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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Mittwoch, 19. April 2017

Der April macht was er will oder wie man seine Pflanzen vor Spätfrost am Besten schützt!

Der April macht was er will...

Eigentlich hatte ich für heute ein anderes Thema am Tableau. Ich wollte Dir von unserer wunderschönen Kroatienreise, Sonne, Meer und Strand erzählen, vielleicht noch ein bisschen vom Garten oder doch ein neues Buch vorstellen. Aber aus gegebenen Anlass habe ich meine Pläne über den Haufen geworfen. Eine Kaltfront rückt an und hat Schnee und Spätfrost im Gepäck. An und für sich ist das nichts Außergewöhnliches im April, doch da es im März und auch im April selbst an einigen Tagen bereits sehr warm war, stehen viele Pflanzen, vordergründig Obstbäume und Beerensträucher bereits in voller Blüte. Weder Austrieb noch zarte Früchtchen halten den Spätfrost aus. Hat Deutschland diese Wetterlage schon eher erwischt, steht sie uns in Österreich erst jetzt ins Haus. Insbesondere die kommenden beiden Nächte sollen heftig werden. Der April macht sich damit alle Ehre und macht was er will.

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Im April droht immer wieder Spätfrost, 4 Tipps wie Du Deine Pflanzen schützen kannst. Apfelblüte im Schnee.
*) Blüte Säulenapfel

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Von Spätfrost sind auch Tulpen bedroht.

Wie schützt mant seine Pflanzen am Besten vor Spätfrost?

Da man nun das launische Aprilwetter nicht ändern kann, muss man anderweitig Vorsorge treffen. Doch wie sollte diese Aussehen? Wie schützt man seine Pflanzen am Besten vor einem perfiden Spätfrost, der die gesamte Ernteaussicht über Nacht zunichte machen kann? Nun ja, es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten, jeder muss für sich die passende finden, aber schau mal her:

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: 4 Tipps wie Du Deine Pflanzen vor Spätfrost schützt.


1. Wetterheizen
Eine doch recht alte Methode ist das Wetterheizen. Wurde die Ernte von Spätfrost bedroht, so zündeten die Bauern Feuer etwa gegen 4 Uhr in der Früh (knapp vor Sonnenaufgang ist es stets am Kältesten) in den Obstgärten an und "verwachelten" den Rauch. Damit wurde sichergestellt, dass die Temperatur lokal nicht unter den Gefrierpunkt sank. Nunja, nachdem es heutzutage in den meisten Gegenden nicht mehr möglich ist, einfach nach Belieben im Garten ein Feuer zu entfachen, muss auf einfachere Methoden zurückgegriffen werden. 

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Auch Kirschen sind vor Spätfrost nicht gefeit.
*) Blüte Säulenkirsche

2. Grablichter
Nachdem, wie bereits festgehalten, ein prasselndes Feuer für die meisten nicht in Frage kommt, aber man vielleicht doch mit dem Feuer spielen will, sind Grablichter eine gute Alternative. Grablichter sind relativ günstig und entwickeln unter der metallernen Schutzkappe in kleinen Grüppchen doch eine enorme Hitze. Geeignet ist diese Vorgehensweise aber wohl eher für Zwergbäume und Säulenobst, denn mit 3 bis 4 Grablichtern wird man keine große Baumkrone schützen können. Zum Anzünden muss man wie beim Wetterheizen früh aus den Federn.

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Der Wintereinbruch im April 2017 war recht heftig.
Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Nicht nur Spätfrost, sondern auch batziger Schnee macht den Obstbäumen im April 2017 zu schaffen.

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: gelbe Tulpen im Schneeregen

3. Beregnen
Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass diese Schutzmaßnahme gegen Spätfrost von einem toskanischen Bauern durch Zufall entdeckt wurde. Er hatte als einziger vergessen, die Bewässerungsanlage über Nacht abzustellen, es trat unerwartet Spätfrost auf und seine Pflanzen überstanden die eisigen Stunden unbeschadet, während bei den anderen alles kaputt war. Durch das Wasser hatte sich langsam eine zarte Eisschicht gebildet, die die Pflanzen, insbesondere die Blüten, vor  dem spontan hereinbrechenden Spätfrost schützte. Ich persönlich erachte diese Variante nicht unbedingt als für den Hausgebrauch tauglich :)

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Kirschblüten im Schnee Ende April 2017

4. Einwickeln mit Vlies
Meine Pflanzen schütze ich am liebsten gegen Spätfrost mit Vlies. Da in unserem Garten eigentlich nur Zwerg- und Säulenobst wächst, geht das ziemlich gut. Die Pflanzen wickle ich gut ein und mache das Vlies mit Kluppen (=Wäscheklammern) fest. Bei der Anbringung des Vlieses sollte man große Öffnungen vermeiden, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten. Hat man kein Vlies zur Hand oder es ist zu wenig kann man auch mit alten Hand- oder Leintüchern aushelfen. Hier muss man allerdings darauf achten, dass beides recht schwer werden kann, wenn es nass wird.

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: lila Tulpen im Schnee

Der Zwerg-Marillenbaum blühte ja schon vor ein paar Wochen. Inzwischen zeigen sich bereits die ersten kleinen Früchte. Letztes Jahr hat der Baum durch Spätfrost alle Fruchtansätze verloren. Leider! Heuer haben wir den Zwergbaum so gut es ging mit Vlies und zusätzlich noch mit Handtüchern eingewickelt. Ebenso sind wir mit der Zwerg-Nektarine verfahren. Sie behielt ihre Früchte letztes Jahr trotz Frost, doch diese wiesen allesamt Schäden auf und waren nicht genießbar.


So sieht es im Moment im Garten aus: Sämtliche Säulenbäume die blühen, wurden unter Vlies versteckt. Hoffentlich überstehen sie die vorhergesagten kalten Nächte halbwegs unbeschadet.

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: Säulenobst geschützt durch Vlies vor Spätfrost

Wie schützt Du Deine Pflanzen vor Spätfrost? Tust Du Dir die Arbeit an oder überlässt Du Deine Gartenbewohner einfach ihrem Schicksal? 

Gartenblog Topfgartenwelt Wetter: verschneite Säulenapfelblüten

Update am 20.04.2017

So sah es in der Früh im Garten aus:

Gartenblog Topfgartenwelt Wintereinbruch im April: Blick auf das Gewächshaus und den Gemüsegarten

Gartenblog Topfgartenwelt Wintereinbruch im April: Tulpen mit Schneehaube

Gartenblog Topfgartenwelt Wintereinbruch im April: Blick auf den Miniteich mit verschneiten Tulpen


Bis bald und baba!
Kathrin (nicht Doris...;))

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,

    ja jetzt hat uns tatsächlich eine Kältewelle überrollt, ich bin trotzdem immer überrascht, wie gut die Pflanzen das wegstecken. Ein sehr interessanter Post von Dir.

    Alle meine Kübelpflanzen stehen schon draußen, wenn es noch kälter wird, muss ich einige wieder ins Haus holen.

    Blumige Grüße
    durch die Kälte
    von Anke

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  2. Liebe Kathrin,
    oh ja, dieser Frost, der jetzt nochmal kommt, ist gefährlich!
    Bis jetzt blieb er bei uns aus, aber Vlies zum einpacken liegt bereit!
    Danke für diesen tollen und hilfreichen Post!
    Ich drück fest die Daumen, daß Deine bkühenden Säulenobstbäumchen den Frost unbeschadet überstehen!
    Ich wünsche Dir einen freundlichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  3. Liebe Kathrin auch ich habe gestern noch alles eingepackt so gut es halt ging. Die großen Obstbäume können wir eh nur ihrem Schicksal überlassen Kübelpflanzen sind alle in Sicherheit.hoffen wir das es nicht so schlimm wird wie vorher gesagt.
    Herzlichst Anna

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  4. Da wir keine Obstgehölze und Sträucher haben, muss ich auch keine besonderen Vorkehrungen treffen. Die Oleander müssen das wegstecken, denn wir haben keine Lust mehr die großen Kübel in den Keller zu schleppen. Im Garten decke ich nichts ab, es sind ja auch keine 20° Minus vorhergesagt!

    LG Lis

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  5. Liebe Kathrin,
    prima, dass Du alle Möglichkeiten aufgelistet hast. Ich drücke feste die Daumen, dass es nicht so übel bei Euch wird. Wie Du schon geschrieben hast, ist das Ärgste in Deutschland (hoffentlich) für diesen April durch.
    Ich schütze nichts mehr. Zum einen sind die Gehölze viel zu groß, zum anderen alles zu zahlreich. Und der dritte Grund ist, dass leider früher nichts wirklich bei empfindlichen Gehölzen half. Hätte ich eine knospige Strauchpaeonie im Kübel - so würde ich die bei Spätfrostgefahr aus dem Freien nehmen.
    Viele Pflanzen stecken den Spätfrost auch erstaunlich gut weg.
    Herzliche Grüße
    Renee

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  6. Liebe Kathrin,
    also rein fototechnisch macht sich so etwas Zuckerguss recht gut auf den bezaubernden Blüten *zwinker*, Mir hat es auf alle Fälle Freude gemacht deine frostigen Fotos zu betrachten.
    Bei uns war gestern ja auch noch einmal Schnee und Graupel dran. Momentan schneit es wieder leicht. Mal sehen, was der heutige und die nächsten Tage noch bringen. Nachtfrost ist vorhergesagt. Meine empfindlichen Kübelpflanzen bleiben auf alle Fälle im Haus. Die haben ich schon über die Osterfeiertage reingeholt. Das ist der einzige Frostschutz den ich bieten kann. Die blühenden Erdbeeren und Zierpflanzen müssen sehen wie sie zurechtkommen. Der riesige Walnussbaum hat noch nicht so richtig ausgetrieben.
    Meine Nachbarn handhaben es so wie du und packen ihre empfindlichen kleineren Pflanzen in Vlies ein.
    Drücke dir die Daumen, das deine Aktion eure Früchte rettet.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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  7. Ich habe schon von beiden Praktiken gehört, liebe Kathrin. Ich hoffe allerdings, dass es meine Pflanzen auch ohne Hilfe überstehen. Hier waren vergangene Nacht -2 Grad.. seufz! Ganz liebe Grüße, Nicole

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  8. liebe kathrin, unsere Obstbäume sind noch nicht so weit bis auf die Birne.
    Nun wohnen wir am Wasser am Nord- Ostsee Kanal ,da ist immer eine hohe Luftfeuchtigkeit, die auch schützt.
    Hier werden deshalb die Obstplantagen an die Elbe oder die Nordsee gepflanzt, dort ist es nachts milder.
    Und bedenke die Bäume brauchen Insekten zum Bestäuben.
    Ich kenne wunderbare Pfirischbäume im Erzgebirge als Spalierbäume an der Südseite des Hauses, dort ist es wärmer oder man kann schnell eine Folie abrollen.

    Das große Beet mit grünen Spargel, der schon treibt, schütze ich locker mit Gartenvlies, beschwert mit Steinen.
    und die beiden Agapanthuspflanzen stehen am Haus unter einem Unterstand.
    lg. Frauke

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    1. Liebe Frauke, da seid Ihr mit Eurem Klima bestimmt recht verwöhnt. Hier kann es schon richtig zapfig werden und dann ist alles kaputt.

      lg kathrin

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  9. Liebe Kathrin,
    hier ist es insofern besonders böse, weil kein Schnee fiel und die Nächte nun sternenklar sind. Prima Kahlfrost zum Zerstören junger Pflanzen und Blüten.
    Die Hostas habe ich gestern einigermaßen eingepackt. So bleiben sie bis übermorgen stehen.
    http://allegriaslandhaus.de/2017/04/frostiges-intermezzo/
    2 Apfelbäume beginnen gerade mit der Blüte, ich hoffe, in dem Stadium überstehen die das. Letztes Jahr kam Mitte Mai noch mal Frost. Da habe ich mehrere Grablichter und dicke Kerzen im Gewächshaus platziert, weil dort schon die Tomaten wohnten. Drücken wir uns alle mal die Daumen, das es glimpflich abgeht.
    Liebe Grüße
    Karen

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  10. Liebe Kathrin,
    erst vor kurzem habe ich von der Beregnungsmethode zum Schutz der Pflanzen vor Frost gehört. Erstaunlich, dass das funktioniert.
    Ich selbst habe einen Teil meiner Topfpflanzen wieder in den Keller zurückgestellt und bange nun und hoffe dennoch, dass alle anderen den neuerlichen Frost gut wegstecken.
    Liebe Grüße
    Dani

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  11. Dabei sind Fröste um die Jahreszeit ja eigentlich nicht ungewöhnlich. Und Tulpen halten das im Allgemeinen auch aus, wenn die Temperaturen nicht zu arg fallen. Die richtigen Eisheiligen kommen ja erst Mitte Mai. Dieses Jahr ist die Kirschblüte einfach zu früh. Gerade habe ich eine geniale Methode eines Bio-Obstgärtners im Wetterbericht des Fernsehens gesehen, der mit einem speziellen Windgebläse Apfelbäume vor Blütenfrost schützt, weil mit Hilfe des Propellers wärmere Luft aus der Höhe angesaugt und mit der kälteren bodennahen Luftschicht, in der die Bäume stehen, verwirbelt wird. So etwas für unsere kleinen Gärten ...das wärs doch. Ich behelfe mich natürlich auch schon jahreslang mit Vlies...oder Plastikhäubchen für meine vorgezogenen Salatpflänzchen.
    LG Sisah

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    1. Liebe Sisah, das ist ja wirklich eine coole Idee.

      lg kathrin

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  12. Liebe Katrin,
    mein Kirschbaum ist zu groß um ihn in Vlies einzupacken. Meine blühenden Büschchen habe ich mit Vlies umwickelt. Ich denke dass die Stauden und Tulpen den Frost aushalten werden.
    Viele liebe Grüße
    Silke

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  13. Grablichter - wieder was gelernt!
    Ich schaue besonders auf den Wetterbericht und wir könnten Glück haben und knapp am Frost vorbei sein.
    Gerade um mein frisch gepflanztes Pfirsischbäumchen wäre es schade.
    Liebe Grüße

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  14. Liebe Kathrin, heute Nacht soll es bei uns auch noch einmal brr werden. da sah ich auf der Wetterkarte etwas von -4°C. Ich gebe zu, da bin ich echt froh, dass ich keine so frostempfindlichen Pflänzchen im Garten beherberge - und die paar Kräuter stehen am Haus, das müsste über Nacht noch ausreichen. Glücklicherweise blühen bei uns Sauerkirsche, Mirabelle und Zwetschge schon etwa seit einer Woche. Viele Bienen waren zwar nicht unterwegs, aber einiges müsste schon bestäubt sein, und die ersten Blütenblätter segeln seit 2 Tagen zu Boden. Zum Glück fängt der alte Apfelbaum erst zaghaft an; und so ein Wetter müssten die Bäume eigentlich überstehen. Denn wie Sisah ja schon schrieb, bis Mitte Mai kann es immer mal wieder frostige Nächte geben. Bei uns begann die Obstbaumblüte in den letzten Jahren eigentlich immer Ende April/Anfang Mai und der Ertrag hatte eigentlich keine sonderlichen Schwankungen. Und wenn lag es eher an den bestäubenden Fluginsekten …
    Hoffentlich wird es bei Euch nicht zu arg!
    LG Silke

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  15. Eine gute Frage, liebe Kathrin, ich hatte meine 11 Hovaria-Hortensien gestern ausgeputzt, fünf davon vor die Haustür und den Rest in den Gang zwischen Garage und Hochbeet gestellt. Dann erst erfuhr ich, dass Nachtfrost angesagt war. Ich habe noch etwas von dem Unkrautvlies. Das hätte für einen Kübel und nicht für elf gereicht. Ich habe für meine Pflanzen gebetet. Die Nacht haben sie, wie es scheint, gut überstanden. Die Kübel standen den ganzen Winter über draußen. Nun hoffe ich mal, dass sie den April auch überstehen.
    Liebe Grüße
    Edith

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  16. Liebe Kathrin,
    z. Zt. packe ich abends meine drei (Apfel, Kirsch, Feige) Bäumchen in ein Vlies ein. Morgens wickel ich sie wieder aus ihrer Umhüllung. Bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Ein Feuerchen kann/darf ich hier nicht anzünden. Sonst habe ich in null Komma nichts die Feuerwehr auf der Matte stehen ;-))). Ich hoffe nur, die Temperaturen sinken nicht all zu tief.
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  17. Liebe Kathrin,
    ich drücke dir die Daumen,daß deinen Pflanzen nur passiert bei der Kälte!
    Hoffe mal,daß es meine Blumen auch alle überleben auf dem Balkon!
    Ganz liebe Mittwochsgrüße von
    Kristin

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  18. Liebe Kathrin,
    der Frost hat uns wirklich eiskalt erwischt. Hoffentlich
    hat er nicht zu viel Schaden angerichtet.
    Deine Ausführungen sind eine große Hilfe.
    Einen angenehmen Wochenteiler wünscht dir
    Irmi

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  19. Hallo Kathrin,
    die Obstbäume und Sträucher haben wir einpacken können.
    Sorgen machen mir die Stauden die schon vom gestrigen Schneefall in einem gestressten Zustand sind. Ich weiß wirklich nicht, wie ich den kompletten Garten schützen kann.
    LG Sabine

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  20. ich drücke deinen blüten die daumen! hier haben wir schonmal mitte mai noch nachtfröste - da muss der garten so gestaltet werden dass er das aushält. alles andere macht hier einfach keinen sinn.....
    xxxx

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  21. Hallo Kathrin,
    vielen Dank für diese interessanten Tipps. Vieles davon habe ich noch nie gehört, wahnsinn was schon alles versucht wurde, um Pflanzen vor späten Frösten zu schützen.
    Ich verfahre da ganz genauso wie du - ich schütze die Blumen und Pflanzen mit Vlies oder Jutesäcken. Momentan ist bei uns auch das wichtigste bzw empfindlichste so gut es geht eingepackt. Hoffen wir, dass es ausreicht.

    Ich hoffe dein Garten übersteht alles gut und liebe Grüße,
    Anne

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  22. Ich habe keine Obstgehölze, aber meine Dahlie im Topf habe ich gestern und heute doch besser abgedeckt. Die Topfhortensien müssen das ertragen. Da sie überdacht stehen, mache ich mir da nicht sooooooooooo große Sorgen.

    Viele Grüße
    Margrit

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  23. Ich hoffe, meine Kirschpflaume wird es überstehen, ab Freitag soll es wärmer werden. Hoffentlich, aber zwischendurch kommt doch immer wieder so ein eiskalter Hauch.
    Die kalte Sophie steht und am 15.5. noch bevor und vorher kommen bei mir keine Blümchen außer Stiefmütterchen auf den Balkon.

    Gute Tips, hoffentlichen halten sie auch.

    Lieben Gruß Eva

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  24. Liebe Kathrin! Wir hier in Nö haben das gleiche Problem. Ich kann mich nicht erinnern, dass es ähnlich schlimm in den letzten Jahren war!! Heuer rechne ich auch mit Frostschäden. Deine Tricks machen Sinn und sind teilweise umsetzbar, ich kenne Erdbeerbauern, die bei einer gewissen Minustemperatur den Wasserhahn aufdrehen.
    Im Moment versuche ich mich an schneebedeckte Blüten zu gewöhnen- ist ein komischer Anblick!
    Lg
    Melissa
    http://gruenvorglueck.blogspot.co.at/2017/04/erdapfel.html?m=1

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  25. Meine Lieben, ich verstehe Euch nur zu gut, ergeht es mir doch ganz genau so. Mein Garten bietet in einigen Bereichen ein Bild zum Heulen. Meine Bauernkiwis scheinen erfroren!!! Der ganz neue, frische Blattaustrieb unseres 120-jährigen Walnussbaumes ist "SCHWARZ"!!! Blüten, Stauden, Blattschmuckpflanzen bieten ein ganz trauriges Bild...und jetzt soll es diese kommende Nacht wieder so kalt werden. Bei uns ist es sternenklar...und das bedeutet Kälte!!! Frost!!! Oh weh! Was wird mich morgen erwarten???
    Ich habe zugedeckt, ummantelt, mit Hauben versehen, auf die geschützte Terrasse zurückgestellt, wieder ins Haus getragen...was immer möglich war...Aber Vieles kann ich nicht wirklich schützen...Was bleibt ist die Hoffnung. Ich drücke Euch, allen GärtnerInnen, den Erwerbs-Landwirten, mir selbst u. u. u. die Daumen, dass es uns alle nicht zu arg treffen möge...
    Alles Liebe
    Heidi

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  26. Machen kann man viel, aber nicht alles schützen. Vlies über meine Apfelbäume? Das geht nicht. Mir ist im Garten viel erfroren, damit muss ich leben, weil es Natur ist. Vieles wird nach dem Abschneiden wieder austreiben und im nächsten Jahr ist alles wie immer - oder auch nicht. Die Sonne scheint schon wieder um 6.45 Uhr, das Hochbeet ist fest eingepackt. Ab morgen soll es nicht mehr frieren, trotzdem bekommt es wieder seinen Mantel an.

    Sigrun

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  27. Liebe Kathrin,
    ich hoffe, dass wir den nächtlichen Frost schon hinter uns haben. Die Natur kennt solche Ausrutscher. Ich hoffe, dass Du nicht zu viele Frostschäden im Garten hast. Es wird sich Alles zum Besten wenden.
    Viele liebe Grüße
    Loretta

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  28. Hallo Kathrin,
    deine beschriebenen Methoden helfen sicher vielen Gartenbesitzern.
    Bei mir kam keine Methode zum Einsatz. Am Schlimmsten hat es den Federmohn und die Glycinien erwischt. Der Federmohn ist komplett bis zur Wurzel erfroren. Nur noch schwarze Stümpfe.Hoffentlich treibt er wieder aus. Der Blauregen in den hohen Apfelbäumen hat alle Knospen eingebüßt. Da hilft kein Vlies und keine Kerze.Und offenes Feuer ist hier im Dorf wegen der Fachwerkhäuser verboten.
    Die kleinen Stauden wie Tränende Herzen kann ich verschmerzen.
    Ich denke trotz Verlusten, dass es gut ist, dass wir das Wetter nicht manipulieren können. Es würde zu Kriegen führen, da bin ich sicher.
    Ich hoffe, dass deine Vorkehrungen ausreichen und wünsche dir ein schönes Wochenende
    Anette

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  29. Liebe Kathrin, die Idee mit den Grablichtern find ich super. Bei kleinen Bäumen klappt das sicher! Wir hatten letzte Nacht Glück, es wurde nicht frostig! Es blühen gerade die Apfelbäume, einer ist eine alte Sorte, die nur jedes zweite Jahr richtig blüht, es wäre also für zwei Jahre ein Verlust gewesen. Natürlich weiß ich nicht, obs gut geht, aber ich hoffe sehr!!! Obst auf Spalier zu ziehen ist sicher eine sehr gute Idee, auch auch diesen Gründen! Haben wir nicht, weil unser Garten groß ist, aber mir gefällt die Idee auch, weil das ernten auch leichter geht, oder?!
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  30. Liebe Kathrin, ich hoffe, dass deine Pflanzen alles gut überstanden haben. Bei uns hat es ja sehr viel geschneit und der nasse Schnee hat alle Blumen zu Boden gedrückt. Der starke Wind hat die Fruchtansätze der Marillensäule dezimiert, allerdings rechnen wir in diesem Sommer ohnehin nicht mit einer Ernte, da die Bäumchen erst im Herbst bzw. diese Frühjahr gesetzt wurden. Marille, Pfirsich und den kleinen Apfelbaum habe ich mit Vlies geschützt. Die Beete mit Folie und so wie es aussieht, dürfte es geholfen haben.
    LG Marie

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  31. Ich hoffe auch, dass alles soweit überstanden ist.... ein paar Pflanzen machen mir noch etwas Sorgen... Ich muss mal in meiner homöopathischen Notfallapotheke schauen....
    Liebste Grüße
    Christel

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  32. Liebe Kathrin,
    jetzt habe ich mich auch auf Deiner Leseliste eingetragen. Der sieht ja wirklich sehr professionell aus!
    Ist ja interessant, dass Du aus Salzburg bzw aus dem Salzburger Land bist.
    Ich mag Salzburg wirklich sehr. In den Faschingsferien war ich dort erst auf einem Kurztripp mit meinem Mann. Wir mussten einfach mal weg. Irgendwohin wo's höhere Berge gibt. Der Frühling war leider noch nicht ganz sichtbar, aber im Mirabellgarten waren schon Stiefmütterchen angepflanzt.
    Bis demnächst
    Sigrid

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  33. Hallo Kathrin,
    hier hat es zum Glück nicht sooo doll gefroren, wie andernorts,
    ich bin da auch irgendwie immer 'n bisschen verpeilt was das Abdecken
    der Pflanzen angeht, bin bin froh, daß ich kaum Ausfälle hab.
    Dein Bericht ist super informativ und ich hoffe, daß du keine großen Ausfälle bei deinen Pflanzen hast.
    LG Andrea

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  34. Ein Kollege hat seinen Apfelbaum tatsächlich mit Wasser eingesprüht. Geht bei nicht allzu großen Bäumen. An die Krone von meinem würde ich nicht drankommen.
    VG
    Elke

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  35. Liebe Kathrin,
    wenn es nicht so traurig wäre.....ich muss sagen du hast gute Fotos gemacht, man spürt die Kälte, die über die Blüten hereingebrochen ist. Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Vlies. Aber bei den Temperaturen fliegen die Bienen nicht und deshalb wird die Obsternte gering ausfallen.
    Liebe Grüsse
    Agnes

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