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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Freitag, 20. April 2018

Blog: Umsetzung der DSGVO auf Blogspot.com bzw. Blogger!

Panik, Panik, Panik? Und nochmals Panik?! Die DSGVO bereitet so manchem Blogger, auch mir, großes Kopfzerbrechen, überhaupt, wenn der Blog nicht selbst gehostet wird, sondern man einen Drittanbieter wie Blogspot.com bzw. Blogger nutzt und man vielfach von diesem abhängig ist. Aber ist diese Panik wirklich gerechtfertigt? Müssen Blogs wirklich sofort vom Netz genommen werden? Ich habe mir die Sache einmal genauer angeschaut und bin nun seit geraumer Zeit dabei, meinen Blog Topfgartenwelt fit für die neue DSGVO zu machen, die ab 25.5.2018 in Kraft tritt. Soweit dies eben möglich ist...

DISCLAIMER: ACHTUNG DIES IST KEINE RECHTSBERATUNG - ICH ÜBERNEHME KEINE HAFTUNG FÜR DIE HIER GEMACHTEN ANGABEN!

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: viele Fragezeichen
  

Was ist die DSGVO und was verlangt sie? 

Bei der DSGVO handelt es sich um eine EU-Verordnung. Das EU-Recht unterscheidet zwischen Richtlinien und Verordnungen. Richtlinien müssen innerhalb einer vorgegebenen Frist von den einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Die Umsetzung kann daher von Land zu Land variieren. Anders ist es bei Verordnungen. Sie wirken direkt und müssen nicht zuvor von den einzelnen Mitgliedsschaden mit Hilfe von entsprechend auszuarbeitenden nationalen Gesetzen an den Mann gebracht werden. So viel dazu. Nach einer Übergangsfrist von 2 Jahren tritt nun am 25.5.2018 die DSGVO (Abkürzung für Datenschutzgrundverordnung) endgültig in Kraft. Sie soll in Zukunft personenbezogene Daten besser schützen. Doch was sind personenbezogene Daten gemäß der DSGVO? Laut der Verordnung fallen darunter sämtliche Daten, die sich direkt oder indirekt auf eine natürliche Person beziehen. In erster Linie handelt es sich hierbei um Name, E-Mail- und IP-Adressen. Sobald diese in irgendeinerweise vom Betreiber der Webseite erhoben werden z.B. aufgrund eines Newsletters oder der Kommentarfunktion, fällt dieser unter den Anwendungsbereich der DSGVO. Nachdem ein Blog nun einmal auch der Interaktion lebt und Kommentare ein wichtiger Bestandteil sind, fällt man sehr rasch darunter. Aber auch verschiedene Plugins, Google-Fonts (Schriftarten) usw. können personenbezogene Daten verarbeiten. Man muss sich nun daher mehr Gedanken, um diese Verordnung machen als einem lieb ist. 

Was ist für uns Blogger hinsichtlich der DSGVO zu beachten?

Vom Anwendungsbereich der DSGVO gibt es so gut wie keine Ausnahmen, wie man auf der Seite der WKO lesen kann. Sie gilt lediglich nicht für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit persönlichen und familiären Tätigkeiten. Was dies nun genau ist, wird aber nicht näher definiert. Im Zweifel kann man davon ausgehen, dass man als Blogger davon betroffen ist. Anscheinend ist eine Buchvorstellung oder ein Produkttest schon ausreichend um dabei zu sein. Wahrscheinlich ist schon ein Blogartikel, welcher Personen außerhalb der Familie anspricht, genug, um in den Anwendungsbereich der DSGVO zu fallen. Insbesondere zu beachten, sind jedenfalls folgende Punkte im Zusammenhang mit einem Blog:
  • Cookies
  • Datenschutzerklärung und Impressum
  • Emojis
  • Google Analytics
  • Google Fonts
  • Gravatar
  • Newsletter
  • Social Plugins
  • SSL 
  • Verarbeitungsverzeichnis

Cookies und Blogspot

Bereits vor etlichen Monaten hat Blogspot den Hinweis auf Cookies eingeführt, welcher automatisch aufploppt, wenn man einen Blog aufruft. Dieser Hinweis auf Cookies darf allerdings nicht die Sicht auf Impressum und Datenschutz versperren. Wenn Du ein gängiges Template verwendest, sollte die Menü-Leiste gut sichtbar sein und somit auch der Reiter Datenschutz und Impressum. Wenn Du für eine Seite die Verwendung von Cookies bereits akzeptiert hast, dann erscheint, diese Abfrage allerdings nicht mehr. Dies ändert sich allerdings, falls Du einmal den Cache Deines Browsers löscht.

Des Weiteren ist anzumerken, dass mit dieser Cookie-Information nur die Cookies von Google abgedeckt sind, jedoch nicht von anderen Diensten. Eventuell kann es sein, dass am Blog eingebundene Widgets und Plungins von Drittunternehmen ebenfalls Cookies verwenden. Auf diese müsste dann aber auch hingewiesen werden. Also im Zweifel lieber auf solche Dienste verzichten. Im Internet finden sich verschiedene kostenlose Dienste, um zu überprüfen, welche Cookies auf dem Blog verwendet werden.

Die Cookies sollen allerdings ab 2019 durch die EPrivacy Verordnung neu geregelt. Mehr dazu hier.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Cookie


Datenschutzerklärung und Impressum

Datenschutzerklärungen kann man sich auch entsprechend für die DSGVO generieren lassen. Natürlich muss man darauf achten, dass die Erklärung auch Facebook, Pinterest, Google +, Analytics und Instagram erfasst. Auch ist es wesentlich, dass man als österreichischer Webseiten-Betreiber keine Impressums- und Datenschutzvordrucke verwendet, die für Deutschland maßgeschneidert sind. Warum? Es wird ansonsten auf die falschen Gesetze und Normen verwiesen! 

Datenschutzerklärung und Impressum müssen nicht auf zwei getrennten Seiten untergebracht werden, sondern lediglich muss die Kennzeichnung eindeutig sein, so wie bei mir "Impressum und Datenschutz". Nicht erlaubt wäre es, unter dem Menü Impressum auch die Datenschutzerklärung ohne gesondern Hinweis im Button zu verstecken.


Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Impressum und Datenschutz

Selbst in der mobilen Version des Blogs sollte das Impressum und allen voran die Datenschutzbestimmungen nicht versteckt sein. Bei der mobilen Version meines Blogs habe ich es vorerst so gelöst, dass ich über dem Navigationsmenü meines Templates noch das Seiten-Gadget von Blogspot eingefügt habe und hier die Seite "Impressum und Datenschutz" anzeigen lasse. Zudem habe ich im Footer einer Linkliste eingefügt, die ebenfalls auf die Seite "Impressum und Datenschutz" verweist und auch so benannt ist.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Impressum und Datenschutz Sichtbarkeit

Impressum und Offenlegungspflicht ist nicht dasselbe. Gut erklärt wird das auf das auf help.gv.at.  Denn in Österreich ist laut help.gv.at ein Impressum für Websiten gar nicht vorgesehen. Die Bezeichnung "Impressum" ist daher eigentlich falsch, korrekt handelt es sich um eine Offenlegung. In Österreich wird bei der Offenlegung zwischen großen und kleinen Websites unterschieden. Genaueres dazu findet sich ebenfalls unter help.gv.at. Ausschlaggebend ist, ob mit der Website die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann oder nicht. Handelt es sich um eine kommerzielle Seite, sind in Österreich zusätzlich zur Offenlegung weitere Angaben zu machen. Auch diese finden sich auf help.gv.at.

Emojis

Gibt es soweit ich weiß bei Blogspot für Kommentare überhaupt nicht. Daher wohl irrelevant.

Facebook-Pixel, VG-Wort, Blogfoster, usw.

Der Sinn und Zweck eines Facebook-Pixels ist es ganz einfach die Einschaltungen bei Facebook tracken zu können. Es handelt sich hier nicht um den Social Media-Button! Der Pixel von VG-Wort zählt die Zugriffe auf einen bestimmten Beitrag und ab einer gewissen Anzahl an Klicks erhält man eine Vergütung. Beides kann auch nach in Kraft treten der DSGVO weiterverwendet werden, wobei allerdings dann entsprechende Änderungen vorzunehmen sind. Soweit mir bekannt ist, hinterlässt auch Blogfoster ein Tracking-Pixel, welches bei der Umsetzung der DSGVO auf einem Blog zu berücksichtigen ist. Wer dies alles nicht verwendet, der muss sich darum auch keinen Kopf machen.

Google Analytics

Google Analytics kann man weiterhin verwenden, überhaupt in der Standardversion. Allerdings sind nun ein paar Details zu beachten: Mit Google ist ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abzuschließen. Dies geht in Österreich per Mausklick, in Deutschland muss man allerdings den Vertrag ausdrucken und in zweifacher Ausfertigung nach Irland schicken. Die IP-Adressen sind zu anonymisieren. Es ist ein Opt-Out-Cookie einzubinden und in der Datenschutzerklärung ist auf Google Analytics hinzuweisen. Eine Anleitung für das Opt-Out-Cookie findest Du unter 450 Heartbeats, wie man einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abschließt verrät Dir Medienkraft. Dies alles gilt allerdings nur dann, wenn Du Google Analytics auch verwendest.

Google Analytics ist, wenn Du es im Blog implementiert hast, unter Dashboard-Einstellungen-Sonstiges-Google Analytics zu finden. Findet sich in diesem Feld keine UA-Nummer, dann hast Du Google Analytics nicht am Blog integriert. 

Google Fonts

Im Zuge der DSGVO ist auch die Verwendung von Google Fonts (Schriftarten) problematisch, da in diesem Zuge die IP-Adresse des Nutzers, welcher den Blog aufruft registriert. Eine gute und verständliche Erklärung wie das abläuft gibt es auf Kraftfabrik.com. Die viel probagierte Lösung ist, die Schriften einfach selbst hosten, doch wie soll das als Blogspot-Nutzer gehen? Wir hosten den Blog ja nicht selbst. Ich habe daher vorerst die Google-Fonts, soweit ich sie gefunden habe, aus dem HTML-Code "herausgenommen". Dies einfach indem man das Code-Stück mit eingerahmt habe und dieser Teil des Source-Codes nun ein Kommentar, welches im Skript nicht berücksichtig wird, darstellt. Sollte sich irgendwann eine bessere Lösung für Blogspot anbieten, könnte man diesen Code-Abschnitt wieder aktivieren. Eventuell durchsuchst Du den Source-Code zusätzlich noch nach "Deiner" Schrift. In meinem Fall war es Emilys Candy und Montserrat. *Schnief*

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Deaktivieren der Google Fonts

Gravatar

Gravatare/Avatare, das sind die kleinen Bilder neben dem Namen im Kommentarfeld bzw. der Follower, sind in Bezug auf die DSGVO ebenfalls problematisch. Nur leider bietet Blogspot keine Möglichkeit diese Bildchen zu deaktivieren. Diesbezüglich muss man wohl auch erst einmal abwarten. Nun habe ich aber auf verschiedenen Blogs gelesen, dass es einen Unterschied zwischen einem Gravatar und einem Avatar gibt. Gravatare sind ein Dienst eines Drittanbieters (www.gravatar.com), welcher zur Nutzung die persönliche E-Mail-Adresse benötigt. Mehr dazu findest Du am blog.till.de.

Kommentare

Auf einigen Info-Seiten im Internet stand zu lesen, dass anscheinend bei den Kommentaren keine Checkbox notwendig sei, da ein Kommentar ohnehin schon freiwillig hinterlassen wird. Andere sehen in der Checkbox ein Muss. Ich denke, hier sollte man einfach noch ein wenig abwarten. Bis zum 25.05.2018 ist noch Zeit und vielleicht modifiziert Blogspot bis dahin die Kommentarfunktion. Andernfalls habe ich einen Code auf der Seite von Horst Scheuer gefunden, welcher eine DSGVO-konforme Kommentarfunktion erlauben sollte. Ich hoffe, aber stark auf Google, denn ich kenne mich mit HTML nicht wirklich aus.

Newsletter

Ich habe mich entschlossen die Funktion, die es ermöglicht meine Beiträge per E-Mail zu abonnieren zu löschen. Man kann es ganz einfach im Layout-Bereich von Blogspot entfernen und gut ist. Der Name ist Programm, es heißt meistens "Per E-Mail folgen".

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Löschen per E-Mail folgen

Social Media Buttons

Die Social Media Buttons, welche sich auf nahezu jeder Website finden und eigentlich in sämtlichen Themes vorinstalliert sind, kommunizieren im Hintergrund fleißig mit dem jeweiligen Netzwerk zu welchem sie gehören. Im Internet findet sich die Information, dass diese Kommunikation selbst dann schon stattfindet, wenn die Seite aufgerufen wird. Dafür muss der Nutzer gar nicht bei Facebook und Co registriert sein. Die WKO (Wirtschaftskammer Österreich) schreibt auf ihrer Webseite, dass bei der Verwendung der Buttons ein Hinweis in der Datenschutzerklärung einzubinden ist. Mehr konnte ich diesbezüglich für Österreich nicht finden. Auf deutschen Webseiten werden unterschiedliche Lösungsvorschläge angeboten. Die sicherste Variante soll jene sein, die Social Media Buttons via Shariff einzubinden. Für Wordpress gibt es 2 Plugins, welche eine einfache Umsetzung gewährleisten. Für Blogspot gibt es natürlich nichts. Also was tun? Erst einmal abwarten. Warum? Es kann nämlich gut sein, dass entsprechende Änderungen von den Plattformen wie Facebook, Pinterest und Google + noch vorgenommen werden. Sollte wirklich nichts geschehen, kann man die Buttons noch immer vom Blog entfernen.

SSL

Die Umstellung des Blogs auf SSL ist wohl das Einfachste überhaupt. Es reicht lediglich ein Klick unter den Einstellungen.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Aktivieren von HTTPS

Im Zuge der Umstellung auf https muss allerdings die Website erneut in der Google Search Console inkl. neuer Sitemap hinterlegt werden. Automatisch geht das leider nicht. Wie Du eine Sitemap erstellst, findest Du unter Blogger Tips Tricks

 

Verarbeitungsverzeichnis

Wie man ein Verarbeitungsverzeichnis erstellt, wird auf der Seite Dvorak:Consulting erklärt. Einige Infos finden sich auch auf der Seite der WKO. Allerdings bezieht sich beides auf Unternehmen. Als Blogger ohne selbstgehosteten Blog kann man allenfalls eine Aufzeichnung erstellen, welche Dienste man nutzt und welche Daten, diese speichern, sofern bekannt. Zudem sollte mit sämtlichen Datenverarbeitern ein Vertrag abgeschlossen werden (siehe Google). Ein Datenverarbeiter würde meiner Meinung nach auch Anbieter von Linkparty-Tools sein, welche es ermöglichen Linkpartys am Blog einzubinden. Möchte man eine solche Party veranstalten, sollte man im Vorfeld einen entsprechenden Vertrag abschließen.

Viele hilfreiche Informationen finden sich auch bei Finn Hillebrandt von Blogmojo.

Fazit

Der Hund liegt wie immer im Detail begraben. Ich werde den Artikel jedenfalls updaten, wenn mir noch etwas einfällt.

 Was wirst Du wegen der DSGVO tun?

Zum Pinnen:

Umsetzung der DSGVO auf Blogspot-Blogs - Gartenblog Topfgartenwelt #dsgvo #blog #umsetzung #tipps #blogspot



Bis bald und baba,
Kathrin

Kommentare:

  1. Hallole,
    wie das nun in Österreich ist, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, ich weiß aber, dass lt. EU-Recht ein rechtskräftiges Impressum vorgeschrieben ist und dazu gehört auch die Adresse, die ich schon auch auf meiner damaligen Bauchtanzseite angegeben habe und die ich hier auch schon in all den Jahren, in denen ich blogge angegeben habe, samt Telefonnummer. Es ist noch nie etwas passiert.
    Wer nun mal kein rechtskräftiges Impressum hat, der ist nun mal auf der Liste und ja, es muß Jeder selbst wissen. Es gibt Vorgaben, egal, was du schreibst, wenn dir etwas gefallen hat, die mußt immer "keine Werbung" hinschreiben und das ist ganz schon aufwändig. Hast du es vergessen, dann droht dir eine Abmahnung. In gewisser Weise ist es ja auch in Ordnung, denn diesen Influencern muß man das Handwerk nun mal doch legen.
    Ebenso darf man nicht mehr "hier" und "hier" schreiben, habe ich auch niemals getan und man muß den Link auch bei Youtube schreiben, Filmchen verlinken geht nimmer. Ich bin gerade dabei in meinem Blog Post für Post zu überarbeiten und hoffe, dass ich bis zum 25. Mai damit fertig bin, schaffe ich es nicht, werde ich wohl erst mal auf privat schalten.

    Blogger bzw. Googel wird einen Sch... machen! Das ist eine amerikanische Firma und hier gilt amerikanisches Recht, ich bin nun mal gespannt, was werden wird.

    Panik habe ich keine, passt es nicht, werde ich meinen Blog nun auf privat schalten.
    Ich habe genug anderes zu tun und freue mich auch, meine Bilder privat anzuschauen.

    Mit lieben Grüßen und ich glaube es wird weniger Blogs geben.

    Eva

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    1. Das ist ja interessant, das mit hier und hier wusste ich noch gar nicht. Das habe ich schon manchmal gemacht, wenn ich über etwas geschrieben habe und nochmals einen Link gesetzt habe.... blöd, auch das sollte ich überarbeiten.
      Ich habe bisher nur affiliates gekennzeichnet, aber nicht, wenn ich einen Namen genannt habe. Das war nie gesponsert, immer nur privat, aber ich bin eher vom Gegenteil ausgegangen. Dass ich es anmerken muss, WENN es eine Werbung ist, nicht, wenn es KEINE ist.
      Super, also noch komplizierter, ich gehe offline, warte, was passiert, überarbeite meinen Blog eventuell und komme wieder, wenn alles klar ist. Ansonsten eben nicht.
      Schade um die vielen kleinen persönlichen Blogs. Wie immer, die Kleinen gehen unter, die großen richten es sich, wie sie es brauchen.
      Mit liebem Gruß
      Marie

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    2. Liebe Eva, ich kann Dir leider nicht in allen Punkten zustimmen. Gekennzeichnet werden muss lediglich Werbung, wenn Du nur ein Produkt beim Namen nennst, aber dafür keine Vergütung erhälst, es selber gekauft hast, noch in irgendeinerweise im Bezug zu dieser Firma stehst, muss das nicht gekennzeichnet werden. Wieso auch? Alles was nicht gekennzeichnet ist, ist keine Werbung oder der erhaltene Gegenwert, wie z.B. bei Buchrezensionen, ist so gering, dass er nicht ins Gewicht fällt, so dass eine Kennzeichnung nicht notwendig ist.

      Zum Impressum: In Österreich ist das bislang so geregelt, dass es unterschiedliche Anforderungen für ein Impressum gibt. Es wird quasi zwischen großem Blog und kleinem Blog unterschieden. Danach richtet es sich, ob Du die gesamte Anschrift angeben musst oder lediglich Name und Wohnort. So lange, Du mit Deinem Blog nicht gravierend die öffentliche Meinung beeinflusst, reicht ein kleines Impressum. Auch wenn der Blog lediglich Liebhaberei (man erzielt damit nie einen Gewinn) ist, müsste ein kleines Impressum ausreichen. Schaltest Du allerdings viel bezahlte (!)Werbung und baust überall Affiliate-Links ein, schaut es natürlich anders aus.

      LG Kathrin

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    3. Also jetzt schwirrt mir endgültig der Kopf. Genau das ist das Problem, nicht einmal Fachleute kennen sich wirklich aus, wie um alles in der Welt sollen wir das machen?
      Klar, die Lösung lautet teure Spezialisten bezahlen, die auch für ihre Leistung haften. Super, genau mein Ding
      Nein, ich gehe offline, schaue, was passiert und wenn die Lage klar ist, entscheide ich, was ich mache. Löschen oder wiederkommen.
      Danke für die vielen Infos und Beiträge dazu.
      Liebe Grüße
      Marie

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    4. Liebe Eva, ich habe jetzt ein wenig gegoogelt, aber die von Dir verlangte Kennzeichnungspflicht in dieser Form nicht gefunden. § 2 Abs 5 TMG, das deutsche Pendant zu § 26 Mediengesetz, verlangt lediglich eine Kennzeichnung, wenn Du für Deinen Artikel ein Entgelt erhalten hast...

      LG Kathrin

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  2. Danke für die vielen Infos, ich habe schon viel umgesetzt, vielleicht kann ich meinen Miniblog doch weiter betreiben. Trotzdem werde ich im Mai einmal vom Netz gehen und abwarten, was passiert. Sollte sich alles einpendeln, komme ich wieder, wenn nicht, eben nicht.
    Aber deine Infos sind super für den Fall, dass ich wiederkomme. Und das will ich eigentlich.
    Mein Wunsch an alle Blogs, die online bleiben, ist, dass ihr uns auf dem Laufenden haltet, was ihr macht und vor allem, wenn etwas passiert.
    Bei meiner Firma habe ich die DSGVO schon umgesetzt, aber nachdem ich diese nicht online betreibe, war es vergleichsweise einfach, weil ich weiß, mit wem ich arbeiten. Bei Blogger ist so vieles unklar, dass man gar nicht alles bedenken kann.
    Danke und liebe Grüße
    Marie

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  3. Mir macht das alles keinen Spaß mehr und das sollte es doch sein. Mit anderen über seine Hobbies schreiben und kommentieren. Ich habe meinen Blog gelöscht - ich bin raus.
    Falls wir uns nicht mehr lesen sollten, liebe Kathrin, wünsche ich dir und deiner Familie alles Liebe und Gute.
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  4. Liebe Kathrin,
    die DSGVO beschäftigt mich auch schon eine Weile und ich habe sogar einen Frustpost geschrieben, da mir das tiefere Verständnis für diese Verordnung einfach fehlt. Wer will konnte sich schon immer schützen, vielleicht nicht vollumfänglich, aber die Verordnung ist auch nicht in allen Punkten klar und sicher hat sie auch Lücken. Andererseits gibt es auch noch andere Datenlecks, in Deutschland zum Beispiel die Meldeämter, bei denen Datenschutz ganz anders geregelt ist.
    Ich bin gespannt wie das weitergeht und wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  5. Liebe Kathrin,
    ja ich bin auch daran, mein Blog DSGVO umzusetzen.
    Danke für deine Informationen; evtl. komme ich nochmals auf dich zurück wegen den Google Fonts.
    Es geht noch über einen Monat und ich hoffe fest, dass Blogger/Google uns noch diverses implementiert.
    Dir und deinen Lieben ein sonniges Wochenende und
    liebe Grüsse
    Eda

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  6. Servus Kathrin, danke für die viele Information zur österreichischen DSVGO. Ich bin damit vor allem technisch überfordert wie ich das machen muss.
    Mein Blog ist rein privat und ich verkaufe hier auch nicht. Will mich nur austauschen und freue mich über Kommentare.
    Ich werde daher abwarten und wenn nicht anders möglich dann leider schließen. Das würde mir aber sehr leid tun. Mein Blog ist ja gleichzeitig auch mein eigener "Tätigkeitsnachweis".
    Lg aus Wien

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    1. Liebe Fr. Mayer, es gibt keine österreichische DSGVO. Die DSGVO ist EU-Recht betrifft alle Staaten der Europäischen Union gleichermaßen. Es gibt von ihr keine österreichische oder deutsche Version :)

      LG Kathrin

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  7. Liebe Kathrin,
    mir geht es genauso, ich bin auch am recherchieren und gucken, alles sehr aufwändig und nicht immer eindeutig, das macht wirklich keinen Spaß! Ich weiß noch nicht, was ich mit meinen Blogs mache, viel Zeit ist ja nicht mehr! Dass letztendlich die Vorschriften in den EU- Ländern in verschiedenen Details doch unterschiedlich sind, verstehe ich auch nicht, das www ist ja schließlich international.
    Dein Blogbeitrag ist aber sehr hilfreich. Vielen Dank dafür!!!
    Jetzt freue ich mich erstmal auf‘s Wochenende!
    Liebe Grüße
    Gisela

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  8. Liebe Kathrin, ein toller Post ist das, sehr informativ und sachlich. Das gefällt mir sehr. Ich habe die letzten Tage nur über dem PC verbracht wegen der DSGVO, weil ich dachte, ohne meinen Blog würde es mir sehr sehr schwer fallen. Mittlerweile denke ich, ich kann mit und ohne und das nimmt mir so ein bischen die Hilflosigkeit dabei. Ich habe gerade den Vertrag durchgelesen, den ich unterschreiben müsste wegen Google Analytics und auch da kann ich nur mehr mit dem Kopf schütteln. Will ich das alles so? Ich weiss es noch nicht. Mal schaun.
    Herzlich Susanne

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  9. Liebe Kathrin,
    ich bewundere Dein Wissen um all diese Dinge...denn das ist schon mein Problem. Ich kenne mich bei Kräutern aus, aber als IT-Spezialist bin ich eine Null...Mit vielen, von Dir genannten Begriffen kann ich gar nichts anfangen. Google Analytics - habe ich das? oder habe ich das nicht? Was ist das überhaupt und wo kann ich das ergründen??? Gravatar - dank Dir weiß ich jetzt, dass es sich hierbei um die kleinen Erkennungsbildchen" bei den Followern und auch beim Kommentar handelt...
    Ich habe Bücher rezensiert - ohne Honorar, aber das jeweilige Buch durfte ich behalten...manchmal gab es sogar ein Exemplar zum Verlosen...das sind dann sog. geldwerte Entschädigungen...wie gehe ich damit um? Und was mache ich bei all den Link-Partys, die ich sehr gerne mitgemacht habe. Dort war es in fast allen Fällen zwingend, dass man einen Link (mit Namen des Blogs oder des Blogbetreibers - Beispiel:
    Friday-Flowerday bei Helga Holunderblütchen...muss ich jetzt all diese Einträge löschen???
    DAnn habe ich für die Zeitschrift "Mein schöner GArten" z. B. einen Artikel über meinen Blog geschrieben, einen Mini-Mini-Honorar dafür bekommen und in meinem Blog auf diese Ausgabe hingewiesen...muss das auch gelöscht werden...
    Oh, ich hätte noch so viele Fragen, aber Du hast mit Sicherheit Besseres zu tun, als mir in diesen Dingen Unwissender aus der Patsche zu helfen...
    Ich danke Dir in jedem Fall für diesen großartigen Post. Er hat mir neue Erkenntnisse gebracht...und neue Fragen aufgeworfen...
    Ich bin ja erst 2 Jahre dabei, aber das Bloggen hat als etwas ganz Wunderbares zu meinem Leben gehört...Ein Stück Herzblut ist da mit dabei...Und ich weiß immer noch nicht, wie ich mit dieser Verordnung umgehen soll...was ich tun soll...Es lässt mir einfach keine Ruhe...Ich würde gerne weitermachen, den Blog verlieren bedeutet für mich auch ganz viele liebe Menschen zu "verlieren"...und das schmerzt...sehr!
    Ich muss schauen, wie weit ich komme...
    Dir 1000 Dank und alles, alles Liebe
    Heidi

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  10. Liebe Katrin,mir ist das ganze einfach zu dämlich ehrlich gesagt.ivh bin beruflich im medizinischen Bereich tätig da gibt es schon genug vorgaben und jetzt kommen noch genug hinzu ,dass brauch ich in meiner Freizeit bestimmt nicht. Bloggen war ein Hobby aber dafür benötige ich keine gesetze.es gibt eine andere Plattform da macht es genauso Spaß und ist was allein schon einen Post schreiben anbelangt um zig Faches einfacher und es macht auch richtig Spaß. Ich denke du weißt was ich meine den wir beide verfolgen und auch dort gegenseitig:) mein Blog ist ab heute vorerst privat bis ich alles abgespeichert habe ,sind ja doch auch schöne Posts dabei und dann lösche ich ihn.bloggen ist nicht die Welt und der ganze Tamtam darum nicht Wert. Von hier alles liebe dir und deiner kleinen Familie und drüben lesen wir uns wieder 😉GLG von Anna

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  11. Liebe Kathrin,
    danke für diesen sehr informativen Post! Da habe ich wohl noch jede Menge Arbeit vor mir... Aber dein Beitrag ist sehr hilfreich, danke für die tolle Übersicht und die Tipps!
    Schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Carina

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  12. Hallo Kathrin,
    ja, die blöden Gravatare. Ich habe schon am HTML-Code alle Referenzen auf Gravatare gelöscht, aber Blogger scheint die Änderungen zu ignorieren. Hoffentlich gibt es bald mal ein Update, wo man abschalten kann. Die Umstellung auf HTTPS war ja wirklich einfach.
    VG
    Elke

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  13. Liebe Kathrin,
    mr schwirrt von alledem auch der Kopf und ich bin sehr, sehr grantig auf die EU wegen dieser Verordnung und allem, was sie in Bloggetonien damit anrichten, ohne es vermutlich zu wissen.
    Mehr als, das was ich schon getan habe, mag ich nicht mehr tun. Es muss einfach genügen, und wenn nicht, soll mir jemand von der EU freundlich erklären, was NICHT genügt. Wenn mein Hobby ein halbe Jusstudium voraussetzt, ist es kein Hobby mehr.
    Ich hoffe, ihr genießt das traumhafte Wochenendwetter so wie wir! Ich mach jetzt nur eine kleine Blogrunde, dann wird gegrillt :-)
    Danke für deine lieben Zeilen bei mir!!!
    Herzlichst die Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2018/04/thailand-reisebericht-teil-1-ankunft-in.html

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  14. Hallo liebe Kathrin, das ist ein sehr informativer Beitrag, den du verfasst hast!
    Mir geht's wie Heidi, technisch nicht sooo versiert und den Blog betreib ich als Hobby.
    Mal sehen, ob ich die Vorgaben umsetzen kann. Der Blog macht mir einfach nur Freude und mit Gesetzen zu jonglieren ist so gar nicht meins!
    Mal shen, ob ich die Vorgaben umsetzen kann oder doch aufhöre - was mir fehlen würde!
    Danke dir und ganz liebe Grüße
    Andrea

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  15. Liebe Kathrin,
    danke für die vielen Informationen. Mir schwirrt der Kopf und das Fachchinesisch verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Das muss ich mir in meinem hohen Alter auch nicht mehr antun. ;)
    Ein Impressum kommt für mich nicht infrage. Ich werde ganz sicher nicht meine Adresse öffentlich stellen. Wer schützt da meine Daten?
    Ich habe meinen Blog auf Privat gestellt, löschen mag ich ihn (noch) nicht. Dafür besteht er schon zu lange.
    Ich werde sicherlich manchmal meine Blogrunde machen und auch hier reingucken. Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute.

    Viele Grüße
    Margrit

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  16. Liebe Kathrin,
    vielen Dank für die vielen Infos.
    Ja, hab auch erstmal alles zurecht gebastelt und
    stolper aber immer noch über Gravatere und Kommentare.
    Sollte Blogger da nix machen stelle ich auf privat. So schade.
    Ganz viele liebe Grüße
    sendet dir die Urte

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  17. Liebe Kathrin,
    vielen Danke für die vielen Informationen!!! ich sehe es auch nicht so eng, irgendwie wird es weiter gehen:)
    Liebe Grüße und eine leichte Woche wünsche ich Dir
    Karina

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  18. Liebe Kathrin
    Vielen Dank für diese wichtigen und interessanten Informationen, die Du hier zusammengetragen hast. Mit grossem Interesse habe ich auch die Kommentare zu Deinem Beitrag gelesen. Die Schweiz gehört ja nicht zur EU, das macht die Sache für mich aber nicht etwa einfacher. Denn die Vorgaben, was hier eigentlich gemacht werden müsste und was nicht sind so kompliziert, da scheinen nicht mal sogenannte Fachleute durchzublicken. Auf jeden Fall scheint es hier im Falle von einem Verstoss gegen das Impressumsgesetz im Höchstfall eine Abmahnung zu geben aber ob das jemals gemacht wurde, ist auch nicht bekannt. Wo kein Kläger, da kein Richter. Ich bin mir nicht sicher, was ich machen werde. Einfach mal so weitermachen? Ab und an ein Buch vorstellen? Oder den ganzen Blog löschen und nur noch auf Instagram aktiv sein? Letzteres könnte ich mir gut vorstellen, weil's mir viel Spass macht und auch vom Zeitbudget her einfach besser passt. Aber eben, ich weiss es nicht.
    Mit lieben Grüssen zu Dir,
    Arletta

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  19. sehr gut dein Artikel
    aber bitte keine Panik..
    das GRAVATAR z.B.gibt es bei word press und nicht bei Blogger..
    Avatare sind nur Bilder die nichts bewirken
    Gravatar ist ein Fremdanbieter (kann man bei mir auf dem Blog nachlesen bei DSGVO Links)
    und glaubt ihr wirklich da würden sich jetzt alle auf die kleinen Blogs stürzen wo nichts zu holen ist?
    Und wer will einen Blog abmahnen .. ein Mitblogger?
    Ich hoffe doch mal dass es solche Leute in unseren Reihen nicht gibt
    Wie ich gelesen habe vertreten Abmahnvereine und Anwälte Mandanten .. das sind in der Regel Firmen ..

    Google Analytics braucht man nicht und es lässt sich leicht entfernen wenn man es denn überhaupt hat
    das hat nichts mit der BLOGSTATISTIK zu tun

    liebe Grüße
    Rosi

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Wenn Du auf meinem Blog einen Kommentar hinterlässt, akzeptierst Du die Bestimmungen, die unter dem Reiter Impressum und Datenschutz (https://topfgartenwelt.blogspot.co.at/p/impressum.html) findest. Bist Du mit dem darin festgehaltenen Inhalt NICHT EINVERSTANDEN, bitte KEIN KOMMENTAR HINTERLASSEN.