandbad und kleinere Alleen. Nun stehen viele nicht mehr. Inzwischen war es schon der zweite heftige Sturm innerhalb einer Woche. Ging der erste noch glimpflich aus, war die Wut des zweiten nicht zu bremsen. Am Wallersee wurden sogar die Sturmwarnleuchten aktiviert. Dies gab es zuletzt voriges Jahr als ein ebenso heftiges Gewitter sogar ein Todesopfer bei einem Festival in der Nähe forderte. 



Die Feuerwehr leistete ganze Arbeit und begann schon am Samstag nachmittag mit den Aufräumarbeiten. Heute sah es schon wieder recht "ordentlich" aus.



Die Bäume werden bestimmt wieder nachgesetzt, doch es wird Jahre brauchen bis sie als Schattenspender einsetzbar sind.


Am Weg zu den Booten sah es nicht viel besser aus. Auch dort waren einige Bäume umgestürtzt.



Wie man gut erkennen kann, ist die Humusschicht eher dünn. Bald darunter ist schon wieder relativ viel Wasser. 


Daria hat nur ein paar Lackschäden abbekommen. Diese können problemlos wieder behoben werden. 


Gab es bei Euch auch wieder Unwetter? Uns würde es schön langsam wieder damit reichen...

Bis bald und baba!