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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Was tun gegen Katzenkot im Garten - meine Tipps!

Jedes Jahr wieder - Katzenkot im Garten

Nachdem es nun schon seit einigen Tagen taut und der Schnee inzwischen wieder größerere Wiesenflächen freigegeben hat, bietet sich auch dieses Jahr wieder ein Bild des Grauens. Überall liegen Tretminen. Nein, nicht bloß ein oder zwei, das Grundstück ist vielmehr übersät mit Katzenkot. Kein Wunder, bei der hohen Populationsdichte an freilaufenden Katzen in der Nachbarschaft. Nicht nur, dass es unschön aussieht, es stinkt auch fürchterlich. Besonders prädistiniert als Klo ist ein Blumenbeet direkt neben dem Haus. Es beinhaltet eine wunderschöne Fackellilie, Ehrenpreis, Mädchenaugen und Sonnenhüte. Darüber hinaus wird es auch noch von einer Strauchmalve bewohnt. Und gerade diese scheint das Problem zu sein. Die Strauchmalve selbst zieht Katzen zwar nicht magisch an, aber der freie, lockere Boden unter dem kahlen Wintergeäst spricht in der kalten Jahreszeit leider allzu häufig eine deutliche Einladung für große Bedürfnisse aus. 

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Wiese

Trotz allen Unmutes beschränkt sich das Problem der Hinterlassenschaften nicht auf einzelne Blumenbeete, sondern umfasst auch Wiese, Terrasse und Gehweg gleichermaßen. Das Risiko richtig schön in Katzenkot zu treten ist ordentlich hoch. Leider hat man dann die Sauerei nicht nur mehr im Garten, sondern mit ein bisschen Pech auch noch an den Schuhen.

Das Kontroverse an Katzenkot

Unlängst bei einer Diskussion genau über dieses Thema musste ich feststellen, wie schnell die Wogen hochgehen. Rasch stehen sich Katzenliebhabher und der Rest der Welt gegenüber. Katzenliebhaber spielen das Ärgernis gerne ein wenig herunter, es kommen meist die Argumente: Katzen sind halt so; ich kann meine Katze nicht einsperren; es liegt in der Natur der Sache - irgendwo muss die Katze auf's Klo gehen; man solle sich doch über den natürlichen Dünger freuen usw. Bei all diesen hingedroschenen Phrasen frage ich mich aber, ob es Katzenbesitzer auch so locker sehen würden, wenn ihr eigener Garten davon auch betroffen wäre? Haben sich solche Katzenbesitzer überhaupt einmal mit diesem Thema näher auseinander gesetzt? Und warum, hat eine Katze eine solchen Stellenwert, dass jeder andere alles akzeptieren muss?

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf dem Gehweg

Davon abgesehen ist Katzenkot bekannt als Überträger der Krankheit Toxoplasmose (Wikipedia). Die Erreger verbleiben in der Erde und man kann sich relativ leicht bei der Gartenarbeit mit ihnen anstecken, wobei dies gerade während einer Schwangerschaft gefährlich ist. Aber auch Kinder und Personen mit einem schwachem Immunsystem sollten aufpassen. Also ein Dünger auf den man gut und gerne verzichten kann, besonders im Gemüse- und Hochbeet. Zu viele Katzen auf einem Fleck dezimieren auch massiv die wildlebende Kleintierpopulation in ihrer Umgebung. Tun diese Tiere niemanden leid? Ausgegrabene Pflanzen und Blumenzwiebel sind somit wohl das geringste Übel. Wenn auch eines, das ins Geld geht.

Was tun gegen Katzenkot im Garten - Tipps und Tricks

Nachdem in unserer Nachbarschaft viele gleich mehrere Exemplare von Stubentigern halten, die alle freilaufend sind, sich daran auch nichts ändern wird, muss man sich schon etwas einfallen lassen, damit nicht alles verschmutzt wird. Wir versuchen es mit den folgenden Methoden. Vielleicht ist auch ein Tipp für Dich dabei:

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Wiese fast verrottet

Dicht bepflanzte Blumenbeete

Eine gute Erfahrung habe ich mit möglichst dicht bepflanzten Blumenbeeten gemacht. Gibt es keinen Platz zum Graben, ist die Stelle für ein Geschäftchen meist unattraktiv. Auch verhindert man so weitgehend, dass Blumenzwiebel über den Winter ausgegraben werden bzw. generell über das Jahr gesehen zu viel Katzendreck in den Beeten landet.

Stauden erst im Frühling schneiden

Verdorrte Staudenreste wirken auch nicht besonders einladend auf Katzen. Wenn es zu oft in den Popo pickst, sucht sich Katze liebe eine andere Stelle. Zudem hat ein Staudenrückschnitt im Frühling auch viele andere positive Aspekte.

Verpiss Dich Pflanze

Die Verpiss Dich Pflanze schützt insbesondere Gewächshäuser gut vor Katzen. Wir wurden nämlich schon einmal von einem besonders dreisten Tierchen wiederholt besucht, welches seinen Kot mit Vorliebe im Glashaus hinterließ. Nachdem ich eine dieser Pflanzen in Position gebracht hatte, war das Thema erledigt. Auch lassen sich damit gut Hochbeete im Sommer schützen. Einziger Nachteil, die Pflanze ist ein Schneckenmagnet. Man kann sie somit nur an geschützten Stellen (Schneckenzaun) einsetzen. 

Abdecken von Hochbeeten und Gemüsegarten im Winter

Eine der sichersten Varianten ist noch immer Hochbeete und Gemüsegarten über den Winter mit einem engmaschigen Gitter abzudecken. Wenn die Saison beginnt und nicht alles für Pflänzchen und Samen genutzt wird, kann man brachliegende Flächen mit Barrieren wie Vlies oder kleinen Steckerln versehen.

Katzenvertreiber

Der Katzenvertreiber tut seine Wirkung wie versprochen, allerdings nur dort wo er "freie Sicht" hat. Er wirkt nicht, wenn Hindernisse zwischen Tier und Gerät kommen. Als Hinderniss ist leider schon eine etwas größere Pflanze zu qualifizieren. Am Besten ist es man setzt ihn entlang der Grundgrenze ein, sofern dies möglich ist.

Anti-Katzen-Spray

Der Anti-Katzen-Spray hilft besonders gut an all jenen Stellen, die vor Regenwasser geschützt sind. Mit seiner Hilfe wurden wir eine Katze los, die ihren Kot mit Liebe vor unserer Haustüre bzw. im Durchgang zwischen Haus und Garage hinterließ.  
 
Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Terrasse

Conclusio zum Thema Katzenkot

Ich bin nach wie vor der Meinung, des einen Freiheit hört dort auf, wo die des anderen eingeschränkt wird. Dies gilt in allen Lebenslagen und somit auch bei der Katzenhaltung. Es wäre schön, wenn unter Anbetracht dessen, auch manche Katzenbesitzer einsehen würden, dass es nicht jedermanns Freude ist den Kot von fremden Tieren zu entsorgen. Sieht man sich jedoch die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs an, wird es wohl auch in naher Zukunft keine Regelmentierung für den Besitz von Katzen geben und man muss für sich selbst die beste Lösung finden, um Katzen vom Grundstück fernzuhalten. Wie seht Ihr das eigentlich? Habt Ihr auch Probleme mit Katzenkot im Garten?

Zum Pinnen:


Was tun gegen Katzenkot im Garten? Gartenblog Topfgartenwelt: #Katzenkot #Maßnahmen #Garten #Abhilfe #wastun


Bis bald und baba!

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    bei uns hält sich dieses Problem zum Glück in Grenzen, wir haben nur hin und wieder Katzenkot im Garten, vielleicht verscheucht unser Hund sie auch, der ist zwar nicht immer Draußen, aber wenn, dann geht es rund ;-) Katzen mag der überhaupt nicht. Mir tun insbesondere die ganzen Kleintiere leid, die von Katzen gefangen und getötet werden und die jagen ja zum Teil aus Spaß. Ich habe schon Katzen gesehen, die mit ihre Opfer erst eine ganze Weile "spielen".
    Die Verpiss Dich Pflanze muss ich mir merken.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Gefühlt wird unser Garten von 10 bis 15 Katzen als Klo benutzt. Das geht oft wirklich über das Maß des erträglichen hinaus. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Katzen, aber wenn es so Überhand nimmt...

      lg kathrin

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  2. Wir haben das Katzenkot-Problem ebenfalls im Garten und hier haben noch keine Maßnahmen dagegen gefruchtet. Sehr ärgerlich, vor allem weil die Minitiger ihre Hinterlassenschaften gerne mit Moos bedecken und diese deshalb tatsächlich unsichtbare Tretminen darstellen.
    LG, Varis

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  3. Liebe Kathrin,
    wir haben das Problem zum Glück nicht, weil unser Garten einfach klein und übersichtlich ist:)Aber danke für die tollen Tipps, wer weiß kann noch ein Problem werden :( Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag
    Ganz liebe Grüße
    Karina

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  4. Liebe Kathrin,
    jaaa, ich kenne das Problem sehr gut! Ich bin zwar von Kindheit an eine Katzenliebhaberin, habe aber nicht immer selbst eine im Haus gehabt. Als wir in unser Haus gezogen sind, wollte ich mir kein Tier nehmen, da erst davor meine Katze verstorben war.
    Und in unserem Kleingarten wimmelte es nur so von fremden Katzen! Unser Garten war immer voll Katzenkot, was vor allem beim Rasenmähen mühsam war - übersieht man einen Haufen in der Wiese, ist das sehr unangenehm!! Auch wenn der Schnee geschmolzen ist, haben wir einige Schaufeln voll Kot aus dem Garten getragen. Wirklich keine Freude!
    Die Situation hat sich ein wenig entschärft, als unser Nachbar siche einen Hund zulegte... der verbellte viele Katzen.
    Mittlerweile haben wir seit fast 5 Jahren wieder 2 Stubentiger. Seit dem die ihr Revier in unserem Garten beanspruchen, ist kaum mehr eine fremde Katze zu sehen. Natürlich sind unsere Kater sicher auch welche, die ihre Notdurft in einem anderen Garten verrichten, doch meist gehen sie bei uns an immer die gleichen Stellen... El Gato bewegt sich generell nicht sehr weit vom Haus weg, seit dem er nur mehr ein Auge hat. Er ist aber leider der Kater, der immer wieder mal einen Frosch fängt :-( Unser Cocodrili ist kein Fänger - maximal ein Blatt im Wind fängt er :-) das finde ich beruhigend, da er eifach zu langsam ist, um ein Tier zu erwischen.
    Somit kenne ich beide Seiten des Dramas, doch da unsere Kater im Winter fast nur im Haus sind, weiß ich, dass sie ihr Geschäft im Katzenklo erledigen...
    Deine Tipps sind wirklich gut! Ich habe auch immer morgens die Beete gegossen - in nasse Erde gehen Katzen nicht so gerne. Und Abdecken ist natürlich eine der effektivsten Lösungen für mich und mein Gemüse.
    LG Marie

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  5. Liebe Kathrin,
    ein elendes Problem klar ausgesprochen. Danke!
    Bei uns war es jahrelang genauso, seit ein paar Jahren "schlummert" das Problem, da die Katzenbesitzer im Umfeld abgenommen haben oder Tiere verstorben sind. Kann aber jederzeit wieder aufkommen. Aktuell sind es gesehen 2-3 Katzen, es gibt auch welche "von außerhalb". Das halten Garten und Mensch aus. So viele Katzen wie bei Dir waren es hier aber auch schon und ich bin vollkommen Deiner Meinung.
    Es ist gut, dass Du bei den Tipps dazu fügst, wo sie jeweils am besten zum Einsatz kommen. Die Kombi macht´s und nicht jede Maßnahme hat überall Erfolg. Pulver und Sprays haben bei uns gar nichts geholfen. Dichte Bodenbedeckung hat den größten Erfolg. Ich dachte früher, Katzen wären so reinlich und würden ihren Kot vergraben oder eine Mulde scharren... Aber wie auch Deine Erfahrungen zeigen - sie haben gar keinen Anstand ;-) Von daher bewirkt die Abdeckung mit Gittern oder Kieselsteinen nur partiell etwas.
    Eine Diskussion mit Katzenbesitzern oder das Werben um Verständnis habe ich aufgegeben. Zumal man die Tiere ja auch nicht einsperren kann und selbst das netteste Katzenklo zu Hause ist offensichtlich nicht so attraktiv wie anderer Leute Garten für die Katzen.
    Mitfühlende Grüße
    Renee

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  6. Nachbarn lassen ihre Katzen unsterilisiert und unkastriert. Jedes Jahr 2 x Würfe, letztes Jahr waren eh 13 Stück... Mir graust vor diesem Jahr. Der Garten stinkt schon von Weitem nach Katzenpisse. Widerwärtig. Und ich habe auch 5 Kinder, die den Garten gar nicht richtig nutzen können. Schaufel, Tüte und dann erstmal alles abgrasen, bevor die Kinder überhaupt draußen spielen können. Trotz Hund. Die wissen genau, wenn er drin ist.

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    1. Dieses Problem hat vorwiegend auch unsere Nachbarn. Sie haben ein kleines Enkelkind, das gerade mal gehen kann und die Wiese muss zuvor immer von den Hinterlassenschaften gereinigt werden...

      lg kathrin

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    2. Ich glaube, dagegen kann man durchaus vorgehen. Mit dem Tierschutzverein und mit einem Anwalt, letzter wirkt zuweilen Wunder!

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    3. Wenn du in Ö lebst, dann kannst du die Nachbarn aufgrund ihres Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz anzeigen. Denn in Ö herrscht eine Kastrationspflicht für Freigänger.

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  7. Hallo Kathrin,
    das Problem mit den Hinterlassenschaften von Nachbars Katzen haben wir hier aus.
    Schon ärgerlich, wenn man da reinpackt und wie du schreibst, es stinkt fürchterlich!
    In den Beeten am Haus ist hier sozusagen "Mullersand", zumindest nah am Haus, und da hab ich kleine und mittlere Feldsteine verteilt und konnte die Sache so etwas entschärfen: ich muß nach dem Winter weniger Katzenkot einsammeln...
    Laß dich nicht ärgern!
    LG Andrea

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  8. Oh ja, da kann ich ein Lied von singen! Ganz toll auch die Variante, wo die Kacke gründlich verbuddelt wird und ich erst reingreife beim Beete bearbeiten. Alle Stubentiger bei uns in der Straße (und das sind nicht wenige!) haben natürlich ihr Klatzenklöchen und können dennoch dabei beobachtet werden, wie sie zielstrebig das Haus verlassen, um in Nachbars Beet ihr Geschäft zu verrichten. Daheim ist alles zugepflastert bzw. mit Rasen bedeckt, deshalb sucht sich Katz ein offenes Beet. Die Hundehalter tragen alle ein Tütchen und sammeln die Häufchen ihrer Tiere auf, während Katzen Freikackerlaubnis haben, so kommt es mir zumindest vor. Und ich bin wirklich ein großer Tierliebhaber. Zu Andrea oben sei gesagt, bei uns hat man sich sogar den Steinstreifen gleich am Haus zum Toilettengang ausgesucht.
    Ich werde dieses Jahr vor allem die Vorgartenbeete (meistfrenquentiert) nicht mehr gründlich beackern,das dezimiert die Beliebtheit. Leider habe ich dort ein Beet komplett neu angelegt, das wird sicher heimgesucht. Sobald die Pflanzen dort spitzen, wird das abgedeckt.
    LG von Karen

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    1. Freikackerlaubnis ist treffend ausgedrückt ;) Daumen hoch!

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  9. Hallo Kathrin, es ist schlimm, wir kennen das auch, aber bei dir scheinen sehr viele Katzen im Umfeld zu sein. Grundsätzlich ist es nicht normal, wenn eine Katze auf den Rasen macht, sie mag lieber Erde. Aber bei uns laufen Nachts fremde Katzen und machen aufs Grün, wir nehmen dann immer Tütchen und stülpen sie über den Haufen. Im Garten arbeite ich grundsätzlich nur mit Handschuhen. Vor dem Gartenhaus ist eine Stelle, da kacken sie immer hin. Erst vor zwei Tagen hab ich einen vertrockneten Haufen gefunden. An einer anderen Stelle habe ich Tonscherben zerschlagen und ins Beet gelegt, dort geht keine Katze mehr hin. Bei Karens Einwand, die Katzen hätten ein Klöchen, mußte ich lachen. Die meisten Katzen machen lieber im Garten. Unsere beiden gehen immer im Haus. Erst gestern habe ich zum Grauen gesagt: Kannst du nicht mal im Wald gehen? Er verschwindet nämlich immer nach dort. Aber er geht nur im Haus.
    Eine Möglichkeit ist auf der Hasendraht oder ein Gitter, wenn es deine Stauden nicht stört. Diese Möglichkeiten erörtern wir sehr oft in Gärtnerkreisen, wenn wir uns Treffen. Es ist mir völlig egal, ob irgendwo die Wogen hochgehen. Ich habe meine eigene Meinung und die lasse ich mir nicht verbieten. Denk nur mal an die Schnecken, wehe, man nimmt Schneckenkorn. Ich nehme immer Schneckenkorn und das sage ich auf laut. Es kann hier am Wald nämlich nur eines geben: Den Garten oder die Schnecken.
    Die ganzen Verbrämungsmittel gegen Katzen haben bei mir noch nie gewirkt. Ich würde dir sehr wünschen, dass du Lösungen findet, besonders an bestimmten Stellen. Wenn aber so viele Katzen im Umfeld sind, wirst du sie nur partiell fernhalten können!

    Guten Erfolg. Berichte doch weiter.

    Sigrun

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    1. Liebe Sigrun, einige der Haufen wurden im Schnee vergraben und dieser ist jetzt weggeräumt, daher liegen nun so viele direkt auf der Wiese. Allerdings werden auch so nicht alle Geschäfte vergraben. Bei meinem heutigen Gartenentstehungsgeschichten musste ich außerdem feststellen, dass auch heuer wieder einige Pflanzen ausgebuddelt würden und nun Kothaufen im Beet wachsen.

      LG kathrin

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  10. Hallo Kathrin!
    Ich habe letztens einen Tipp im TV gesehen, dass man Katzen im Garten eine Kiste oder eine Ecke mit Sand zur Verfügung stellen kann, damit sie nicht mehr in die Beete machen. Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit.

    Viele Grüße
    Daniela

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    1. Danke für den Tipp. Ich werde es mir überlegen ;)

      LG kathrin

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  11. Oh, lange nichts gelesen zu diesem Thema... Als ich mal vehement im Rahmen einer solchen Diskussion gegen einen Vorschlag widersprach, in das eigene Territorium eindringende Katzen beim Koten mit Wasserpistolen zu beschießen, wurde ich von der keinen Widerspruch duldenden Bloggerin ebenfalls 'beschossen' allerdings mit Worten.
    Ich kann nur deine Vorschläge unterstreichen, den Garten nicht klinisch rein 'anzulegen', denn unaufgeräumte Beete mögen auch Katzen nicht um ihr Geschäft zu erledigen. Die sind eben sehr reinliche Tiere. Als ich noch eine Katze hatte, ist sie mit Vorliebe in die frisch angelegten Saatbeete gegangen. Und selbstverständlich hat mich das geärgert,nur kann man Katzen-anders als Hunde- nicht trainieren im eigenen Garten ihr Geschäft zu erledigen.
    Die Toxoplasmosegefahr halte ich für ebenso vernachlässigenswert wie die Gefahr sich bei der Winterfütterung durch Vogelkot mit der Vogelgrippe anzustecken...oder Lyme-Borreliose durch Zecken im Garten...oder Denguefieber durch Mücken.( Die Gefahr lauert überall..)
    Und übrigens erfolgt die Übertragung nur in den seltensten Fällen über Katzenkot oder die Katze selber, sondern vielmehr über den Verzehr von rohem oder nicht völlig durchgegartem Fleisch (beim Menschen Mett, Tartar u. ä., bei der Katze z.B.
    infizierte Mäuse). Kann man nachlesen...also bitte keine Panikmache. Und die vergrämende Wirkung der'Verpiss-dich-Pflanze' als Gegenmittel gegen die "Eindringlinge" ist ein Mythos, der offenbar nicht tot zu kriegen ist.
    Das Augenmaß geht bei einigen Gärtnerinnen, wie ich hier wieder mal mitbekomme, zunehmend verloren. Ist das nun genetisch verankertes Territorialverhalten der Spezies Homo sapiens oder die Vorstellung seinen Garten pikobello zu halten, wie sein eigenes Wohnzimmer? Da haben Mäuse, Mücken, kackende Vögel und - oh Graus- Schnecken nichts zu suchen.Ich muss mich beherrschen nicht polemisch zu werden. Eigentlich will ich mich nicht an solchen polarisierenden Debatten teilnehmen, aber der letzte Satz musste sein.
    Trotzdem beste Grüße
    Sisah


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    1. Unser Garten lag 10 Jahre lang brach, wir hatten daher Schnecken ohne Ende und da selbst Ansammeln nur bedingt half, musste man zu Schneckenkorn greifen. Sonst hätte ich sämtliche Pflanzen nur für die Schnecken gekauft. Bei den Katzen ist es halt ebenso, ein, zwei sind nicht das Problem, aber die Masse macht es... Dazu gibt es natürlich sehr unterschiedliche Ansichten.

      LG kathrin

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  12. Wir haben dieses Problem zum Glück nicht mehr. Wir haben zwei Hunde und diese halten den Garten mit Begeisterung katzenfrei. Aber dieses Glück haben nun halt nicht alle. In den Nachbargärten treiben die Schnurrer nur zu gern ihr Unwesen. Wir indess kümmern uns nur noch um den Dreck der Hunde, den diese immer in eine ganz entlegene Ecke geben, wenn es denn nicht anders gehen kann. Danke für Deinen guten Bericht zu diesem Thema. LG Marion

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  13. Hallo Kathrin,
    genau dieses Problem mit Katzenkot besteht bei uns auch. Wir haben keine eigene Katze mehr und die Nachbarskatzen kommen gerne in unseren Garten. So lange sie sich nur sonnen oder Mäuse im Holzschuppen jagen, sind sie willkommen. Allerdings hinterlassen sie auch gerne ihre stinkende Hinterlassenschaft.
    Fast jedes Haus in der Nachbarschaft hat mindestens eine Katze, manche auch zwei. Einige finden unseren Garten als Katzen-Toilette ideal. Dagegen habe ich bisher noch kein zuverlässiges Gegenmittel gefunden. Frisch umgegrabene Gemüsebeete decke ich mit einem Netz ab. Ich verwende Anti-Katzen-Pulver auf Zitronenbasis und entferne regelmäßig alle Häufchen, die ich dank intensivem Geruch schnell orten kann.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Wir hatten die Haufen schon öfters im höheren Gras, da findet man sie nicht so leicht, außerdem ist es beim Mähen grauslig, wenn man ihn erwischt. Zum Wegräumen wird es auch in den Beeten genug geben, wie ich heute gesehen habe.

      LG kathrin

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  14. OHHH MEI des is ja ÄRGERLICH,,,,
    i geb da an TIPP.... tuat da an HUND ein,,,gggg

    wir sind umzingelt....von KATZEN,, de eine NACHBARIN hat 8 KATZEN,,,,
    i lieb sie jaaaaaa aber gacken,,, kommen sie nicht zu uns,,,,
    weil SIMBA hasst KATZEN,,ggggg

    hob no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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  15. Tipps sind immer gut, liebe Grüße, trotz Sturm und Regen, aber die werden auch vergehen, alles Gute

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  16. Seitdem es in der Nachbarschaft nicht mehr so viele Katzen bei uns gibt, hält sich dieses Problem in Grenzen bei uns, Kathrin.
    Aber es war vor Jahren noch schlimm und wer wühlt schon gerne bei der Gartenarbeit im Kot der Tiere herum.
    Wir hatten es auch mit der Verpissmich-Pflanze versucht, aber sie wirkte nur gedingt.

    Auf jeden Fall hast du hier wertvolle Tipps zusammengetragen. :-)

    Liebe Grüße und dir einen schönen gemütlichen Abend
    Christa

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  17. Hallo Kathrin,
    obwohl ich selbst eine Katze habe, die allerdings nicht rauskommt, ärgere ich mich über den Kot fremder Katzen. Ich weiß auch, dass man seine Katze nicht kontrollieren kann, aber auch aus anderen Gründen müssen Katzen nicht unbedingt Freigänger sein. Sie fangen auch viel zu viele Vögel, Eidechsen und Amphibien.
    VG
    Eke

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  18. Deinen Unmut kann ich gut verstehen. Ich lebte 11 Jahre in Ortsrandlage im eigenen Einfamilienhaus, unser Garten wurde damals sehr oft von Hunden zum k.....n aufgesucht. Nicht schön.
    herzlich Judika

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  19. Ja, das ist wirklich ein Problem auch bei uns.
    Aber seit wir wieder selber 2 Katzen haben, halten sie einigermaßen ihr Revier sauber.
    Und wir haben kaum noch fremde Katzen hier. Was auch ganz gut hilft, nicht allzu oft hacken.
    Frisch gehackte Erde lieben sie am meisten :-)
    Ganz viele liebe Sonntagsgrüße
    sendet dir die Urte

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  20. Liebe Kathrin, mutig, dass Du dieses sicherlich kontroverse Thema anfasst! Ich finde, man muss ja zumindestens mal drueber reden duerfen und vielleicht Loesungen finden, die fuer alle funktionieren, einschliesslich der Katzen.
    Auch wenn ich selbst keine Katzen habe liebe ich sie sehr, aber ich weiss auch wie Katzenkot stinkt und dass es keine Freude ist, in ihn zu treten oder gar reinzufassen beim Gaertnern. Ich habe leider keine Loesung anzubieten.
    Seit wir in San Diego leben ist Katzenkot kein Problem mehr. Hier gibt es keine freilaufenden Katzen, weil wir Coyoten haben und Katzen sind eine leichte und beliebte Beute fuer sie.
    Wir haben dafuer aber Hundekot im Vorgarten...
    Liebe Gruesse,
    Christina

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    1. Oje, Hundekot ist auch nicht schön. Bei uns sind es eben die Katzen. Ich habe heute gerade wieder eine im Blumenbeet erwischt. Gestern war ich damit beschäfigt weitere Häufchen zu entfernen. Der Garten gleicht einem Klo...

      lg kathrin

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  21. Liebe Kathrin,
    du hast ein Thema angesprochen, das mich bis heute nicht (bewusst) beschäftigte. Ein großes Problem mit Katzen haben wir nicht, aber nachdem ich deinen Post gelesen habe, merke ich, dass das an der Unaufgeräumtheit unseren Gartens liegt. Ab uns zu sehen wir Katzen in unserem Garten, aber bis jetzt haben wir uns nur Sorgen um die Gartenvögel gemacht... Dankeschön dass du mich auf dieses Thema aufmerksam gemacht hast.
    LG Natalia

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  22. Ich habe bei "Natur im Garten" gesehen, dass man auf frisch angelegte Beete lange Rosenabschnitte legen soll. Da ich sehr, sehr viele Rosen im Garten habe, fallen immer wieder Abschnitte von mehr als einem Meter an. Die stören mit ihren Dornen die Katzen, man kann sie aber problemlos zur Seite räumen. Seither habe ich keinen Katzenkot mehrbim Erdbeerbeet.
    Liebe Grüße Jonna

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    1. Liebe Jonna, vielen herzlichen Dank für diesen Tipp. Ich werde mal schauen, wie viel Schnittgut ich bei meinen Rosen ausmachen kann.

      lg kathrin

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  23. meine eigenen Katze war reine Hauskatze..
    aber nicht alle Katzen lassen sich im Haus halten ..
    und leider kann man ihnen keinen Beutel ans Hinterteil binden ;)

    hier hat es auch viele Katzen.. aber Kot habe ich keinen ..ich fürchte den lassen sie im Sandkasten vom Spielplatz..
    Im Winter habe ich mein Beet und das Hochbeet mit Tannenzweigen abgedeckt ..
    Hasendraht soll auch helfen..
    und Kaffeesatz.. (keine Ahnung ob es stimmt ;) )
    richtig ist das Katzen lockere Erde für ihr Geschäft bevorzugen

    ich hoffe du bekommst es in den Griff..

    bei Schnecken ist es meiner Meinung nach egal ob ich Schneckenkorn nehme oder sie absammle und kaputt mache
    es gibt genug Grünes wo sie ein herrliches Leben führen können..
    es muss nicht in meinem winzigen Garten mit meinen wenigen Pflanzen sein..
    hab gesehen dass sie schon wieder aktiv sind :(


    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Liebe Rosi, die Hochbeete müssen wir auch abdecken, ansonsten kann man dort nichts mehr anpflanzen. Wir hatten das schon einmal und mussten dann eigentlich die ganze Erde entsorgen.

      Bei uns ist es noch relativ kalt, daher sind mir noch keine Schnecken untergekommen, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern. Allerdings hoffe ich, dass heuer der Befallsdruck weniger ist, da die große Hecke letztes Jahr entfernt wurde. Aus dieser sind sie meistens in Massen herausgekrochen.

      lg kathrin

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  24. Am Besten hilft ein eigener Kater. Der hält sein Revier sauber. Garantiert!

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  25. Noch bin ich am querlesen, interessant ist es hier...
    Vorerst meine Grüße und herzlichen Dank für deinen Kommentar bei mir.
    Jedenfalls hab ich reichlich, nicht nur Laub auch Nachbarkatzen :).

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